Der Tabubruch von Tutzing
Vor 60 Jahren hielt Egon Bahr eine der bedeutendsten Reden der deutschen Nachkriegsgeschichte: Was seitdem aus der Parole „Wandel durch Annäherung“ wurde. Ein Gastbeitrag.
Vor 60 Jahren hielt Egon Bahr eine der bedeutendsten Reden der deutschen Nachkriegsgeschichte: Was seitdem aus der Parole „Wandel durch Annäherung“ wurde. Ein Gastbeitrag.
Das Kiewer Präsidialamt sagt: Die Geschosse, die jeden Tag in der Ukraine einschlagen, seien mit Technik aus dem Westen gebaut. Deutschland steht auf Platz drei in der Liste der Lieferanten.
Offenbar hatte sich der Rucksack des 44-Jährigen geöffnet und ein Kuvert mit Bargeld war auf die Autobahn gefallen. Beamte halfen dabei, die vom Wind verwehten Geldscheine einzusammeln.
Der Welfenschatz im Berliner Kunstgewerbemuseum beschäftigt weiter amerikanische Gerichte. Für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist die jüngste Abweisung einer Klage eine Bestätigung.
Am Samstag soll vielfach die 35-Grad-Marke geknackt werden – in Bayern soll es bis zu 38 Grad heiß werden. In der Nacht zum Sonntag herrscht dann Unwettergefahr durch Starkregen und Gewitterböen.
Easyjet-Chef Johan Lundgren über Verspätungen in den Sommerferien, höhere Ticketpreise und seinen Ärger mit Deutschland.
Die Aktivisten der Letzten Generation begründen ihren radikalen Protest mit einem radikalen Gefühl: Verzweiflung. Dabei ist die Emotionalität wichtiger als die Fakten. Was ist davon zu halten?
Debatte im Bundestag über Initiative zur Sterbehilfe +++ Suizid und Selbsttötung +++ Erinnerung an Georg Hensel +++ NDR-Haushalt +++ Gastbeitrag von Heinrich August Winkler
Städte vereinen, neues Publikum gewinnen: An das Festival „Theater der Welt“ sind hohe Erwartungen gerichtet. Ob ein Festival so etwas leisten kann, ist offen.
Friederike Reents analysiert das Gedicht „großer ameisenbär“ von Sabine Scho.
Für das Haus des Malers Wilhelm Steinhausen stellt der Stiftung Denkmalschutz abermals Geld bereit. Damit wird die Sanierung eines Gebäudes fortgesetzt, das einzigartige Einblicke in das Frankfurt der Vergangenheit ermöglicht.
Ausgerechnet zu Beginn der Sommerferien ist eines der beliebtesten Freibäder in Berlin nach wiederholter Gewalt geschlossen. Die Politik verspricht sich durch eine Reihe von Maßnahmen mehr Sicherheit.
Lyrik im Anthropozän: Ein apokalyptisches Szenario im brasilianischen Regenwald veranschaulicht, was passiert, wenn ökologische Systeme zerstört werden. Schwarzer Humor sengt dabei auch den Leser an.
Mit „Black Week“ oder „Black Sale“ umgingen Händler bislang die Wortmarke „Black Friday“, aus Angst vor rechtlichen Folgen. Ein Mann hat nun den jahrelangen Kampf um die Löschung gewonnen.
Anfang Juni soll es am Schlachtensee zu Vergewaltigungen, sexuellen Übergriffen und Belästigungen von vier Jugendlichen gekommen sein. Die Polizei beschlagnahmte nun Datenträger aus deren Wohnungen.
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz will, dass die Bundeswehr „wieder einen Platz in der Mitte Gesellschaft“ einnimmt. Dazu gehöre auch der ungehinderte Zugang zu Schulen.
Energie, Rüstung, Raumfahrt: Deutsche und Franzosen verhaken sich zu oft in Detailfragen. Das lähmt das Vorankommen in wichtigen politischen Fragen und schwächt Europa.
Die Gruppe Letzte Generation wirft der Bundesregierung einen Bruch des Klimaschutzgesetzes vor. In Berlin störten sie den Verkehr unter anderem am Kreisverkehr an der Siegessäule.
