Deutscher Bundestag entscheidet über Bundeswehreinsatz in Syrien
Drei Wochen nach den Terroranschlägen von Paris entscheidet der Bundestag am Freitag über einen Militäreinsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien.
Drei Wochen nach den Terroranschlägen von Paris entscheidet der Bundestag am Freitag über einen Militäreinsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien.
Auf welcher Grundlage? Die Regierung muss darlegen, dass der Kampfeinsatz deutscher Soldaten in Syrien dem nationalen Interesse, den eigenen Bürgern dient.
Bomben förderten den Terrorismus nur, argumentiert die Opposition. Regierungspolitiker verteidigen den geplanten deutschen Einsatz gegen den IS in Syrien hingegen als rechtmäßig und notwendig.
Der Grünen-Chef kritisiert die Abstimmung über den Bundeswehreinsatz gegen den IS als überhastet. SPD und Union würden das Thema vor ihren Parteitagen nur gerne vom Tisch haben.
Im Kampf gegen den Terrorismus ist Deutschlands Platz an der Seite Frankreichs. Würde es nur Trost spenden, könnte man von Partnerschaft und Verlässlichkeit nicht mehr reden.
Kurz vor der Parlamentsdebatte über den Bundeswehreinsatz gegen den IS zeigt ein Bericht des Verteidigungsministeriums gravierende Mängel bei der Luftwaffe. Nur 29 Tornados können eingesetzt werden. Verteidigungsministerin von der Leyen weist die Kritik zurück.
Im Gespräch mit FAZ.NET erklärt der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels, warum die Deutschen bei ihrem Einsatz in Syrien einen langen Atem brauchen. Und warum er Bodentruppen für falsch hält.
Der Wartungs- und Werkstoffspezialist will Turbulenzen durch den Wandel zum Zulieferer der großen Flugzeugbauer überstehen. Ein Traditionshaus kämpft.
Bis zu 1200 Soldaten sollen an dem Bundeswehreinsatz in Syrien beteiligt werden. Das hat die Bundesregierung heute beschlossen. Nun muss noch das Parlament zustimmen. Die Opposition kündigte schon Ablehnung an.
Mindestens ein Jahrzehnt wird der Kampf gegen den IS dauern, so die Prognose des Bundeswehrverbandes. Klare Einsatzziele müssten definiert werden. Wegen des Syrien-Engagements fürchtet eine Mehrheit der Deutschen Anschläge.
Die Aufgaben der Bundeswehr können unendlich ausgedehnt werden - doch das ist nicht im Sinn des Grundgesetzes.
Die Bundesregierung hat klargestellt: Eine Zusammenarbeit mit dem syrischen Diktator kommt für Deutschland nicht in Frage. Ein Interview mit Ursula von der Leyen hatte zuvor für Verwirrung gesorgt. Allerdings gibt es in der Unionsfraktion weiterhin Fragezeichen.
Die Bundeswehr wird demnächst auch in Syrien im Einsatz sein. Die Kosten schätzt das Verteidigungsministerium auf 134 Millionen Euro. Die deutschen Bischöfe unterstützen die Mission.
Deutschland sitzt schon jetzt in der Kriegsfalle, in die der Islamische Staat lockte. Ein Schulterschluss zieht nicht nur außenpolitische Konsequenzen nach sich. Wie kommt man da wieder heraus? Ein Gastbeitrag.
Die Bundeswehr will 1200 Soldaten in den Kampf gegen den IS schicken, sagt Generalinspekteur Volker Wieker. Die Syrien-Mission wäre damit der derzeit größte Einsatz der Streitkräfte.
Der IS hat uns zu seinem Feind erklärt - und der Westen muss darauf reagieren. Die Terrororganisation dürfe keinen Schutz in fehlender Staatlichkeit finden, schreibt Norbert Röttgen in einem Gastbeitrag.
Der Einsatz der Bundeswehr im syrischen Luftraum steht bevor: Deutschland möchte seinem Nachbarn vor allem bei der Aufklärung helfen – doch wie soll das aussehen?
Nach den Terroranschlägen in Paris wird der Bundeswehreinsatz in Mali ausgeweitet, um Frankreich stärker zu unterstützen. Auch in den Irak sollen mehr Soldaten entsandt werden. Die aktuellen Bundeswehreinsätze im Überblick.
