Das Reisebüro war er selbst
Auf den Spuren eines alternden Geisterfahrers der Ideengeschichte: Ein exzellent gestalteter Band präsentiert Siegfried Kracauers späte Reisenotizen.
Auf den Spuren eines alternden Geisterfahrers der Ideengeschichte: Ein exzellent gestalteter Band präsentiert Siegfried Kracauers späte Reisenotizen.
Der gewählte Betriebsrat kritisiert fehlende Mitspracherechte im Unternehmen. Der Vorwurf gegen die Gorillas-Führung: Einzelne Standorte würden zu eigenen Franchise-Unternehmen umfunktioniert.
Die Bundesregierung wehrt sich gegen einen schuldenfinanzierten EU-Energiefonds. Dabei ist es ihre Schuld, dass über diesen überhaupt diskutiert wird.
Viele EU-Staaten kritisieren das Hilfspaket der Bundesregierung. Aber verfälscht der deutsche „Doppelwumms“ den Binnenmarkt der EU? Eher nicht – aber es kommt darauf an, wie man rechnet.
In den Sechzigerjahren wurde Ralf Wolter in der Rolle des Sam Hawkens in Karl-May-Verfilmungen populär. Nun ist der Schauspieler im Alter von 95 Jahren gestorben.
Der letzte deutsche Warenhauskonzern kommt aus der Krise nicht heraus – und das aus mehreren Gründen. Nun hat Galeria abermals einen Antrag auf Staatshilfe gestellt.
Mit Werbeaktionen sollen die Menschen zu mehr Corona-Vorsichtsmaßnahmen angehalten werden. Es gebe lustige und „nicht so lustige“ Motive, kündigt Gesundheitsminister Lauterbach an. Und er schickt Kritik Richtung München.
Im September hatte die Regierung deutsche Tochtergesellschaften des russischen Ölkonzerns unter staatliche Kontrolle genommen. Nun zieht das Unternehmen dagegen vor Gericht.
Aus Frankreich wird erstmals Gas nach Deutschland geliefert. Aber in Paris verzweifelt man wieder an der deutschen Energiepolitik – und Rücksichtslosigkeit.
Russlands Teilmobilisierung von Hunderttausenden Soldaten macht sich laut dem ukrainischen Präsidenten an der Front bemerkbar. Die zweitgrößte Stadt der Ukraine wird beschossen. Der Überblick
Die Grünen-Spitze muss den Parteitag davon überzeugen, zwei Atomkraftwerke womöglich etwas länger am Netz zu lassen. Der FDP ist das zu wenig. SPD-Chef Klingbeil dringt nun auf eine rasche Lösung.
Die steigenden Infektionszahlen führen zu mehr Corona-Ausbrüchen in medizinischen Einrichtungen, so das RKI in seinem Wochenbericht. Gesundheitsminister Lauterbach schlägt den Ländern eine Maskenpflicht für Innenräume vor.
Sorge Nummer eins: das Geld.
Die allermeisten Deutschen waren mit Corona infiziert oder sind dagegen geimpft, so die Immunbridge-Studie. Dennoch sieht der Virologe Hendrik Streeck gefährliche Lücken beim Infektionsschutz.
Unbekannte haben am Wochenende die Bahn-Infrastruktur beschädigt. Deutschlands oberste Anklagebehörde übernimmt nun die Ermittlungen. Die Begründung: Es könnte sich um verfassungsfeindliche Sabotage handeln.
Inflationssorgen treiben die Deutschen am stärksten um. Die Angst vor dem Krieg rangiert dagegen in zweiter Reihe, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Es wird düsterer: Deutschland dürfte im kommenden Jahr wohl wieder eine Rezession erleben – und damit international eine Ausnahme sein.
Ist Berlin noch zu heilen? Eine psychologisch gestützte Kunstschau im Gropiusbau verneint das und versucht es zugleich.