Zuletzt knirschte es in der Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP gewaltig. Doch was hat die Ampelkoalition abseits der Konflikte um Heizungsgesetz und Haushalt bisher umgesetzt? Zeit für eine Bilanz.
Für Normalverdiener solle es in der Steuerpolitik keine Verschlechterung geben, betont der Bundeskanzler. Kurz vor seinem Urlaub stellt sich Olaf Scholz am Freitage den Fragen der Hauptstadtpresse.
Fünf Monate nach dem Erdbeben in der Türkei treffen sich deutsche und türkische Wirtschaftsführer zur Wiederaufbaukonferenz. Dort geht es um mehr als das Erdbeben.
Für die Fashion Week stellten die Designer ihre Kollektionen an historischen Orten der Hauptstadt vor. Die Modewoche wurde so auch zur Sightseeingtour.
Gruppen Jugendlicher mit Migrationshintergrund mischen Berlins Freibäder auf. Überforderte Mitarbeiter schreiben einen Brandbrief. Die Polizei sagt, sie kann keine Hundertschaften an die Schwimmbecken stellen.
Der RBB beendet die Zusammenarbeit mit der Kanzlei, die die Missstände beim Sender aufklären sollte. Die Kosten sind enorm, die Ergebnisse lassen wohl viele Fragen offen. Ist die Vergabe des Auftrags selbst ein Compliance-Fall?
Der damalige Finanzminister Olaf Scholz hatte vor vier Jahren Planungen für einen Neubau in Berlin-Mitte angestoßen. Sein Nachfolger verzichtet nun darauf.
Sexuelle Übergriffe und Prügeleien in Schwimmbädern beunruhigen Politik und Bevölkerung. Über Ursachen und Maßnahmen wird auch außerhalb Berlins in vielen Städten diskutiert.
Viel mehr Eltern würden ihre Kinder gern in Betreuung geben als es Plätze gibt. Und der Bedarf wächst sogar noch weiter.
Klimawandel, bewaffnete Konflikte und hohe Preise für Lebensmittel führen wieder zu mehr Hunger in der Welt. Vor allem Afrika südlich der Sahara ist davon betroffen. Für die Welthungerhilfe sei das „eines der größten lösbaren Probleme der Welt“.
Während Partygänger in der ukrainischen Hauptstadt zu Techno-Beats feiern, sterben Soldaten an der Front. Ist das geschmacklos oder ein Schlag in Putins Gesicht? Ein Gastbeitrag.
Über den Plan von Justizminister Buschmann berät heute die Bundesregierung. Ein Bundesland hat schon ein entsprechendes Schöffen-Gesetz. Die AfD fühlt sich unter Generalverdacht gestellt.
Was Ärzte schon länger beschäftigt, erreicht nun die Rentenversicherung. Post-Covid, also Beschwerden mehr als drei Monate nach einer Corona-Infektion, macht Menschen erwerbsunfähig.
Das Ehegattensplitting für künftige Ehen abzuschaffen, sei nicht durchdacht, so der frühere Finanzminister. Ein Wirtschaftsweiser und der Kinderschutzbund wünschen sich ganz andere Modelle, um Familien mit Kindern zu fördern.
Verbale Attacken, Spucken oder Pöbeln: Beschäftige der Berliner Schwimmbäder hatten zuletzt über zunehmende Gewalt geklagt. CDU-Chef Merz fordert eine dauerhafte Präsenz der Polizei in Bädern.
Wolodymyr Selenskyj fährt nicht mit leeren Händen nach Hause. Berlin liefert noch mehr Waffen – erfüllt aber ein Versprechen bis heute nicht.
Auf Landesebene wurde das Berliner Wahlchaos beseitigt. Über die Folgen für die Bundestagswahl verhandelt kommende Woche das Verfassungsgericht. Zwei Anträge des Bundestages dazu scheiterten nun.
Die Berliner Filmfestspiele müssen sparen. Deshalb werden 2024 ein Drittel weniger Filme gezeigt. Aber Kulturstaatsministerin Roth scheint sich für die Neuaufstellung des Festivals wenig zu interessieren.