500 Jahre Reinheitsgebot
Bei Verhandlungen in Athen soll eine Übereinkunft hinsichtlich eines Reformpakets für Griechenland erreicht werden. Das neue Klimaabkommen wird feierlich unterzeichnet.
Bei Verhandlungen in Athen soll eine Übereinkunft hinsichtlich eines Reformpakets für Griechenland erreicht werden. Das neue Klimaabkommen wird feierlich unterzeichnet.
Griechenland verhandelt mit seinen Geldgebern weiter über das laufende Hilfsprogramm. Nun zeichnet sich ab, wie sich alle Seiten vielleicht schon recht zeitnah einig werden.
Erst Korfu und Kephalonia und jetzt Kreta – die Entente streckt ihre Fangarme weiter nach griechischen Inseln aus. Am 18. April 1916 informiert die Frankfurter Zeitung über die neuesten Geschehnisse.
Das eigentliche Thema der Tagung war die Lage der Weltwirtschaft. Doch an der Griechenland-Krise führte kein Weg vorbei. Der Finanzminister zeigte sich optimistisch, verlangte aber zusätzliche Anstrengungen von Griechenland.
Damit Griechenland frisches Geld von seinen Gläubigern erhält, muss es Reformen liefern. Es geht um Rentenkürzungen und Steuererhöhungen. Die nächtliche Krisensitzung endete ohne Ergebnis.
Griechenland privatisiert viel weniger von seinem Staatsbesitz als geplant. Für den Athener Hafen ist jetzt aber ein Kaufvertrag unterschrieben: Der Hafen geht nach Fernost.
Bedingung für das dritte Hilfspaket war der Verkauf von griechischem Staatsvermögen im Wert von 50 Milliarden Euro. Bislang wurde jedoch nur ein Bruchteil der Summe erreicht.
Bei Lichte betrachtet hat nur noch ein Akteur an einer weiteren IWF-Beteiligung an der Griechenland-Rettung wirkliches Interesse: die Bundesregierung.
Nach der Veröffentlichung angeblich geheimer IWF-Absprachen zur Lage in Griechenland spricht die Chefin des Währungsfonds. Und sagt, was sie immer sagt.
Am Montag sollen die ersten Migranten an die türkische Küste zurückgeführt werden. Das könnte hässliche Bilder geben, denn der griechische Innenminister schließt „leichte Polizeigewalt“ nicht aus. Ein Besuch im Lager Moria, wo niemand zurück in die Türkei will.
Dramatische Szenen in Griechenland: In einem Lager auf der Insel Chios liefern sich Flüchtlinge Schlägereien und durchbrechen einen Zaun. Deutschland erwartet derweil die ersten offiziell eingeflogenen Syrer aus der Türkei.
Schon im Januar 2015 hat die griechische Polizei bei Islamisten Pläne des Brüsseler Flughafens gefunden. Diese Informationen wurden auch nach Belgien weitergereicht. Ein belgischer Beamter hat auch andere Information verschleppt.
Viele Wochen wurde geredet, seit heute wird nun auch gehandelt. Damit das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei funktioniert, muss auf den griechischen Inseln ein Bollwerk gegen illegale Migration entstehen. Am Sonntag kamen noch hunderte Flüchtlinge auf den Inseln an.
Um Mitternacht ist der umstrittene Flüchtlingspakt mit der Türkei formell in Kraft getreten. In Griechenland wurde mit der Räumung der Inseln Lesbos und Chios begonnen. Aber vor der Rückführung der gestrandeten Flüchtlinge in die Türkei stehen noch immense Hürden.
Nach dem Exodus Hunderter Migranten aus Griechenland nach Mazedonien will Athen über eine Rücknahme dieser Flüchtlinge nachdenken. Der Treck wurde offenbar durch ein arabisches Flugblatt ausgelöst – gezeichnet von einem „Kommando Blüm“.
Anhaltender Regen hat das Aufnahmelager in Idomeni in eine Schlammwüste verwandelt. Hunderte Menschen, unter ihnen auch viele Kinder, leiden unter schweren Erkältungen, Atemwegsbeschwerden und Durchfall.
Ankara bekundet Bereitschaft, Migranten aus Griechenland aufzunehmen. Aber ist Athen fähig, sie zurückzuschicken?
