Wehrhaft durch Worte
Noch neutral? Wie staatliche Stellen den Gefahren für die freiheitliche Grundordnung mit Kommunikation begegnen.
Noch neutral? Wie staatliche Stellen den Gefahren für die freiheitliche Grundordnung mit Kommunikation begegnen.
Die einen wollen die Meere als Biotope bewahren, andere die Rohstoffe in der Tiefsee nutzen. Bei der UN-Ozeankonferenz in Nizza kollidieren die Interessen.
Trauer, Tröstungen und die Frage nach dem Warum: Nach dem Amoklauf in Graz vereint das Gedenken die Menschen aus der ganzen Stadt – und darüber hinaus. Unterdessen werden neue Details zum Täter bekannt.
Der Koalitionsvertrag setzt beim Kartellrecht auf vage Formulierungen und lässt viele Details offen. Gerade für Unternehmen entstehen daraus nicht nur neue Chancen, sondern auch erhebliche Unsicherheiten im Umgang mit Compliance-Fragen.
Die Bundesregierung stellt sich im Zuge der geplanten Übernahme der Commerzbank durch Unicredit hinter das deutsche Geldinstitut. Bundeskanzler Friedrich Merz betont in einem Brief an den Betriebsrat die Bedeutung einer eigenständigen Commerzbank.
Angesichts anhaltender Proteste gegen seine Abschiebungspolitik lässt Trump die Nationalgarde in Los Angeles einsetzen. Wieder kommt es zu Zusammenstößen.
Gegen den Willen des Gouverneurs will Trump in Kalifornien wegen Protesten gegen Abschiebungen 2000 Soldaten der Nationalgarde einsetzen. Und Verteidigungsminister Hegseth droht mit einem noch größeren Tabubruch.
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch will den Kampf gegen die AfD verstärken. Die Zurückweisung von Asylbewerbern an den Grenzen betrachtet er im F.A.S.-Gespräch als gescheitert.
Die Deutschen gehen doppelt so oft zum Arzt wie Finnen oder Franzosen. Das kostet viel, es sorgt für lange Wartezeiten, und es ist offenkundig nicht mal gesund. Die Hausärzte könnten helfen, den Missstand zu heilen.
Bei der dritten Ozeankonferenz der Vereinten Nationen geht es in Nizza um die Zukunft des Ozeans – und damit um die Zukunft der Menschheit.
Karsten Wildberger ist Deutschlands erster Minister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung. Hier sagt er, wie er diese Aufgaben schaffen will – und warum wir unsere Autos noch nicht online anmelden können.
Urteil zu Zurückweisungen +++ Demokratiedebatte +++ Kriegsverbrechen im Museum +++ USAID
Die EU-Verkehrsminister haben sich auf eine Änderung der europäischen Fluggastrechte geeinigt. Reisende müssen künftig länger warten, bevor sie Anspruch auf Entschädigung haben.
Kanzler und Finanzminister legen ein Steuergesetz vor, das die Wirtschaft ankurbeln soll. Die Ministerpräsidenten der Länder sorgen sich um ihre Einnahmen – worum es geht.
Nach den Berliner Eilbeschlüssen, die Zurückweisungen Asylsuchender für rechtswidrig erklärten, betonen Merz und Dobrindt den vorläufigen Charakter der Entscheidung. Wie argumentiert das Gericht?
Statt Handyverbote fordert der neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, mehr Aufklärung. Kinder müssten lernen, mit digitalen Medien gesund umzugehen – auch im Unterricht.
China liefert wieder wichtige Industriemetalle an den Westen. Doch die Wege sind lang und die Lager leer. Unternehmen steuern auf Engpässe und Produktionsausfälle zu. Die Regierung schaltet die Botschaft ein.
Wie ergeht es Merz bei Trump? Die Ministerpräsidenten beraten über die schwarz-roten Steuerpläne und fürchten Steuerausfälle. Und: John-Wick-Ableger mit neuer Rächerin im Kino. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die neue schwarz-rote Bundesregierung bringt Steuerentlastungen auf den Weg, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Länder fürchten um ihre Einnahmen. Wie der Konflikt gelöst werden kann, ist offen.
