Auf der Dauerbaustelle
Die Deutsche Bahn hat die nächste Großbaustelle eröffnet. Wieder werden die Nerven der Kunden strapaziert, aber die Bundesregierung duckt sich weg.
Die Deutsche Bahn hat die nächste Großbaustelle eröffnet. Wieder werden die Nerven der Kunden strapaziert, aber die Bundesregierung duckt sich weg.
Münchens Kammerspiele hadern mit einem Foto, das die tunesische Sängerin Emel Mathlouthi auf offener Bühne projizierte: Es verklärt den palästinensischen „Befreiungskampf“ gegen Israel.
Das Bundesbüdchen in Bonn war einst der legendärste Politiker-Treff der früheren Schaltzentrale deutscher Politik. Nun feiert es sein Revival – in Berlin. Und es schmeckt mehr nach Habsburg als nach bräsigem Bundesdorf.
Frankreich geht als erste führende Industrienation der G7 den Weg der Anerkennung Palästinas. In Berlin will man nicht mitgehen – aber auch nicht unbeweglich wirken.
Thomas Feda ist für die Tourismuswerbung der Stadt verantwortlich. Er sieht Potential für Frankfurt als Urlaubsziel mit Luxushotels, Kultur und Kulinarik. Zudem hofft er auf einen prägnanten Theater-Neubau.
Ab Freitag wird der Zugverkehr zwischen Berlin und Hamburg neun Monate lang entweder umgeleitet oder durch Busse ersetzt. Was die Kunden jetzt wissen müssen.
Kann es für einen Palästinenser nach Gaza oder Syrien barbarisch sein, Gedichte zu schreiben? Ghayath Almadhouns schwindelerregender Lyrikband „ich habe dir eine abgetrennte Hand gebracht“ beweist das Gegenteil.
Die Romane der Amerikanerinnen Nell Zink und Rachel Kushner handeln beide von Europa. Sie haben einen sehr unterschiedlichen Blick, doch was interessiert sie am alten Kontinent?
Am Brandenburger Tor in Berlin steigt in diesem Jahr keine große Silvesterparty. Das teilte der Veranstalter mit, nachdem das Land Berlin die Finanzierung gestrichen hatte.
Dass der Berliner „Investitionsbooster“ kein EU-Defizitverfahren nach sich zieht, war politisch immer klar. Jetzt liefert die EU-Kommission einige inhaltliche Begründungen.
In Berlin bekam eine Gruppe von Journalisten 1,7 Millionen Euro Förderung für eine Haussanierung. Bedingung: soziale Mieten. Daran hielten sich die Eigentümer offenbar nicht. Nun klagt das Land die Fördersumme ein, plus Zinsen.
Es ist das entscheidende Projekt dieser Bundesregierung: die Migrationswende. Die Asylzahlen sinken – aber nicht alles läuft rund. Was hat das mit dem mehr als selbstbewussten Chef der Bundespolizei zu tun?
Und noch mehr als das: Die jetzt erstmals komplett herausgegebene Korrespondenz der Dichter Johannes Bobrowski und Christoph Meckel ist sowohl Zeit- als auch Persönlichkeitsdenkmal.
Die Schwiegermutter war ihr nicht geneigt: Robert Jütte folgt den biographischen Spuren der lange vergessenen Malerin Olga Meerson, verheirate Pringsheim.
Für den Diebstahl des Goldschatzes aus dem Kelten-Römer-Museum in Manching hat das Landgericht Ingolstadt die vier Angeklagten zu langen Haftstrafen verurteilt.
Im Februar wurde am Holocaust-Mahnmal in Berlin ein spanischer Tourist mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die Bundesanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Täter versuchten Mord vor.
Stellwerke, in denen noch mit Disketten gearbeitet wird – das gehört zum Alltag auf der Bahnstrecke Hamburg-Berlin. Ab Freitag wird sie generalsaniert. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Der amerikanische Präsident bekommt im Zollkonflikt weitgehend, was er will. Womöglich auch, weil die wichtigsten Volkswirtschaften in der EU sich bis heute nicht einig sind.
