Gaddafi: Kampf bis zum „Märtyrertod oder Sieg“
Seine Residenz in der Hauptstadt Tripolis hat Muammar al Gaddafi schon an die libyschen Rebellen verloren. Er ist untergetaucht. In einer Audiobotschaft gibt sich der Despot nach wie vor kämpferisch.
Seine Residenz in der Hauptstadt Tripolis hat Muammar al Gaddafi schon an die libyschen Rebellen verloren. Er ist untergetaucht. In einer Audiobotschaft gibt sich der Despot nach wie vor kämpferisch.
Der libysche Übergangsrat will Muammar Gaddafi lebend ergreifen, um ihn vor Gericht zu stellen. Das erklärte Rebellenführer Mustafa Abdul Dschalil in Benghasi. Derweil hielten die Kämpfe in Tripolis an.
Bei einem Doppelanschlag auf das britische Kulturzentrum „British Council“ in Kabul sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Taliban bezichtigten sich der Tat. Alle an dem Kulturinstitut beschäftigten Briten blieben unversehrt.
Vorsicht, Vorschusslorbeer. Das hat sich wohl auch Anna Calvi gedacht, als sie in den vergangenen drei Jahren hofiert wurde, von der BBC, von Brian Eno, von Nick Cave - nur weil die italienischstämmige Musikerin aus London in einigen Momenten an die eigensinnige Intensität von PJ Harvey erinnert.
So gut wie nichts - abgesehen vom Fußball - bringt bekanntlich Briten aus der Ruhe. Kein Anschlag, kein Krieg. Das mag ein Erbe der Weltreichära sein, wahrscheinlicher aber ist, dass man nur mit solcher Souveränität das Empire überhaupt hatte errichten können.
Nach den Ausschreitungen in London am vergangenen Wochenende kam es in der Nacht zum Montag abermals zu Krawallen in Englands Hauptstadt. Gewalttäter beschädigten mehrere Geschäfte. Mindestens 35 Polizisten wurden verletzt.
Vor ein paar Jahren führte John Cleese für die BBC ein Gespräch mit einem Gast, von dem er sagte: "Hier kennt Sie sowieso niemand. Dabei sind Sie doch in gewisser Weise berühmt!" Sein Gast war William Goldman, und die Vorstellung ...
RIO DE JANEIRO. Der internationale Fußball-Tross ist wieder weg, doch die Probleme bleiben in Rio de Janeiro. Nicht nur, dass das Gastgeberland der Weltmeisterschaft 2014 Probleme mit dem Bau der Stadien und Flughäfen hat.
Bei einem Angriff Aufständischer auf Regierungsgebäude in der südafghanischen Provinzhauptstadt Tarin Kowt sind am Donnerstag mindestens 22 Menschen getötet worden. Unter den Toten ist auch ein afghanischer BBC-Journalist.
Nach Erkenntnissen des norwegischen Geheimdienstes ist Breivik ein Einzeltäter, der mit Berechnung getötet hat. Dem britischen Sender BBC sagte die Direktorin des norwegischen Geheimdienstes PST, Janne Kristiansen, am Mittwoch: "Breivik ...
Schwaben sind klüger, Katholiken sind dümmer, und alle Einwanderer sind Muslime, wenn sie aus Afrika kommen: Thilo Sarrazin denkt sich „gruppenbezogene Unterschiede“ aus, die Migrationsforschung überflüssig machen.
Diesen Detektiv und seinen Sidekick wollen wir unbedingt sehen: Das Erste übernimmt eine Miniserie der BBC und verpasst Sherlock Holmes und Dr. Watson einen höchst radikalen Modernisierungsschub.
Die BBC hat Sherlock Holmes und Dr. Watson ins London des Jahres 2011 verpflanzt, um sie dort gemeinsam auf Mörderjagd zu schicken. Das Publikum ist direkt dabei: Immer wenn einer der Charaktere auf seinem Handy herumwischt oder eine Kurznachricht kriegt, dürfen die Zuschauer mitlesen und sich als Mitwisser fühlen.
theu. LONDON, 22. Juli. Der britische Premierminister David Cameron hat den Medienmanager James Murdoch aufgefordert, neue Vorwürfe im Abhörskandal aufzuklären. "Es ist klar, dass James Murdoch dem Parlament Fragen zu beantworten hat", sagte der Regierungschef dem Fernsehsender BBC.
Wenn ein Künstler zum Klassiker wird, beginnt die Zeit der Retrospektive. Das war bei Richard Thompson schon früh der Fall: Bereits der Siebenundzwanzigjährige wurde 1976 mit dem Album "(Guitar, Vocal)" geehrt, das die Mitgliedschaft ...
Thilo Sarrazin ist wieder da. Diesmal als gefühlter BBC-Reporter, der über den "wahren Frontverlauf" der "Integrationsfront" berichtet und für sich und Necla Kelek in Anspruch nimmt, von dem Migrationsforscher Klaus Bade und dessen Kollegen der "Integrationskraftzersetzung" angeklagt zu werden.
Braucht es das Internet und mobile Apps, um sportlich auf Touren zu kommen? Eine gemäßigte Gegenrede zum Blogbeitrag von Teresa Maria Bücker.
Beim Programmscreening für die kommende TV-Saison prophezeite RTL-Chefin in der vergangenen Woche ein Comeback der Spielshows. Den Anfang bei RTL macht Daniel Hartwich mit einer deutschen Variante von "101 Ways To Leave A Gameshow". In Großbritannien war schon am Wochende Premiere – und das Fernsehblog hat zugesehen.
Das ZDF flutet sein Programm mit der Frontal-Fragerunde "Was nun?", Channel 4 lässt die britischen Wähler über Sparpläne abstimmen und seziert große Katzen, ein zum Kreditkartenbetrug neigender Fuchs erobert das Programm von BBC 3 und bei ZDF.info läuft sich die Vertretung für Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn warm. Was diese Woche im Fernsehen los war.
"Das Jackett von Caren Miosga ist übrigens blau": Die ARD begibt sich zur Feier ihres Geburtstags ganz in die Rolle eines staunenden Kindes und setzt der fortschreitenden Infantilisierung des Fernsehens ein Denkmal.
Die Briten haben eine erfrischend eindeutige Haltung zu Fernseh- und Radiosendungen, in denen das Publikum dazu aufgefordert wird, die ein oder andere kostenpflichtige Telefonnummer anzurufen: Wenn der Zuschauer Geld ausgibt, muss er auch etwas dafür bekommen. Eine tatsächliche Chance auf einen Gewinn, zum Beispiel. Oder die Möglichkeit, eine Wahl mit einer abgegebenen Stimme tatsächlich zu beeinflussen. Die Abstimmung in einer großen BBC-Show löste deshalb einen in Deutschland undenkbaren Skandal aus.