Türken und Griechen wollen nach jahrelangem Zank mal etwas Neues ausprobieren: zusammenarbeiten. Die Nato soll aufpassen. Jetzt startet die heikle Mission.
Während wenige Kilometer weiter normaler Grenzbetrieb herrscht, stauen sich in dem griechischen Dorf Tausende Migranten. Die Stimmung schwankt zwischen Zorn und Verzweiflung.
Die Balkanroute nach Deutschland ist geschlossen. Trotzdem kommen jeden Tag neue Flüchtlinge in Athen an. Umkehren wollen sie auf keinen Fall. Obwohl es vielen von ihnen in ihrer alten Heimat gar nicht so schlecht ging.
Kanzlerin Merkel verlangt von Griechenland, die zugesagten Übernachtungsplätze für Flüchtlinge endlich einzurichten. Ein prominenter SPD-Politiker will die Migranten hingegen lieber in Europa verteilen.
Bundesregierung und EU-Kommission bemühen sich, die Unterstützung Griechenlands in der Flüchtlingskrise penibel von dessen Reformprogramm zu trennen. Trotzdem lässt sich ein Stimmungswandel beobachten.
Griechenland trage mehr als andere Staaten die Lasten der Flüchtlingskrise, sagt Regierungschef Tsipras. Deshalb verlangt er die Aufnahme von Flüchtlingen in anderen Staaten der EU.
Außenminister Kurz verlangt angesichts der dramatischen Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze eine bessere Versorgung der Flüchtlinge. Das „Durchwinken nach Norden“ müsse gestoppt werden.
Der europäische Richtungsstreit in der Flüchtlingskrise ist eine beinharte Auseinandersetzung. Diese darf aber nicht auf dem Rücken eines einzelnen und ohnehin stark geschwächten Mitgliedslandes ausgetragen werden.
Im Zentrum von Athen treffen immer mehr Migranten ein, die nicht weiterkönnen. Viele glauben, Angela Merkel werde kommen und sie abholen.
In Griechenland staut sich der Flüchtlingsstrom. Österreich bleibt hart bei der Grenzregelung, verspricht aber finanzielle Hilfe. An der griechischen Grenze zu Mazedonien kündigt sich ein humanitärer Notstand an.
Die Lage spitzt sich zu: Obwohl die Balkanroute dicht ist, machen sich Schätzungen zufolge 25.000 Flüchtlinge auf den Weg zur mazedonischen Grenze. Jetzt macht sich EU-Ratspräsident Tusk als Vermittler auf den Weg.
Die griechische Regierung legt keinen Wert auf einen Besuch der österreichischen Innenministerin Mikl-Leitner. Wien gibt inzwischen bekannt, dass die Flüchtlingskontingente aktuell nicht genutzt werden.
Griechenland hat seinen Botschafter aus Österreich abgerufen. Eine bislang einmalige Maßnahme in der EU. Überall wachsen Ungeduld, Unmut und Verdruss. Was muss jetzt geschehen?
Griechenland wehrt sich dagegen, in der Flüchtlingskrise alleingelassen zu werden – und hält das zuvor so verhasste Deutschland von Angela Merkel plötzlich nicht mehr für das Böse. Wie ist es dazu gekommen?
Der diplomatische Konflikt zwischen Griechenland und Österreich hat sich weiter zugespitzt. Athen zieht seinen Botschafter aus Wien ab. Das Land fürchtet einen riesigen Rückstau, wenn die Flüchtlinge nicht mehr über die Balkanroute nach Nordeuropa gelangen können.
Griechenlands Regierungschef will politische Beschlüsse der EU-Staaten nicht mehr mittragen, solange es keinen wirksamen Verteilungsschlüssel gibt. Das Treffen der Balkanstaaten nennt er eine „Schande“.
Die Balkanstaaten suchen in Wien nach Lösungen, um die Flüchtlingskrise zu entschärfen. Athen darf nicht dabei sein. Aus Gründen, die in Griechenland für Proteste sorgen.
In den Elendsvierteln von Casablanca schlagen arbeitslose Jugendliche die Zeit tot oder verfallen den Drogen. Wer etwas werden will, macht sich nach Deutschland auf.