Die Chronik der griechischen Krise
Griechenlands Schuldenmisere hält Europa seit Jahren in Atem. Bis zur nun laufenden Rückkehr an die Märkte hat das Land zwei Rettungsprogramme und einen Schuldenschnitt hinter sich.
Griechenlands Schuldenmisere hält Europa seit Jahren in Atem. Bis zur nun laufenden Rückkehr an die Märkte hat das Land zwei Rettungsprogramme und einen Schuldenschnitt hinter sich.
Die Anleger reißen sich um die neue Anleihe Griechenlands. Sie vertrauen darauf, dass Athen im Zweifel wieder von der Europäischen Zentralbank rausgehauen wird.
Der Präsident des türkischen Verfassungsgericht, Hasim Kilic, hat Erdogan Kritik an der Freigabe des Internetdienstes Twitter zurückgewiesen. Es gehe um das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Nun wendet sich auch Youtube an das höchste Gericht.
Die guten Nachrichten aus Athen über einen überraschenden Haushaltsüberschuss geben Anlass zu Zweifeln. Der Zustand der Wirtschaft ist eine Frage der Definition.
Nach monatelanger Hängepartie gibt die Eurogruppe neue Rettungshilfen von insgesamt 8,3 Milliarden Euro für Griechenland frei. Das Geld soll in drei Raten ausgezahlt werden.
Erleichterung in Athen: Das Parlament hat nach einer hitzigen Debatte eine Reihe von Gesetzesänderungen gebilligt. Es geht um Medizin, Frischmilch - und die Banken.
Zypern erfährt Lob für seine Bemühungen. Aber heikel bleibt es, die Bank of Cyprus von Milliardenkrediten zu befreien. In Nikosia herrscht jedenfalls beste Laune – Eindrücke aus Straßencafés und Pleitebanken.
Der Mindestlohns macht Hartz IV nicht überflüssig. Japans Exporte steigen weniger stark als erwartet und Oracle schafft noch immer keine Kehrtwende.
Rund sieben Monate lang wurde gefeilscht und verhandelt. Nun sind sich Geldgeber und Athen über die Auszahlung der nächsten zehn Milliarden Euro einig.
Die Beziehung zwischen Deutschland und Griechenland ist vielleicht an keinem anderen Ort so mit Händen zu greifen wie in Kalavryta auf der Peleponnes. Hier massakrierten Wehrmachtssoldaten tausend Griechen.
Gaucks Reparaturbesuch in Athen kam an der Frage nach Reparationen nicht vorbei. Bei solchen Gelegenheiten ist der Bundespräsident froh, dass er nur der Bundespräsident ist.
Bundespräsident Gauck hat dem griechischen Staatspräsidenten Papoulias in der Frage deutscher Reparationen für die Zeit der Besatzung während des Zweiten Weltkriegs widersprochen. „Der Rechtsweg dazu ist abgeschlossen“, sagte Gauck in Athen.
Auf seiner Griechenlandreise wird Bundespräsident Gauck mit unangenehmen Fragen konfrontiert werden – etwa wann Deutschland seine Schulden aus der Nazizeit zu begleichen gedenke.
Großer Auftritt für Angela Merkel in der „Royal Gallery“ in London. Sie nutzte die Gelegenheit, Premierminister Cameron zu signalisieren, dass sie ihm nichts signalisiert.
Die Brose Baskets Bamberg kaufen Jared Jordan für eine Rekordsumme. Das ist ein deutliches Zeichen an den FC Bayern. Die Sitten in der Basketball-Bundesliga werden rauher.
Wie stabil sind Griechenlands Banken? Das Land selbst hat ihre Anfälligkeit untersuchen lassen und kommt angeblich auf eine viel kleinere Summe als der Internationale Währungsfonds. Dahinter steckt aber mehr.
Im Streit über den Fortgang der internationalen Kredithilfe für Griechenland wird die Eurogruppe wieder optimistischer. Nach langem Hin und Her kehrt die Troika nach Athen zurück.