In der CSU herrscht inzwischen weitgehend Einigkeit: Brosius-Gersdorf ist den eigenen Leuten nicht vermittelbar. Bis zu dieser Erkenntnis war es ein langer Weg.
Lovis Corinths Bilder wurden als „Entartete Kunst“ 1937 beschlagnahmt. Eine Ausstellung in Berlin zum 100. Todestag des Malers erzählt von den Schicksalen seiner Werke und denen seiner Frau Charlotte Berend.
Die Ferien sind Hochbetriebszeit für Condor. Der Chef erklärt, was er anders macht als einst Air Berlin und warum es Streit mit Lufthansa gibt.
In Berlin und Salzburg haben Aktivisten Veranstaltungen zu anderen Themen gekapert, um ihre Parolen anzubringen. Sie sind nicht zivil pro-palästinensisch, sondern militant antiisraelisch.
Die Schauspielerin Fritzi Haberlandt spielt in dem Film „Wilma will mehr“ eine ostdeutsche Frau Ende der neunziger Jahre. Ein Gespräch über die Wende, Stullen an der Theaterbar und die letzte Staffel von „Babylon Berlin“.
Ein zentrales Thema beim Christopher Street Day ist die Kontroverse um die Regenbogenflagge auf dem Bundestag. Auch kam es zu einer rechtsextremen Gegendemonstration „gegen den CSD-Terror“ und Ausschreitungen in Kreuzberg.
Der Schauspieler Joachim Gottschalk war in den Dreißigerjahren ein Liebling der Frankfurter. Von seiner jüdischen Frau wollte er sich auch dann nicht trennen, als die Nazis ihn drangsalierten. Autorin Rosemarie Killius hat nun ein Buch über Gottschalk geschrieben.
Wenn Österreichs Kanzler Stocker dieses Wochenende Friedrich Merz nach Salzburg einlädt, geht es um mehr als Kunstgenuss. Die Geschichte eines Kulturereignisses.
Der Politologe Bashir Bashir denkt am Wissenschaftskolleg in Berlin ein „global Palestine“ vor. Ist das Wissenschaft oder nur noch Aktivismus?
In Oldenburg hat kürzlich das Edith-Russ-Haus für Medienkunst die Benennung nach seiner Stifterin eingebüßt, weil diese Mitglied der NSDAP war. Was lässt sich daraus lernen?
Die Rüstungsprojekte zwischen Paris und Berlin gehen nur langsam voran – beteiligte Firmen sind zerstritten. Die Verteidigungsminister wollen den Widrigkeiten trotzen.
In Berlin ist die Wohnungsnot groß. Cornelia, 70 Jahre alt, hat ein Zimmer übrig. Und Auszubildende Bea, 21, braucht eines. Wie gelingt das Zusammenleben?
Are you ready for it? Madame Tussauds hat gleich dreizehn Wachsfiguren von US-Superstar Taylor Swift enthüllt. Auch Berlin ist mit einer Ära vertreten.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Einfache Sprache, komplexe Stoffe, große Liebe zur Literatur: Unser Ausblick auf die bemerkenswertesten belletristischen Neuerscheinungen des deutschen Bücherherbstes.
Ferienjob für Politiker: Das politische Berlin ist im Sommerurlaub, Merz und Merkel werden heute in Bayreuth erwartet, doch bei „Maybrit Illner“ müssen Thorsten Frei und Verena Hubertz klären, ob Schwarz-Rot noch die Kurve kriegt.
Ein verwegener Look für eine neue Zeit: Das Jüdische Museum Berlin zeigt, wie heute weitgehend unbekannte jüdische Designerinnen das Gesicht der Moderne prägten.
Umweltminister Carsten Schneider will mehr Leute für Klima- und Umweltschutz gewinnen. Diese Woche traf er, noch ganz klassisch, Land- und Forstwirte. Demnächst will er Metal-Fans in Wacken über Moorprojekte informieren.