Kostümprobe mit Schützenpanzern
Wie schnell gelingt die Verlegung von Soldaten nach Osteuropa? Die Nato testet gleich mit drei Großmanövern die Verteidigungsbereitschaft ihrer neuen Eingreiftruppe.
Wie schnell gelingt die Verlegung von Soldaten nach Osteuropa? Die Nato testet gleich mit drei Großmanövern die Verteidigungsbereitschaft ihrer neuen Eingreiftruppe.
Die Bundeswehr soll für mehrere Milliarden Euro ein neues Luftabwehrsystem erhalten.
Verteidigungsministerin von der Leyen kauft groß ein: Die Patriot-Raketen der Bundeswehr werden ersetzt durch das in Amerika und Europa entwickelte Meads-System. Die Opposition kritisiert bereits das teuerste Rüstungsprojekt der kommenden Jahre.
Von den mehr als 3500 Flüchtlingen, die aus dem Mittelmeer gerettet wurden, haben zwei Schiffe der Bundeswehr gut 1400 aufgenommen. Die verlassenen Flüchtlingsboote wurden zerstört.
Fast wären die Soldaten ohne Dienstkleidung geblieben. Denn das Verteidigungsministerium gliederte wesentliche Leistungen wie die Bekleidung an private Unternehmen aus und die können auch mal konkurs gehen.
Die Geheimdienstaffäre wirkt sich offenbar auf die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten aus. Die Amerikaner sollen ihre Hilfe beim Schutz von Bundeswehrsoldaten im Einsatz gegen die Terrormiliz IS herauszögern.
Das Innenministerium ist größter Geldgeber im Spitzensport und zahlt im Jahr mehr als 150 Millionen Euro. Das Geld wird nicht immer ordnungsgemäß eingesetzt.
Der Generalinspekteur der Bundeswehr kritisiert, dass mit der derzeitigen europäischen Flüchtlingspolitik nur Symptome kuriert würden. Er fordert deshalb, die Ursachen stärker zu bekämpfen.
Seit gut einem Monat ist die deutsche Fregatte „Hessen“ im Mittelmeer im Einsatz. Zusammen mit anderen Schiffen hat sie nun mehr als 700 Bootsflüchtlinge gerettet.
In anderthalb Wochen kommen Barack Obama und andere Regierungschefs zum G-7-Gipfel nach Oberbayern. Die Kosten für das Treffen werden dramatisch unterschätzt, warnt der Steuerzahlerbund.
Tim Focken war als Soldat in Afghanistan. Ein Talib schoss ihm den linken Arm kaputt. Jetzt will Focken der erste Bundeswehrsoldat bei den Paralympischen Spielen werden.
Oberstleutnant Christian von Blumröder kommandierte in Afghanistan ein Ausbildungs- und Schutzbataillon im Raum Kundus. Er erinnert eindringlich daran, dass Führung auch nach dem Einsatzende noch keineswegs beendet ist.
Hans-Peter Bartels kennt die Bundeswehr wie kaum ein anderer Politiker. Als Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag hat er Einblicke in alle Verästelungen der Truppe. Nun soll er in seinem Amt auf Missstände hinweisen.
Der Helm könnte verrutschen und wird deshalb ausgetauscht. Das ist nicht verkehrt. In Afghanistan hatte die Bundeswehr allerdings andere Sorgen.
Neue Panne bei der Bundeswehr: Nicht alle Helme schützen die Soldaten ausreichend vor Splittern. Nun muss die defekte Ausrüstung ausgetauscht werden.
Die parteipolitische Dimension der BND-Affäre führt zurück zu einer bitteren Lehrstunde für Angela Merkel. SPD-Chef Gabriel zieht wie einst Schröder eine brisante Karte. Wie gereizt die Stimmung in der Koalition ist, zeigt die erste Drohung aus der Union mit Neuwahl.
Der Hersteller des umstrittenen Sturmgewehrs G36 hat sich nach Informationen der F.A.S. als Ziel einer feindlichen Übernahme betrachtet. Die Unternehmensleitung von Heckler & Koch witterte ein Komplott und bat den Bundeswehr-Geheimdienst MAD um Hilfe. Dort blitzte sie ab.
Mit Spannung wird in der Rüstungsbranche erwartet, welche Unternehmen den Zuschlag für eines der teuersten Vorhaben der Bundeswehr erhalten. Die Entscheidung, wer das neue Raketenabwehrsystem herstellt, fällt in wenigen Wochen.
