Die Wende nach dem Putin-Schock
Scholz hat den Schuss gehört. Die Kehrtwende in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik hätte es jedoch viel früher geben müssen.
Scholz hat den Schuss gehört. Die Kehrtwende in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik hätte es jedoch viel früher geben müssen.
Mehr als 100.000 Menschen gehen in Berlin gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße. Viele sorgen sich um Freunde und Verwandte in dem Land – und haben seit Tagen kaum geschlafen.
Viele Jahre lang ließ Berlin sich von der Hoffnung leiten, Putin könne mit diplomatischen Worten beschwichtigt werden. Wie blauäugig. Eine Chronologie des gescheiterten Appeasements.
Ist die neue Fassung von „Paris Bar“, die gerade in Berlin ausgestellt wird, ein echter Götz Valien, ein falscher Martin Kippenberger oder etwas andere? Fragen an den Fälschungsexperten Hubertus Butin.
Sein Fassaden-Coup in Berlin ließ die öffentliche Meinung zugunsten der Rekonstruktion des Hohenzollernschlosses kippen. Heute wird Wilhelm von Boddien achtzig Jahre alt.
Endlos oft haben deutsche Politiker angekündigt, sie seien bereit, mehr sicherheitspolitische Verantwortung zu übernehmen. Passiert ist: nichts. Erst jetzt, viel zu spät, liefern wir der Ukraine Waffen. Gastbeitrag eines Militärhistorikers.
Das Infektionsgeschehen verlangsamt sich allmählich. Die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt jedoch weiter an.
Ein EU-Land nach dem nächsten schloss sich der Forderung an, Russland vom internationalen Zahlungsdienst SWIFT auszuschließen. Am Ende änderte auch Deutschland seinen Kurs.
Die Dänin Ebba Holm und der deutsche Expressionist Klaus Wrage haben Dantes „Göttliche Komödie“ illustriert. Eine Ausstellung im Berliner Kupferstichkabinett stellt ihre Bilderzyklen vor.
Jetzt bekommt die Ukraine doch Panzerabwehrwaffen aus Beständen der Bundeswehr. Plötzlich sagt Kanzler Scholz, das sei „unsere Pflicht“. Auch bei SWIFT dreht Berlin bei.
Ein EU-Land nach dem nächsten schloss sich der Forderung an, Russland vom internationalen Zahlungsdienst SWIFT auszuschließen. Am Ende stand Deutschland allein da. Nun ändert auch Berlin seinen Kurs.
Was passiert, wenn sich elf Berliner Designerinnen zusammenschließen und ihre Energie bündeln? Aus geübten Einzelkämpferinnen wird ein Kollektiv, das beweist: Wettbewerb ist nicht alles.
Russland und China stehen sich nahe und haben große Pläne für eine zukünftige Zusammenarbeit. Das beunruhigt den Westen. Lässt China die Sanktionen gegen Russland womöglich ins Leere laufen?
Viel Tech-Kritik, sehr viel Metaphysik und noch viel mehr Geschwurbel: Susanne Kennedy und Markus Selg inszenieren „Jessica – an incarnation“ an der Volksbühne in Berlin.
Deutschland ist aufgewacht – in Putins Schreckenswelt. Dort zählen Vertrauen, Verständigung und Verträge nichts. Begreifen wir wirklich schon, was das bedeutet?
Die deutsche Außenministerin hat sich dezidiert dagegen ausgesprochen, Russland vom internationalen Zahlungssystem SWIFT abzuschneiden. Die Grünen-Politikerin verwies auf die Abhängigkeit Deutschlands von russischer Kohle.
Volkswagen lässt sich die politische Kontaktpflege zu Mitgliedern von Bundestag und Bundesregierung laut seinem ersten Eintrag in das neue Lobbyregister derzeit 6,5 Millionen Euro jährlich kosten. Der Autohersteller hat 52 konkret so benannte Interessenvertreter.
Deutsche Unternehmen verlieren eine wichtige Sicherheit für die Ausfuhr nach Russland. Vor allem für den Mittelstand steigt das Risiko.
Ein Tarantino der Literatur wandelt plötzlich auf den Spuren von Walter Scott: Szczepan Twardochs Geschichtsroman „Demut“.
Der Berliner Autoteilehändler Autodoc holt seine Mitarbeiter aus Charkiw heraus. Auch in Kiew und Odessa sind Büros betroffen.
Deutschland hat sich bei der Vorbereitung der neuen Sanktionen gegen Russland gegen einen Ausschluss des Landes aus dem Zahlungsnetzwerk SWIFT ausgesprochen. Aus Egoismus – oder steckt mehr dahinter?
Bis zuletzt hofften die Menschen in der Ukraine, dass der Krieg doch noch abgewendet werden könnte – unser Autor auch. Ein Bericht aus einem idyllischen Skiort in den Karpaten, der plötzlich zur Front gehört.
Liberty Adrien und Carina Bukuts sind die die neuen Kuratorinnen des Portikus in Frankfurt. Sie bilden die erste Doppelspitze der Ausstellungshalle. Mit ihrem Programm wollen die beiden die Besucher überraschen.
Die drei Stürme „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ verursachten dem Verband der Deutschen Versicherungswirtschaft zufolge einen Schaden von 1,4 Milliarden Euro. Die Kosten könnten sogar noch höher sein.
Im Hamburger Stadtteil St. Pauli hat Anna Genger die Apotheke ihrer Mutter in ein Museum für historisches und außergewöhnliches Sexspielzeug verwandelt – es ist das erste dieser Art in Deutschland.
Untätigkeit ist ein Verbrechen. Aber was soll man jetzt tun? Auf dem Pariser Platz in Berlin ringen die Menschen um Antworten. Viele haben Tränen in den Augen.
Wohl aus „medizinischen Gründen“ ist ein Autofahrer gegen einen Sicherheitspoller vor der Britischen Botschaft in Berlin gefahren. Die Feuerwehr berichtet von fünf Verletzten.
Juristisch ist es schwierig, den Betrieb der Pipeline aufzuhalten – alle Genehmigungen sind bereits erteilt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat trotzdem einen Weg gefunden. So konnte der Kanzler Biden zuvorkommen.
Leipzig nimmt einen neuen Anlauf für ein weiteres Freiheits- und Einheitsdenkmal. Keiner braucht es, aber die fünf Millionen, die dafür vom Bund zur Verfügung gestellt wurden, sollen ausgegeben werden.
Das Volumen übersteigt sogar das Projekt von Tesla in Berlin.
Intel will in Europa eine riesige Chipfabrik bauen. Im Ringen um den Standort hat sich nun Sachsen-Anhalt durchgesetzt - und sich damit Tausende Arbeitsplätze gesichert.
Bushido war einst der erfolgreichste Rapper Deutschlands. Jetzt verbringt er endlose Stunden in einem Berliner Gerichtssaal. Wie konnte es soweit kommen?
Wie man über die Gegenwart schreibt, ohne sich von ihr als Geisel nehmen zu lassen: Lauren Oylers Romandebüt „Fake Accounts“
SPD, Grüne und FDP haben sich auf eine Erhöhung des Grundfreibetrags, des Arbeitnehmerpauschbetrags und der Fernpendlerpauschale verständigt.
Eine Gruppe radikaler Klimaschützer sorgt für Aufmerksamkeit. Am Flughafen in Frankfurt blockieren Anhänger der „Letzten Generation“ für einige Zeit den Berufsverkehr.
Seit Wochen legen sie den Verkehr mancher Städte lahm: Wer sind die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ – und wo setzt das Recht dem „zivilen Ungehorsam“ Grenzen?