Waffenruhe in Israel hält nur Stunden
Die am Morgen von Israel ausgerufene Waffenruhe ist nach dem andauernden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen schnell wieder vorbei. Die internationalen Friedensbemühungen sind vorerst gescheitert.
Die am Morgen von Israel ausgerufene Waffenruhe ist nach dem andauernden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen schnell wieder vorbei. Die internationalen Friedensbemühungen sind vorerst gescheitert.
Palästinenserpräsident Abbas erhofft sich von den UN Propagandahilfe im Konflikt mit Israel. Dessen Ministerpräsident Netanjahu macht der Hamas in scharfem Ton Vorwürfe. Auch in Deutschland wird demonstriert.
Während Israelis und radikale Palästinenser einander mit Raketen beschießen, verhallen Rufe nach einer Waffenruhe ungehört. Israel bereitet weiterhin eine Bodenoffensive vor.
Mehr als 1000 Ziele hat Israel im Gazastreifen bislang angegriffen - Ministerpräsident Netanjahu schließt eine Bodenoffensive jedoch weiter nicht aus und setzt den Beschuss fort. Die Vereinigten Staaten fordern eine schnelle Waffenruhe.
Auch Amerikas Angebot, eine Waffenruhe auszuhandeln, kann den Konflikt im Gazastreifen nicht entschärfen. Israel hat angekündigt, die Militäreinsätze auszuweiten.
Ich habe die Familie des ermordeten palästinensischen Jungen besucht und weiß nun, dass der Zeitpunkt für eine moralische Revolution gekommen ist. So darf es nicht weitergehen.
Nach den Worten von Verteidigungsminister Jaalon bereitet sich Israel auf eine Operation vor, „die nicht innerhalb von Tagen enden wird“. Ministerpräsident Netanjahu sagt, die Hamas soll „einen hohen Preis zahlen“.
„Es hat nie funktioniert“: Die Partei Außenminister Liebermans hat die Fraktionsgemeinschaft mit der Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu aufgekündigt. Liebermans „Israel Beitenu“ forderte ein noch härteres Vorgehen gegen die Palästinenser.
„Wir glaubten, zu einer solchen Tat wären Juden nicht fähig.“ Das sagte die israelische Justizministerin Livni über Details des Rachemordes an einem palästinensischen Jugendlichen. Mehrere Verdächtige haben schon gestanden, einige sind selbst noch minderjährig.
Seit die Polizei am Sonntag sechs Tatverdächtige aus dem Umfeld jüdischer Extremisten festgenommen hat, lähmt Entsetzen Israel. Einhellig verurteilt die politische Führung den Mord an dem 16 Jahre alten Palästinenser.
Nach dem mutmaßlichen Rachemord an einem 16 Jahre alten Palästinensers sind Medienberichten zufolge sechs Verdächtige festgenommen worden. Israelische Polizisten sollen in Jerusalem einen Cousin des Getöteten während Ausschreitungen brutal zusammengeschlagen haben.
Zuerst wurden drei israelische Jugendliche entführt und getötet, dann ein palästinensischer. Dessen Familie veröffentlichte nun ein Video, das die Täter zeigen soll.
Unter Palästinensern und Israelis geben die Scharfmacher den Ton an. Die Beisetzung des in Jerusalem ermordeten 16 Jahre Palästinensers könnte in neue gewaltsame Proteste münden.
Der in Jerusalem getötete Palästinenser wurde als der 16 Jahre alte Mohammed Abu Chdeir identifiziert. Nach Ausschreitungen ist die Polizei in Alarmbereitschaft. Regierungschef Netanjahu ruft zur Mäßigung auf.
Nach dem Mord an drei israelischen und einem palästinensischen Teenager ist das Land in Aufruhr. Israelis machen Jagd auf Araber, Palästinenser stecken Reifen in Brand. Ministerpräsident Netanjahu ruft zur Mäßigung auf.
Nach der Trauerfeier für drei ermordete Jugendliche droht eine neue Spirale der Gewalt. Israels Regierung will Vergeltung und beschuldigt die Hamas. Die radikalen Palästinenser bestreiten jede Beteiligung und sprechen von einem Vorwand für Militäraktionen.
Nach dem Fund der drei getöteten Studenten sind die Trauer und die Wut in Israel groß. Die Regierung will gleich nach der Beerdigung entscheiden, wie sie auf die mutmaßliche Hamas-Tat reagiert.
