Ein verlässlicher Stimmungskatalysator
Die Basis der britischen Konservativen wird immer europaskeptischer. Auf dem Parteitag in Manchester war das gut zu hören.
Die Basis der britischen Konservativen wird immer europaskeptischer. Auf dem Parteitag in Manchester war das gut zu hören.
Als Anteilseigner sichern die Regierungen der Bank Unterstützung zu. Doch die Märkte reagieren panisch - auch aus Angst vor einer europaweiten Bankenkrise.
Weg frei für Jörg Asmussen: Die Finanzminister der 27 EU-Staaten nominieren den deutschen Staatssekretär für das Direktorium der EZB.
Die Koalition streitet weiter um den künftigen Kurs in der Europapolitik. Finanzminister Schäuble verlangte ein „Mehr an Europa“. Führende CSU-Politiker lehnen weitere Kompetenzverlagerungen nach Brüssel ab. Unterstützung erhält Schäuble aus der FDP.
Helle Thorning-Schmidt ist noch vielen fremd, auch ihrem Volk. Dänemarks neue Regierungschefin begeistert sich für Europa.
Die thüringische Ministerpräsidentin Lieberknecht hat Recht: Endlich muss Schluss sein mit dem subversiven Gewitzel über die Segnungen des real existierenden Europäismus.
Der deutsche Nettobeitrag zum EU-Haushalt ist abermals stark gestiegen. Im vergangenen Jahr überwies die Bundesrepublik rund 9,2 Milliarden Euro mehr nach Brüssel als sie aus den EU-Töpfen erhielt.
Mit 23 hatte er 6 Millionen Dollar auf dem Konto. Der Reichtum hat Eike Batista eine Überdosis Selbstbewusstsein beschert. Nun hat der Brasilianer mit deutscher Mutter ein Ziel: In fünf Jahren will er reichster Mensch der Welt sein.
Thomas Ebeling hat als Vorstandsvorsitzender die Sendergruppe ProSiebenSat.1 saniert. Jetzt verspricht er Wachstum mit Sendern im Ausland oder dem Schuhverkauf im Internet. Auf Fußball muss der Sat.1- Zuschauer aber in Zukunft verzichten.
Der Euro-Krisenfonds wird größer und mächtiger: ein weiterer Schritt in Richtung Schuldengemeinschaft. Ob der Fonds seine neuen Aufgaben erfüllen kann, ist nicht einmal sicher.
Am Mittwoch stimmt das Europaparlament über die Verschärfung des Stabilitätspakts ab. Das Regelwerk wird unübersichtlicher. Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen.
Die Europäische Kommission hat die Büros mehrerer Gaskonzerne durchsuchen lassen. Sie werden verdächtigt, Kartellrecht verletzt zu haben. Auch die deutschen Energiekonzerne Eon und RWE sind betroffen.
Der niederländische Europaminister Ben Knapen setzt auf die Eurorettung, um die EU wieder zu einer Zone des Stolzes zu machen. Weitere Bürgschaften fordern in seinen Augen eine viel weiter gehende Haushaltsdisziplin.
Rumänien und Bulgarien sind mit dem Versuch gescheitert, dem Schengen-Raum beizutreten. Wegen der Defizite bei der Bekämpfung von Korruption und Kriminalität sowie unzureichenden Grenzkontrollen blockierten die Niederlande und Finnland das Vorhaben.
Eine Telefonkonferenz zwischen den Troika-Experten und dem griechischen Finanzministerium ist am späten Dienstagabend mit „guten Fortschritten“ abgeschlossen worden. In den kommenden Tagen sollen die Diskussionen in Athen fortgesetzt werden.
Die HSH Nordbank muss deutlich schrumpfen. Die Europäische Kommission verordnet die Reduktion.
In der jemenitischen Hauptstadt gehen die Straßenkämpfe zwischen Regierungstruppen und Oppositionellen weiter. Wieder soll es Tote gegeben haben. Zuvor hatten Regierungsgegner eine Militärbasis von Präsident Salih gestürmt. Die EU fordert eine rasche Lösung für den Konflikt.
Die Rhetorik dürften den Inspektoren der Troika gefallen: Vor der Telefonkonferenz mit Vertretern von EU, EZB und IWF kündigt der griechuische Finanzminister Venizelos weitere Sparmaßnahmen bis Jahresende an.