Griechenlands Haushalt entwickelt sich viel besser als erwartet - sagt die griechische Regierung. Im vergangenen Jahr erzielte der Staat einen bereinigten Überschuss von 1,5 Milliarden Euro.
1300 Medaillen werden in Sotschi vergeben - so viele wie nie zuvor. Auch unter Sammlern sind sie begehrt. Dabei ist nicht alles Gold was Goldmedaille heißt.
Kein Schuldenschnitt, keine Sparauflagen und nicht jetzt: Hilfspaket für Griechenland. Die UBS verbucht erfolgreich eine Steuergutschrift und Draghi sucht den Schulterschluss mit der Bundesbank.
Die rechtsextreme griechische Partei „Goldene Morgenröte“ gründet einen Ableger, um an der Europawahl teilnehmen zu können. Doch auch aus der linksextremen Ecke droht der griechischen Demokratie Gefahr.
Mitglieder der rechtsextremen „Goldenen Morgenröte“ haben eine Ausweichpartei gegründet, um im Fall eines Verbots ihrer Partei trotzdem zur Europawahl antreten zu können.
Wie heißt eigentlich die deutsche Hauptstadt? Die Antworten der NBA-Mitspieler von Dennis Schröder sind kurios. Einer orientiert sich an der Fußball-Bundesliga. Ein anderer vertippt sich besonders arg.
Vor dem Besuch der europäischen Justiz- und Innenminister in Athen haben Extremisten im Internet verheerende Anschläge angekündigt. Die griechischen Behörden sind alarmiert.
Vor dem Wahlkreisbüro des griechischen Innenministers in Athen ist ein Sprengsatz explodiert. Die Polizei vermutet Linksextremisten oder Anarchisten hinter der Tat.
Die Eurozone steht nicht mehr so nahe am Abgrund wie vor einem Jahr. Aber es lauern noch erhebliche Risiken – auch für Deutschland. FAZ.NET erklärt, was in diesem Jahr kommen könnte.
Zwei weitere Parlamentarier der Partei Goldene Morgenröte sitzen in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Leitung einer kriminellen Vereinigung.
Die Athener Staatsanwaltschaft hat Haftbefehle gegen mehrere Unternehmen und Bankiers ausgestellt: Durch faule Kredite sollen sie 400 Millionen Euro verloren haben.
Außenminister Steinmeier macht den Griechen deutlich, dass der Eintritt der SPD in die Regierung ihnen zwar mildere Töne bringt. Auf einen Geldregen sollten sie aber nicht hoffen.
Zwei Männer und ihre Schläger: Dirk Schimmelpfennig ist Sportdirektor im Tischtennis. Markus Weise trainiert die deutschen Hockey-Männer. Ein Gespräch über unbekannte Olympiasieger, übermächtige Chinesen und auffällige Jamaikaner.
Außenminister Steinmeier (SPD) reist heute nach Athen, um sich persönlich einen Eindruck von der Lage in dem krisengeschüttelten Land zu verschaffen. Griechenland hatte am Mittwoch offiziell die EU-Ratspräsidentschaft übernommen.
Einen weiteren Schuldenerlass brauche ihr Land nicht, sagt die griechische Regierung. Ein „seriöser Dialog“ über andere Erleichterungen müsse aber geführt werden.
Ist die Troika demokratisch legitimiert? Der griechische Außenminister Venizelos hatte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Zweifel angemeldet. Seine Kritik kommt in Berlin nicht gut an.
Griechenlands Außenminister Venizelos verlangt, dass die Troika, die die Reformen seines Landes überwacht, der Kontrolle des europäischen Parlaments unterstellt wird. In der F.A.S. fordert er die Deutschen dazu auf, „die europäische Vielfalt“ zu akzeptieren.
Griechenlands Außenminister Venizelos hat davor gewarnt, die Diskussion über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone wieder aufflammen zu lassen. Im F.A.S.-Interview sagt er, das könne „sehr wohl zu einer Bedrohung für den deutschen Steuerzahler werden“.