Deutschland will Tornados für Aufklärungsflüge nach Syrien schicken, um Frankreich im Kampf gegen die Extremistenmiliz IS zu unterstützen. Das kündigte der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion an. Aber es bleibt nicht beim Einsatz der Tornados.
Frankreich erwartet von Deutschland mehr Hilfe im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Im Beisein von Kanzlerin Merkel erklärte Präsident Hollande, ein stärkeres militärisches Engagement Deutschlands wäre „ein willkommenes Signal“.
Die Bundesregierung will bis zu 650 Soldaten nach Mali schicken. Die Mission soll der Entlastung Frankreichs gelten.
Kommissarin Lindholm ermittelt auf schwierigem Terrain, ihr neuer Fall führt sie auf einen Fliegerhorst. Dort macht sie sich keine Freunde. Was darf sich eine Kommissarin gegenüber der Luftwaffe herausnehmen?
Der Chef des Flugzeug- und Rüstungsproduzenten Airbus zweifelt im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung an der Kampfbereitschaft der deutschen Bundeswehr. Und erklärt, warum.
Die Geiselnahme in der malischen Hauptstadt Bamako ist vorbei, die Polizei hat das Hotel Radisson Blu nach stundenlangen Feuergefechten geräumt. Offenbar sind mindestens 18 Menschen gestorben.
Erstmals in der Geschichte der EU bittet ein Land offiziell um Beistand. Deutschland will helfen. Mit der Bundeswehr.
ARD und ZDF schicken ihre Talkrunden mit Sonderausgaben zum Terror auf Sendung. Frank Plasberg zeigt sich verunsichert: „Wenn wir nicht wissen, wer hier ist, können Sie mir auch nicht sagen, wir brauchten keine Angst zu haben.“
Der Starfighter war ein tödlicher Kampfflieger. 116 Piloten stürzten mit ihm ab. Ein Faszinosum blieb die Maschine. Von den Piloten und ihren Familien erzählt RTL in einem packenden Film: „Sie wollten den Himmel erobern“.
Deutschlands Soldaten genießen hohes Ansehen. Doch die Politik muss sich entscheiden, was sie mit der Bundeswehr wirklich erreichen will - 60 Jahre nach ihrer Gründung. Ein Kommentar.
Vor 60 Jahren, nur zehn Jahre nach Kriegsende, durfte Deutschland wieder eine Armee haben. Über die Jahrzehnte änderten sich die Aufgaben der Truppe. Ein Überblick.
Wegen der schwierigen Sicherheitslage erhöht die Bundesregierung die Obergrenze Berichten zufolge von 850 auf 980 Soldaten. Die Truppe soll afghanische Kämpfer ausbilden und beraten.
Die Sozialdemokraten wollen einem Bericht zufolge pensionierte Soldaten und Beamte aus dem Ruhestand holen. Die Rentner sollen helfen, die Flüchtlingskrise zu bewältigen.
Den Großen Zapfenstreich der Bundeswehr gibt es nur zu besonderen Anlässen. Zum 60. Jahrestag ihres Bestehens feiern sich die deutschen Streitkräfte mit ihrem höchsten Zeremoniell selbst.
Die Verband der Deutschen Versicherungswirtschaft informiert über die „Rentenperspektive 2040“, die deutschen Aufsichtsräte treffen sich zu ihrem Jahrestag in Düsseldorf und in London kommen die Internetunternehmer zur Konferenz „NOAH15“ zusammen.
Die Kanzlerjahre von Helmut Schmidt standen im Zeichen der Grenzen des Wachstums. Die Folge waren eine von Angst erfüllte Kultur und Gesellschaft. Schmidt ist dieses Gefühl immer fremd geblieben.
Wie kein anderer Politiker verkörperte der geborene Hamburger Helmut Schmidt das Bild des Hanseaten. Ein Mann, der mit kühlem Kopf Krisen meisterte und die Vernunft als Maßstab politischen Handels nahm.
Eine Frankfurter Studentin wollte in der Flüchtlingskrise mehr machen als nur zuzusehen. Jetzt hilft sie dem jungen Afghanen Masoom dabei, im deutschen Behördendschungel nicht die Nerven zu verlieren. Ein Glücksfall - für beide Seiten.