Die Digitalisierung schließt Ältere und Internetferne von immer mehr Dienstleistungen aus. Was bedeutet die neue „Digital-only“-Strategie der Bundesregierung für sie?
In der vergangenen Woche verschärften Merz und Wadephul den Ton gegenüber Israel. Danach gab es auch in der Union Klärungsbedarf.
Donald Trump setzt die EU in Bewegung, in Deutschland sendet die Regierung die richtigen Signale. Zum Hadern ist keine Zeit mehr, zeigt die Europakonferenz der F.A.Z. Markus Söder hat gar ein handfestes Angebot im Gepäck.
Die Bundesregierung hat einem Plan zur Entlastung der Wirtschaft zugestimmt. Vor allem Unternehmen sollen für die Jahre 2025 bis 2029 um fast 46 Milliarden Euro entlastet werden.
Das deutsche Wachstum geht gegen null. Brüssel lobt Deutschland dennoch mehr als bisher – und eröffnet gegen Österreich ein Defizitverfahren.
Zwischen 2500 und 4400 Euro werden inzwischen fällig: Die Bundesregierung will den Führerschein deshalb wieder „bezahlbarer“ machen. Doch wie soll das gehen? Zu Besuch in einer Fahrschule in Frankfurt.
Apple wehrt sich gegen die Deutsche Umwelthilfe vor Gericht, Dobrindt hält an Zurückweisungen fest und Südkorea wählt einen neuen Präsidenten. Der F.A.Z. Frühdenker.
Karol Nawrocki hat die Präsidentenwahl in Polen gewonnen. In Berlin nimmt man den Wahlsieg „zur Kenntnis“ – und will offenbar nicht überrreagieren.
Ryanair beklagt hohe Kosten in Deutschland und hat Flüge gestrichen. Doch es gibt auch einen Wachstumsplan. Was die Regierung dafür ändern soll und warum Frankfurt nicht drinsteht, sagt Ryanair-Chef Eddie Wilson im Interview.
Die Bundesregierung kritisiert Israel zu Recht für die schlechte humanitäre Lage in Gaza. Aber eine neue Debatte über Waffenlieferungen sollte man jetzt nicht in Berlin führen.
Sanktionen wären aus Sicht des CSU-Landesgruppenchefs Hoffmann „das Ende der Staatsräson gegenüber Israel“. Vor kurzem hatte sich Außenminister Wadephul gegen eine „Zwangssolidarität“ mit Israel gewandt.
Die Atomorganisation der UN beobachtet in Deutschland eine zunehmende Offenheit für moderne Nukleartechnik, sieht das Aus der Kernspaltung aber kritisch. Doch die Bundesregierung ist in Fragen der Kernenergie weiterhin uneins.
Auf Union und SPD kommt noch viel Arbeit zu. Entscheidend ist, dass sie auch die Themen entschlossen anpacken, die wenig populär, aber notwendig sind, um das Land voranzubringen.
Digitalkonzerne sollen zehn Prozent Abgaben auf ihre Werbeumsätze zahlen, sagt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Das ist eine gute Idee. Doch setzt die Bundesregierung sie wirklich um? Und was tut sie für die Medien?
Kanzleramtschef Thorsten Frei über berechtigte Kritik an Benjamin Netanjahu, die Zusammenarbeit mit Donald Trump und die Frage, ob ihm die Linke lieber ist als die AfD.
Der Großteil der vielen Milliarden Euro für die Bahninfrastruktur verpuffte in den vergangenen Jahren in höheren Preisen. Das ist ein schlechtes Omen für den großen Infrastrukturfonds der schwarz-roten Koalition.
Helmut Schmidt stellte 1967 eine „kardinale Gefährdung der innenpolitischen Lage“ fest. Damals steckte der Ruhrbergbau in der Krise. Die neue Koalition hat es in der Hand, dass es nicht wieder so weit kommt. Doch die Skepsis ist groß.