Wieder Stress mit Athen
Griechenland wählt neu. Wenn das Linksbündnis Syriza gewinnt und seine teuren Versprechen wahr macht, verliert die Rettungspolitik die letzte Glaubwürdigkeit.
Griechenland wählt neu. Wenn das Linksbündnis Syriza gewinnt und seine teuren Versprechen wahr macht, verliert die Rettungspolitik die letzte Glaubwürdigkeit.
Wenn die Wahl eines neuen griechischen Staatspräsidenten auch im dritten Anlauf scheitert, muss das Parlament neu gewählt werden. Dann könnte der griechische Oppositionsführer neuer Ministerpräsident werden. Er geißelt zwar seine Vorgänger, verspricht aber dieselben Wohltaten.
Bankenvolkswirte warnen die Anleger: Der Aufschwung der Protestparteien und Populisten in Europa droht im Jahr 2015 die Finanzmärkte durcheinanderzuwirbeln.
Der griechische Aktienmarkt hat am Dienstag seinen größten Tagesverlust seit 1987 erlitten. Der Grund ist eine Regierungskrise. Der Leitindex der Athener Aktienbörse schloss 13 Prozent im Minus.
Die Euroländer verlängern das auslaufende Hilfsprogramm um zwei Monate. Es gibt weiter Krach wegen der nötigen Reformen. Und auch über den aktuellen Haushalt Athens sind die Experten uneins.
Die Regierung in Athen verspricht, im kommenden Jahr fast keine neuen Schulden zu machen. Während die Opposition gegen den Sparkurs protestiert, fordert die Troika umfangreichere Kürzungen. Sie hält die griechischen Prognosen für zu optimistisch.
Am Jahrestag der Tötung eines Jugendlichen kommt es in Athen zu teils schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Rund 100 Menschen werden festgenommen.
Wir brauchen keine neue Bürgerlichkeit, die alte ist noch gut genug. Warum wir uns auf das Glück besinnen sollten, um das uns weite Teile der Welt noch immer beneiden.
Lange zauderten die Euro-Partner. Nun ist es klar: Griechenland wird auch im neuen Jahr nicht ohne Hilfe von außen über die Runden kommen. Um Details wird es noch ein langes Gezerre geben.
Thule ist das neue Athen: Ob „Game of Thrones“ oder „Northmen - A Viking Saga“ - im Film holt der Norden auf. Das Barbarengenre verbindet Hordenwesen mit Edelmut, manchmal auf rührende Weise.
In Kassel gibt es Aufruhr ganz im Stil der AfD: Politiker und empörte Bürger wollen sich nicht damit abfinden, dass die nächste, die 14. Documenta im Jahr 2017 zu Teilen auch in Athen stattfinden wird. Etwas weniger Lärm wäre gut.
Der Plan für 2017 steht: Die documenta 14 wird erstmals nicht nur in Kassel stattfinden, sondern auch in Athen. Eine Kunsthalle nach deutschem Vorbild gibt es dort bereits.
Erst gehen Scheiben zu Bruch, dann explodiert eine Bombe: Ein neuer Korruptionsfall erschüttert Griechenlands Profi-Fußball. Im Mittelpunkt steht der Haupteigner von Serienmeister Olympiakos Piräus.
Es war der 13. August 2004, als die Olympischen Spiele in ihre Heimat zurückkehrten. Auf den Tag zehn Jahre später geben die Sportstätten in Athen ein Bild des Jammers ab.
Die Griechen beherrschen die Kunst, scharfe Schläuche zu bauen und starke Motoren dranzuhängen. Eine Spritztour mit dem Technohull SeaDNA 999 S aus Athen.
Seit der Flughafen Hellenikon in Athen kurz nach der Jahrtausendwende stillgelegt wurde, liegt das Gelände brach. Bevor hier eine Ferienanlage entsteht, müssten aber erst einmal die Flugzeuge weichen.
Griechenland verlangt Aufklärung von Deutschland über mögliche Spähaktivitäten des Bundesnachrichtendienstes. Der BND soll zur Terrorabwehr auch griechische E-Mails und Telefonate ausgespäht haben.
In den Straßen Athens wird nicht nur laut protestiert. Streetart-Künstler aus aller Welt malen ihre Kritik an die Wände der griechischen Hauptstadt, die damit zum Mittelpunkt einer bunten Protestkultur geworden ist.
