Vergessene Pionierinnen des Stils
Ein verwegener Look für eine neue Zeit: Das Jüdische Museum Berlin zeigt, wie heute weitgehend unbekannte jüdische Designerinnen das Gesicht der Moderne prägten.
Ein verwegener Look für eine neue Zeit: Das Jüdische Museum Berlin zeigt, wie heute weitgehend unbekannte jüdische Designerinnen das Gesicht der Moderne prägten.
Umweltminister Carsten Schneider will mehr Leute für Klima- und Umweltschutz gewinnen. Diese Woche traf er, noch ganz klassisch, Land- und Forstwirte. Demnächst will er Metal-Fans in Wacken über Moorprojekte informieren.
Ursprünglich sollte das Museum für die Kunst der Moderne am Berliner Kulturforum 200 Millionen Euro kosten. Jetzt steigt der Betrag wohl auf mehr als eine halbe Milliarde. Und die Fertigstellung dauert ein Jahr länger.
In Großstädten stehen Bürokolosse leer, während Mieter verzweifelt nach Wohnungen suchen. Zu einer Umnutzung kommt es aber selten. Denn was in der Theorie gut klingen mag, geht in der Praxis nicht auf.
Das Abendessen von Merz und Macron in der Villa Borsig wird vom Wunsch bestimmt, die deutsch-französische Freundschaft wiederzubeleben. Bestehende Differenzen werden heruntergespielt.
Berlin will die Bundeswehr mit amerikanischen Waffen aufrüsten. Fachmann Fabian Hinz erklärt, warum der Tomahawk-Marschflugkörper wichtig ist – und was der Taurus nicht kann.
Deutsche und Polen haben ungeachtet des politischen Lärms rund um Stettin längst ihr gutes Auskommen miteinander gefunden. Beide Seiten am Unteren Odertal profitieren immens voneinander.
Berlin gibt seine Blockade für den Export von Eurofightern an die Türkei auf. Ankara will bis zu 40 Kampfflugzeuge kaufen – auch um im Rüstungswettlauf mit Griechenland zu bestehen.
In Berlin und Wiesbaden streiten CDU und SPD über dieselben Themen. Doch der hessische Ministerpräsident Boris Rhein ist in einer besseren Position als Bundeskanzler Friedrich Merz.
Der Bundeskanzler erkennt in seiner Koalition keine Uneinigkeit, wenn es um Israel und sein Vorgehen in Gaza geht. Bei den Sozialdemokraten klingt das aber ganz anders.
Der Berliner Kulturhaushalt schrumpft im nächsten Jahr nur um 110 statt 130 Millionen Euro. Aber das ist immer noch viel zu viel. Denn außer Kunst und Kultur hat die Hauptstadt nicht viel im Angebot.
Er soll 15 seiner Patienten umgebracht haben: Vor Gericht schildert die Chefin von Palliativarzt Johannes M. den Moment, in dem bei ihr der „Groschen gefallen“ ist. An Zufälle glaubte sie danach nicht mehr.
Taiyo Matsumoto ist ein Mangaka, der in seinen Geschichten das Beste zweier Welten vereint. Seine neue Trilogie „Tokyo dieser Tage“ führt es besonders schön vor.
Im Berlin der Goldenen Zwanziger spielte die Fotografin Marta Astfalck-Vietz vor der Kamera mit dem eigenen Körper und den Maskeraden ihrer Zeit. Dann geriet sie in Vergessenheit. Jetzt wird ihr Werk neu entdeckt.
Die Sanierung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin und das Endlosprojekt „Stuttgart 21“ zeigen an, was bei der Deutschen Bahn schief läuft. Man denkt, es könnte schlimmer nicht werden. Doch jetzt droht der Totalkollaps.
Mitten während des US-Wahlkampfs schoss ein Attentäter auf Donald Trump und traf ihn am Ohr. Ein Kommentar des Satirikers El Hotzo dazu hatte nun ein gerichtliches Nachspiel in Berlin.