Ari Shavit, 1957 in Israel geboren, streift durch das verheißene Land und die Geschichte des Zionismus. Er sucht die Orte auf, an denen auch seine Vorfahren halfen, Sümpfe trockenzulegen und Orangen zu pflanzen
Nach wie vor fehlt jede Spur von den drei mutmaßlich entführten jüdischen Studenten. Israel macht die Hamas für ihr Verschwinden verantwortlich. Noch immer gibt es kein Lebenszeichen.
Das israelische Militär sucht mit Fallschirmjägern nach drei vermissten Studenten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bestätigt, dass sie entführt worden sind. Verantwortlich für ihr Verschwinden könnte die Terrorgruppe Isis sein.
Bei der Suche nach den drei im Westjordanland vermissten israelischen Jugendlichen, wurden jetzt mehrere Mitglieder der Hamas festgenommen. Das israelische Militär glaubt an eine Entführung.
Wird die Präsidentenresidenz nun zum Stützpunkt der israelischen Siedlerbewegung? Eine Zwei-Staaten-Lösung lehnt Reuven Rivlin jedenfalls ab – ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Ein Brückenbauer will er trotzdem sein.
Die Knesset hat Reuven Rivlin zum neuen Präsidenten gewählt. Der konservative Politiker löst den bisherigen Amtsinhaber und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres ab. Der Wahl ging eine wochenlange Schlammschlacht voraus.
Es sei die „angemessene zionistische Antwort“ auf den palästinensischen Terror: Das sagt Ministerpräsident Netanjahu über die Genehmigung zum Bau von 1500 neuen Wohnungen im besetzten Westjordanland und in Ostjerusalem.
Vor der Präsidentenwahl ließ Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu nichts unversucht, die Kandidatur des politischen Rivalen Reuven Rivlin zu verhindern. Von den Machtkämpfen profitiert nun ein Außenseiter.
Dieser Papst ist anders als seine Vorgänger: Dem Gründer des Zionismus erweist er die Ehre. Er trifft Palästinenser, die unter der Besatzung leiden. Und er zeigt seine Nähe zu den Opfern palästinensischen Terrors.
Ein dramatischer Zwischenfall an der Grenze zwischen Israel und Palästina stellt die Fifa vor große Probleme. Präsident Blatter reist deshalb an diesem Montag in den Nahen Osten. Kann er die Wogen glätten?
Schock vor den Wahlen: Ein Mann schießt im Jüdischen Museum in Brüssel um sich und tötet drei Menschen. Die vermutlich antisemitische Tat sorgt international für Bestürzung.
Deutschland soll drei Korvetten an Israel liefern - den Preis könnte die Bundesregierung nun deutlich erhöhen. In Jerusalem wertet das mancher als Strafmaßnahme.
Israel sammelt weiter Argumente und Verbündete gegen eine Lockerung der Sanktionen gegen Iran. Teheran gebe sein nukleares Wissen an Nordkorea weiter, sagte der israelische Ministerpräsident Netanjahu in Japan. Heute gehen die Atomgespräche weiter.
Fast täglich verüben radikale Siedler im Westjordanland Angriffe auf Palästinenser, Araber und Christen. Jetzt wurden mehrere israelische Jugendliche wegen rassistischer Hassparolen gegen Araber festgenommen.
Offiziell nennen die Vereinigten Staaten keinen Schuldigen für das Scheitern der Nahost-Friedensgespräche. Aber anonym reden amerikanische Diplomaten Klartext: Israel soll die Gespräche mit seinem Siedlungsbau sabotiert haben.
Benjamin Netanjahu warnt, die Krise in der Ukraine verschleiere den Blick auf die Gefahr aus Teheran. Über Nacht lud Israels Ministerpräsident deshalb gleich eine Gruppe Journalisten ein. Die F.A.Z. war dabei.
Die Frist für einen Erfolg der Nahost-Friedensgespräche ist abgelaufen. Nach dem Scheitern bereitet Israel Sanktionen gegen die Palästinenser vor. Die wollen nun den Internationalen Strafgerichtshof einschalten.
Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen haben sich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung und Neuwahlen geeinigt. Sollte es dieses Mal klappen, gefährdet das die Verhandlungen mit Israel.
Im amerikanischen Bundesstaat Kansas sind drei Menschen in jüdischen Einrichtungen durch Schüsse getötet worden. Der mutmaßliche Täter soll ein ehemaliges führendes Mitglied des Ku-Klux-Klans sein.