Einkaufen oder Museum ohne Maske – damit ist es in Berlin vielleicht bald wieder vorbei. Auch in anderen Bundesländern wird über eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen nachgedacht. Die Infektionszahlen steigen wieder.
Laut der Bundesregierung könnte die deutsche Wirtschaft im nächsten Jahr um 0,4 Prozent schrumpfen. Die Energiekrise wachse sich immer mehr zu einer Wirtschafts- und Sozialkrise aus.
Dass jeder positiv getestete Patient isoliert werden muss, bedeutet für Kliniken riesigen Aufwand. Gleichzeitig fallen infizierte Mitarbeiter vorübergehend aus.
Länger laufen lassen, alte Atomkraftwerke reaktivieren, Brennstäbe bestellen? Diese Fragen belasten mehr und mehr die Koalition. Was FDP und Grüne wollen, passt nicht zusammen.
VDMA-Präsident Karl Haeusgen hätte beim großen Treffen seiner Branche in Berlin keinen verständnisvolleren Zuhörer haben können als den Bundeskanzler.
Andere EU-Staaten sind unverändert verschnupft über das deutsche 200-Milliarden-Euro-Paket. An Brüssel wird das Paket dennoch nicht scheitern – speziell wenn Berlin in einem anderen Punkt „flexibel“ ist.
Ein Berliner Verein will einen in der Ukraine zerstörten Panzer vor die russische Botschaft stellen. Das Bezirksamt lehnte den Antrag ab und befand: Kunst ist das nicht. Ein Gericht sieht die Dinge nun anders.
Ungarns Ministerpräsident sagt nach einem Treffen mit der früheren Kanzlerin, dass sie den Krieg verhindert hätte. Dann gibt er Biden die Schuld am fortdauernden Blutvergießen.
Greta Thunberg würde auf Atomkraft statt Kohle setzen, um die Stromerzeugung aus Gas zu reduzieren. Auch zu einem Ende der AKW in Deutschland nach der aktuellen Krisenphase äußert sich die Klimaaktivistin.
Seit Wochen fordern die Kommunen finanzielle Hilfe, nun will der Bund vor allem bei der Unterbringung von Flüchtlingen helfen. Auch eine Verlängerung der Grenzkontrollen kündigt Bundesinnenministerin Faeser an.
Heute ist Deutschland von China wirtschaftlich so abhängig wie früher von Russland. Die Grünen wollen das ändern. Der Kanzler hat es weniger eilig.
Äußere Sicherheit und der Wiederaufbau des Landes sind für die Ukraine zwei Seiten einer Medaille. Jetzt liegen zwei konkrete Pläne dafür vor.
Wie gut es Menschen in Deutschland auch in diesen Tagen haben, zeigt etwa der Blick nach Italien. Vor allem im Süden des Landes sind die Lebensbedingungen weit schlechter. Doch Gelassenheit sucht man hierzulande vergeblich.
Ironie und Allzumenschliches: An der Berliner Staatsoper geht Dmitri Tcherniakovs starke Neuinszenierung von Wagners „Ring“ zu Ende. Christian Thielemann wird gefeiert.
Annie Ernaux +++ EU-Emissionen +++ Braunkohleverzicht +++ Schuldenbremse +++ Bauplanungsrecht
Häuser aus Fertigteilen anstatt Stein auf Stein: Darin sehen manche die Chance, schneller Wohnraum zu schaffen – auch die Ampelkoalition in Berlin. Doch das ist gar nicht so einfach.
Bayerns Innenminister wirft der Bundesregierung vor, den Ernst der Lage zu verkennen. Die Kommunen seien bei der Unterbringung der Menschen am Anschlag – und die Ampel sende „ausschließlich Signale für mehr Zuwanderung“.
Nach der Niedersachsen-Wahl sorgen sich SPD und Grüne um die FDP. Die jedoch sieht nun alle Ampelpartner in der Pflicht, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen – und will selbst stärker in Erscheinung treten.