Die Finanzlage der Hauptstadt verschlechtert sich rapide – obwohl der Senat vor kurzem schmerzhafte Einschnitte durchgesetzt hat. Wie werden sich Verschuldung und Zinsausgaben entwickeln?
Sie galten lange als Traumpaar des Sports. Doch seit einiger Zeit wurde über eine Trennung bei Schweinsteiger und Ivanović spekuliert. Nun äußert sich die frühere Tennisspielerin erstmals.
In der Migrations- und in der Sozialpolitik zeigen sich deutliche Gegensätze zwischen den hessischen Bündnispartnern. Die Grünen streuen Salz in die Wunden.
Wegen einer Finanzlücke in der Autobahn GmbH drohte eine Verzögerung von Brückensanierungen. Jetzt macht die Regierung doch mehr Mittel locker.
Wer schuldunfähig ist, landet nach schweren Vorfällen im Maßregelvollzug – manchmal für immer. Ein Interview mit der Ärztlichen Leiterin einer solchen Klinik in Berlin über die Schwierigkeiten, die es dort seit Jahren gibt.
Die „Berliner Zeitung“ und ein freier Journalist streiten über Textstreichungen. Dazu fällt das Landgericht Köln ein erstaunliches Urteil.
Für Pflegebedürftige werden die finanziellen Belastungen immer höher. Regional gibt es große Unterschiede. Wie sehen die Zahlen für Hessen aus?
Trotz schwerer Unwetterwarnungen für den Osten und Nordosten Deutschlands blieb die Nacht weitgehend ruhig. Nass soll es dennoch weiterhin bleiben.
Ende April ist die digitale Akte für Millionen Versicherte an den Start gegangen. Doch viele nutzen sie noch nicht aktiv. Das liegt auch an den Krankenkassen, meint der Hausärzteverband.
Wirtschaftsvertreter kündigen 630 Milliarden Euro Investitionen an. Den Kanzler freut’s, Kritiker sprechen von einer reinen PR-Veranstaltung. Vorbild ist eine französische Initiative.
Ein Künstler, der mit Lebensweise und ästhetischen Idealen der Sowjetunion unter Stalin ein Dorn im Auge war: Michail Kusmins letzter Gedichtband „Der Engel der Verwandlung ist zurück“ erscheint nach fast hundert Jahren erstmals auf Deutsch.
Zwischen Berlin und Breslau verkehrt an den Wochenenden der „Kulturzug“ mit Sprachkursen, Lesungen, Konzerten oder Tanz während der Fahrt. Und vor allem: mit richtig guter Betreuung. Wäre Bahnfahren doch immer so schön.
Auch Hessen betrachtet die Brüsseler Finanzpläne als Bedrohung der regionalen Autonomie. Für den Kampf dagegen werden sich auf den höheren Ebenen keine Mitstreiter finden.
Nach der Richterwahl ist vor dem Bürgergeld. SPD und CDU werden auch da nur uneins sein können.
Das Paket kommt verspätet, der Brief landet im falschen Briefkasten oder er bleibt verschwunden: Manchmal ist der Ärger so groß, dass sich Verbraucher an eine Behörde wenden. Das passierte zuletzt so oft wie nie zuvor.
Wadephul trifft den richtigen Ton: Grundsätzlich kann nach Syrien und Afghanistan abgeschoben werden, aber man muss genau hinsehen. Im Gegenzug hält Berlin seine Versprechen an verfolgte Afghanen.
Am Samstagabend haben sich in Berlin mehrere Gewalttaten ereignet. Ein Mann wurde getötet, zwei wurden verletzt.
Die Bundesregierung hat am Sonntag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 gedacht. Kulturstaatsminister Weimer hebt die Bedeutung der Familien der Widerstandskämpfer hervor.
Die frühere Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat ein Buch geschrieben – und rechnet mit dem Politikbetrieb ab. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang: ein Fleischkäsbrötchen.
Schmerzhaft früh offenbart der Richterstreit einen Grundkonflikt in der Koalition. Wie soll es erst werden, wenn es um zentrale politische Fragen geht?