Flüchtlingshilfe der Bundeswehr soll im Sommer enden
7.000 Soldaten helfen in Deutschland, die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Geht es nach der Verteidigungsministerin, soll es damit bald zu Ende sein.
7.000 Soldaten helfen in Deutschland, die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Geht es nach der Verteidigungsministerin, soll es damit bald zu Ende sein.
Wenn Soldaten – wie jetzt in der Flüchtlingskrise – im Inland tätig werden, haben sie nur begrenzte Befugnisse. Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels findet das nicht mehr zeitgemäß.
In Bundeswehrkrankenhäusern werden schwerverwundete Soldaten aus der Ukraine behandelt. Ohne die deutschen Ärzte hätten viele ihre Verletzungen wohl nicht überlebt.
Wenn das Jahr 2015 etwas Positives hervorbringen kann, dann ist das ein sachlicherer Umgang mit dem tatsächlichen oder dem empfundenen Fremden. Die Wirklichkeit tut das Ihre, um dabei zu helfen.
Wegen der Beteiligung der Bundeswehr an der Awacs-Mission in der Türkei streiten die Parteien über die Rechte des Parlaments. In Syrien haben indes mehrere Bombenanschläge die Stadt Homs erschüttert.
Soldaten der Bundeswehr verdienen zwar ganz gut, aber viele zweifeln am Sinn ihres Dienstes. In Frankreich dagegen erleben die Rekrutierungsbüros seit den Terror-Anschlägen einen regen Zulauf.
Die Luftangriffe auf syrische Zivilisten seien ein mindestens ebenso großes Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris, sagt Sahra Wagenknecht. Ohne den Westen gäbe es den „Islamischen Staat“ gar nicht, der nun bekämpft wird.
„Tornados“ für den Kampf gegen den IS, Blauhelmsoldaten für Frieden in Mali und jetzt Awacs-Aufklärer für die Türkei: Fachleute sehen die Bundeswehr „personell im freien Fall“.
Auch Bundeswehr-Soldaten werden dabei sein, wenn die Nato Aufklärungsflugzeuge aus Deutschland in die Türkei verlegt. Das Parlament soll darüber nicht abstimmen. Zur Begründung heißt es unter anderem: Gegenwehr sei nicht zu erwarten.
Wenn das Opfer ein „Ungläubiger“ sei, könnten seine Organe entnommen werden, soll der IS bestimmt haben. So steht es in muslimischen Rechtsauskünften, die Amerikas Regierung jetzt veröffentlicht hat.
Bei ihrem jüngsten Anschlag haben die Taliban sechs Amerikaner getötet und, laut einem Beamten, auch Europäer. Erst vor kurzem hatte der Bundestag beschlossen, noch mehr deutsche Soldaten nach Afghanistan zu schicken.
Eine Woche ist unser Autor ins Kloster gegangen: Aufstehen um 4.40 Uhr, Beten, Essen, Arbeiten, Beten, Gespräche. Sinnsuche kann ganz schön anstrengend sein.
Mit einer deutlichen Mehrheit hat der Bundestag für eine abermalige Ausweitung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan gestimmt. Zudem soll der Einsatz bis Ende 2016 verlängert werden.
Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich zum Gipfel in Brüssel, der Europäische Gerichtshof urteilt über Steuerberatung aus dem Ausland in Deutschland und das Europäische Parlament berät über Patente und Rechte von Pflanzenzüchtern.
Sigmar Gabriel hat kaum den Parteitag überstanden, da verpasst ihm die SPD-Fraktion schon den nächsten Dämpfer. Es geht um Syrien, die Bundeswehr und ein Versprechen.
Mit seinem Vorschlag eines Mitgliedervotums zu einem möglichen Kampfeinsatz der Bundeswehr in Syrien hat SPD-Parteichef Gabriel die eigenen Abgeordneten unangenehm überrascht. Nun hat die SPD-Fraktion Gabriel bei seinem Vorstoß Grenzen gesetzt.
Zum ersten Mal hat die Bundeswehr Luftschläge gegen den „Islamischen Staat“ unterstützt: Ein Airbus betankte in einem fünfstündigen Einsatz über Syrien zwei Kampfjets der internationalen Anti-Terror-Koalition.