Soldaten sind eher Beamte als Angestellte. Deshalb ist die Vergütung, die sie erhalten, auch mit dem Beamtensold vergleichbar - in manchen Punkten aber auch wieder nicht.
Seit die Wehrpflicht passé ist, buhlt die Truppe wie jeder zivile Arbeitgeber um Nachwuchs und Fachkräfte - samt Karriereberatung. Die wirkt zwar noch etwas unbeholfen. Dafür winken gute Perspektiven.
Der Absturz des neuen Militärtransporters A400M in Spanien ist ein Rückschlag für die europäische Rüstungsindustrie. Auch auf die Bundeswehr kommen nun Probleme zu. Wie reagiert sie darauf?
Nach dem Absturz eines A400M-Transportflugzeugs bei Sevilla ist das ganze Programm gefährdet. Dabei wartet die Bundeswehr – und nicht nur sie – dringend auf das neue Fluggerät.
Die von der Bundeswehr aus Seenot geretteten Flüchtlingen sind in Italien angekommen – 419 Menschen, von Schleppern allein aufs Mittelmeer hinausgeschickt. Für die Marine ist der Einsatz ein Novum.
Erst konnte Airbus den A400M gar nicht ausliefern, dann nur verspätet und mit technischen Mängeln. Der Absturz einer Maschine in Spanien mit vier Toten ist ein weiterer Rückschlag für das ohnehin umstrittene Militärflieger-Programm.
Bei Sevilla ist während eines Testflugs ein Airbus-Militärtransporter A400M abgestürzt. Mindestens drei Menschen sollen gestorben sein, zwei haben offenbar schwer verletzt überlebt. Die deutsche Luftwaffe will nun zunächst abwarten, bevor sie ein Flugzeug dieses Typs wieder starten lässt.
Die G36-Affäre ist lange nicht ausgestanden. Jetzt spricht sich auch die SPD für einen Untersuchungsausschuss aus. Und Ursula von der Leyen räumt im Verteidigungsministerium weiter auf - und schickt einen hohen Beamten in den einstweiligen Ruhestand.
Eine Fregatte der Bundeswehr ist im Mittelmeer Hunderten Flüchtlingen auf einem Boot zu Hilfe geeilt. Zwei Schiffe der Bundesmarine befinden sich seit Kurzem im Rettungseinsatz vor Ort.
Nach kritischen Berichten über das Sturmgewehr G36 forderte Heckler & Koch vom Verteidigungsministerium, den Militärischen Abschirmdienst einzusetzen.
Die Debatte über das Sturmgewehr G36 ist nur ein Beispiel dafür, wie schlecht mitunter für unsere Bundeswehr geplant wird. Luftkissenfahrzeuge, Hautcremes und Waschlotionen sind andere.
Bei heftigen Gefechten zwischen Taliban-Kämpfern und Sicherheitskräften in Kundus sind mehrere Aufständische getötet worden. Nach dem Abzug der Bundeswehr greifen die Islamisten immer wieder die Polizei an.
Das G36 habe „keine Zukunft“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen diese Woche. Wirklich? Die Bundeswehr erwägt nun, das Sturmgewehr G36 zu modernisieren. Für die laufenden Einsätze soll eine schnelle Lösung her.
Ursula von der Leyen hat entschieden. Das G36 ist nicht mehr gut genug für die Bundeswehr. Damit greift sie zum ersten Mal direkt in den Soldaten-Alltag ein.
Der Südwesten ist das Zentrum der deutschen Waffenproduktion, die Unternehmen der Rüstungsindustrie beschäftigen Tausende. Doch die Politik geht jetzt auf Distanz zur Branche.
Der irakisch-kurdische Peschmerga-Minister Qadir wünscht sich für den Kampf gegen den IS mehr Waffen aus Deutschland: Nicht nur neue Milan-Raketen, sondern auch die G36-Sturmgewehre, die die Bundeswehr ausmustern will. Mit Qadir sprach in Arbil Markus Bickel.
Der Preis für das G36 wird immer höher. Geklärt ist so gut wie nichts, außer dass nicht viel geklärt ist. Musste es dazu kommen? Es musste.
Plötzlich ging alles ganz schnell: Ministerin von der Leyen sieht keine Zukunft mehr für das G36. Die Opposition gibt sich damit nicht zufrieden, die SPD auch nicht. Und immer mehr rückt eine Frage in den Hintergrund: Wie schwerwiegend die Mängel an der Standardwaffe der Bundeswehr eigentlich sind.