Es steht schlecht um Europa und seine Union. Das könnte auch daran liegen, dass sich in der öffentlichen Debatte einige Trugschlüsse über Europa eingenistet haben. Diese trüben den Blick dafür, was die Bürger an Europa wirklich haben.
Ministerrat und EU-Parlament haben offenbar einen Kompromiss in dem Streit über die Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes erzielt.
Wegen gewaltiger Haushaltsdefizite und Turbulenzen an den Finanzmärkten droht im Euroraum nach Ansicht der EU-Kommission der konjunkturelle Stillstand.
Aus Brüsseler Sicht ist der Weg für einen griechischen Schuldenschnitt noch lange nicht frei. Zunächst müsste der erweiterte EFSF-Rettungsfonds handlungsfähig sein - doch wann die Ratifikation in allen Ländern abgeschlossen sein wird, ist offen.
Explosionen und Feuergefechte haben am Dienstag Kabul erschüttert. Kämpfer der radikal-islamischen Taliban griffen die amerikanische Botschaft an. Über dem Diplomatenviertel der afghanischen Hauptstadt stieg Rauch auf.
Die Spekulationen über eine griechische Umschuldung nehmen zu. Während die Politik weiter versucht zu beruhigen, kauft die Europäische Zentralbank wieder Anleihen. Und die Bankaktien sind die großen Verlierer.
Politiker der CDU haben die Aussagen Wirtschaftsminister Röslers über eine „geordnete Insolvenz“ Griechenlands zurückgewiesen. CSU-Chef Seehofer äußerte sich zufrieden, dass „diese Gedanken jetzt ausgesprochen werden“.
Nach Ablauf ihres Ultimatums greifen die libyschen Rebellen die letzten Bastionen der Gaddafi-Getreuen an. Es kommt zu heftigen Gefechten. Die Nato flog Kampfeinsätze auf Bani Walid und Sirte.
Bundesinnenminister Friedrich (CSU) hat sich in scharfer Form gegen die Absicht der EU-Kommission gewandt, im Schengen-System den EU-Mitgliedstaaten die Entscheidungshoheit über die Grenzkontrolle zu nehmen.
EU-Kommissar Oettinger will EU-Beamte in Griechenland Steuern eintreiben lassen. Sein Vorschlag, Fahnen von Schuldenländern auf halbmast zu setzen, findet keine Zustimmung.
Die Karlsruher Richter entscheiden an diesem Mittwoch über die Griechenlandhilfe und den ersten Euro-Rettungsschirm. Wieder einmal geht es um die Frage, wie weit die Europäische Integration unter dem Grundgesetz gehen darf.
Dem Investor und Mäzen Nicolas Berggruen sind die bisherigen Euro-Hilfspakete viel zu klein, um die europäische Idee zu retten. Mit Freunden wie Felipe Gonzáles, Gerhard Schröder oder Robert Mundell will er Reformen anstoßen.
Als Reaktion auf die jüngsten Krisen des Schengen-Systems bereitet die EU-Kommission eine Gesetzesänderung vor, die den europäischen Regierungen die Hoheit bei der Grenzkontrolle nehmen würde. Das erfuhr die F.A.Z. in Brüssel.
Unter Vermittlung der EU haben Serbien und das Kosovo ihren Zollstreit beigelegt: Die serbische Regierung erklärte sich dazu bereit, kosovarische Zollstempel anzuerkennen. Beide Seiten wollen das Einfuhrverbot gegen den anderen aufheben.
In der Debatte über die Parlamentsbeteiligung bei den EU-Hilfen geht es um mehr als „marktkonforme“ Entscheidungsregeln. Es geht um die Stellung des Parlaments - und um die Macht der Opposition.
Die Europäische Union verhängt angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien ein Öl-Embargo gegen das Land. Italien blockiert ein rasches Inkrafttreten; Frankreich und Großbritannien fordern weitere Sanktionen gegen das Assad-Regime.
Die libyschen Rebellen haben den Gaddafi-Kämpfern ein Ultimatum bis Samstag gestellt, die Stadt Sirte kampflos zu übergeben. Die Nato richtet sich auf weitere Präsenz vor und über Libyen ein. In der F.A.Z. brachte Frankreich eine Beobachtermission ins Spiel.
Der französische Außenminister Alain Juppé spricht über eine europäische Wiederaufbautruppe für Tripolis, über Meinungsverschiedenheiten mit Berlin, die nicht zum Drama taugen, und über den griechischen Faden, der nicht zur Laufmasche des europäischen Pullovers werden darf.