11.000 Soldaten werden von Januar an für Auslandseinsätze und in der Flüchtlingskrise gebraucht. Zu viele, sagt Wehrbeauftragter Hans-Peter Bartels. Er fordert, dass die zivilen Behörden die Soldaten entlasten.
Die Bundeswehr wird sich in Syrien nicht stärker als bisher geplant engagieren. Das erklärte Bundeskanzlerin Merkel und wies damit die Bitte der amerikanischen Regierung zurück.
Sigmar Gabriel hat auf dem SPD-Parteitag die Entscheidung gesucht. Das ist ihm schlecht bekommen. Aber es ist wegweisend.
Der Einsatz der Bundeswehr gegen die Terrorgruppe IS findet in arabischen Medien keinen Beifall. Radikale, die einen Kampf des Westens gegen die Muslime beschwören, fühlen sich bestätigt. Deutschland gilt als Kriegspartei.
Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist verfassungskonform - es geht nämlich um Verteidigung. Gleichwohl sollte das Grundgesetz deutlicher gefasst werden.
Frank-Walter Steinmeier verteidigt auf dem Parteitag die Zustimmung der SPD im Bundestag für den Syrien-Einsatz der Bundeswehr. Die Linkspartei bezeichnet er als „Heuchler“, die eine „perfide Logik“ treibe.
Die Luftwaffe schickt ihre Einheiten für den Syrien-Einsatz auf die Reise. Ein Tanker, ein Transporter und zwei Aufklärer sind auf dem Weg zur türkischen Nato-Luftwaffenbasis Incirlik. Ihr Missionsbeginn ist bereits terminiert.
Statt die Präsenz der Bundeswehr zu verkleinern, wird die Zahl der deutschen Soldaten in Afghanistan auf 1000 vergrößert. Verteidigungsministerin von der Leyen macht sich ein Bild von der prekären Lage vor Ort.
Verteidigungsministerin von der Leyen sagt, der Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan sei „zu schnell“ und „zu ehrgeizig“ geplant worden. Sie verspricht: In Syrien werde man vieles besser machen.
Viel Vertrauen haben die Pläne über den Truppenabbau in Afghanistan gekostet, sagt Verteidigungsministerin von der Leyen beim Besuch eines deutschen Feldlagers im Norden des Landes. Für die Zukunft der Ausbildungsmission hat sie eine klare Botschaft.
Eine neue Offensive der Taliban und ein Zusammenbruch der afghanischen Sicherheitskräfte: Diese und andere Horrorszenarien prognostiziert ein Zeitungsartikel mit Berufung auf einen Bericht der Bundeswehr.
Die Bundeswehr zieht nach Syrien in den Krieg. Ist sie dafür bereit? Der aktuelle „Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme“ liest sich wie ein einziges Dokument des Versagens.
Die politische Großwetterlage wird immer komplizierter und unübersichtlicher. Die eingefahrenen Mechanismen der Sicherheitspolitik funktionieren nicht mehr – Zeit für neue und folgenreiche Entscheidungen. Eine Analyse.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime kritisiert den Bundeswehreinsatz in Syrien. Um den Terror zu besiegen, seien ganz andere Schritte nötig.
Angesichts verstärkter Auslandseinsätze fordern Bundeswehr-Vertreter eine Aufstockung der Truppe. Die Regierung will notfalls offenbar auch das KSK nach Syrien schicken.
Für den Einsatz im syrischen Luftraum orientiert sich die Bundeswehr an den Erfahrungen aus Afghanistan. Auch in der neuen Mission stecken Gefahren. Und der Einsatz der Tornados ist mit hohem Aufwand verbunden.
Beim Syrien-Einsatz der Bundeswehr denken viele an Afghanistan. Doch die Unterschiede zur Mission am Hindukusch sind erheblich. Eine Analyse.
Nach der Entscheidung für den Syrien-Einsatz im Bundestag geht es schnell: Schon nächste Woche werden die ersten Tornado-Flugzeuge in die Türkei verlegt. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Einsatz.
Der Bundestag hat dem Bundeswehreinsatz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zugestimmt. Damit sollen bis zu 1200 deutsche Soldaten mit Aufklärungsflügen und einer Fregatte die internationale Koalition gegen den IS unterstützen - zunächst bis Ende 2016.