Das Badische Landesmuseum setzt in Athen ein Zeichen und gibt wertvolle Kykladenkunst zurück. Mehr als dreißig Jahre lang hatte man zuvor grimmig an einem Schatz festgehalten, der schlicht geraubt worden war.
Als Ministerpräsident Griechenlands stand Giorgios Papandreou zwei Jahre im Zentrum der Euro-Krise. Eine Volksbefragung sollte Klarheit über das weitere Vorgehen bringen – und bewirkte seinen Sturz. Jetzt blickt Papandreou auf diese Zeit zurück.
Am Jahrestag der deutschen Eroberung Kretas mahnt Griechenlands Regierungschef Antonis Samaras: Der Rechtsradikalismus habe keinen Platz in seinem Land. Und er hält am Ort der Schlacht von 1941 gleich noch eine Wahlkampfrede.
Der Europawahlkampf in Griechenland birgt eine besondere Brisanz. Im Duell zwischen Samaras’ konservativer Volkspartei und der Linken um Oppositionsführer Tsipras spielt auch die Kanzlerin eine Rolle. Zudem erstarken die Rechtsradikalen.
Früher gehörten langwierige Kontrollen genauso zum Reisen durch Europa wie Geldscheine mit vielen Nullen drauf und die Angst, bei irgendwas Verbotenem erwischt zu werden. Ein Reisespezial.
Die griechische Kommunalwahl wird spannend: In Athen liegt das oppositionelle Linksbündnis vorn, die Regierungskoalition ist in den Provinzen stark. Und auch die rechtsradikale „Morgenröte“ erhält viele Stimmen.
Das hatte sich Griechenlands Regierung anders vorgestellt: Sie kürzt Ausgaben, Gehälter und Renten - und trotzdem zweifeln manche, dass der Haushalt in Ordnung kommt. Auch, weil die Banken eine große Belastung bleiben.
Ökonomieprofessorin Claudia Buch tritt ihr Amt als Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank an, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fragt auf einem Symposion nach Vor- und Nachteilen der „Mieternation Deutschland“, und in Hamburg beginnt das diesjährige Festival des Art Directors Club Deutschland (ADC).
Die Geldgeber Griechenlands drängen nicht mehr so auf rasche Zurückzahlung ihrer Kredite. Das ähnelt ein bisschen japanischen Verhältnissen.
Griechenland hat viele gute Nachrichten geliefert. Doch ein neuer Bericht der Europäischen Kommission zeigt: Die Schulden steigen weiter. Schon rückt der Schuldenschnitt wieder ins Gespräch.
Athen hat im vergangenen Jahr mehr eingenommen als ausgegeben – jedenfalls wenn man Zinsen und Einmalzahlungen herausrechnet. Die Kalkulation stößt allerdings auf Kritik.
Very british: Auf dem Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth“ durchquert man nicht nur das Mittelmeer, es ist auch eine Reise mit viel Nostalgie ins alte England.
So viel Zuversicht war selten: Griechenlands Rückkehr an den Kapitalmarkt zum Besuch der Bundeskanzlerin wird als Wendepunkt gefeiert. In der Überwindung der Euro-Krise ist nun Halbzeit.
Die Kanzlerin spricht in Athen mit jungen Unternehmern und dem griechischen Ministerpräsidenten. Und erklärt, dass die Förderbank für kleine Unternehmen voran kommt.
Hohe Sicherheitsvorkehrungen und versöhnliche Gesten: Kanzlerin Merkel ermuntert bei ihrem Besuch in Athen die Griechen, den Reformkurs fortzusetzen. Ministerpräsident Samaras verspricht bessere Bedingungen für Unternehmen.
Merkels Besuch in Athen soll unter neuen Vorzeichen stattfinden: Aus Sicht der griechischen Regierung kommt sie dieses Mal nicht als Kontrolleurin, sondern als Zeugin der erfolgreichen Wende. FAZ.NET erklärt, warum es dafür tatsächlich zaghafte Anzeichen gibt.
Nach der Rückkehr Griechenlands an die Kapitalmärkte zeigen sich Geldgeber und die griechische Regierung erleichtert. Kanzlerin Merkel will das Land bei einem Besuch in Athen nun in seinem Sparkurs bestärken.
Angela Merkel in Athen: diesmal dürfte der Empfang etwas freundlicher sein. Weniger freundlich wird es nach dem gestrigen Kursrutsch an der Nasdaq wohl an der Börse zugehen.