Athen führt die Gläubiger an der Nase herum
Die EU tut so, als setze sie die Griechen unter Druck. Wenn Griechenland schon 2018 wieder auf eigenen Beinen stehen soll, ist es bald zu spät für Reformen.
Die EU tut so, als setze sie die Griechen unter Druck. Wenn Griechenland schon 2018 wieder auf eigenen Beinen stehen soll, ist es bald zu spät für Reformen.
Die griechische Regierung plant, seine Bürger bei erfolgreicher Haushaltssanierung entlasten zu können. Vor allem Unternehmen und Geringverdienern will Athen dabei entgegenkommen.
Bei seinem Besuch in Athen sprach der neue Bundespräsident den Griechen auch künftig Unterstützung aus Deutschland zu. Frank-Walter Steinmeier stellte seinem Gastgeber aber auch Forderungen.
Die Eurogruppe hat sich auf Eckpunkte des Reformfahrplans in Griechenland geeinigt. Aber geklärt ist noch längst nicht alles.
Griechenland hat seit Juli 2015 zehn Milliarden Euro für Investitionen von der EU angefordert. Das sind mehr als eigentlich vorgesehen. Die EU-Kommission wertet das als gutes Zeichen.
Griechenland drängt auf Schuldenerleichterungen. Schäubles Ministerium hat durchgerechnet, was neue Zinsstundungen kosten könnten – und kommt auf einen hohen Milliarden-Betrag.
Seit einem Jahr gilt der Flüchtlingspakt zwischen EU und Türkei. Die Fluchtroute über die Ägäis und den Balkan ist seitdem fast dicht. Das könnte sich aber ändern.
Außenminister Gabriel will den Griechen in ihrer Schuldenkrise Mut machen. Dabei hilft ihm bei seinem Athen-Besuch Schröders Agenda 2010, die SPD-Kanzlerkandidat Schulz bei einem Wahlsieg zurückdrehen will.
Vor wenigen Tagen erhielten das Berliner Finanzministerium und der IWF in Paris explosive Post. Nun hat es in Athen einen weiteren brisanten Fund gegeben.
Das mit Sprengstoff befüllte Paket im Finanzministerium soll in Griechenland abgeschickt worden sein. Laut einem Bericht war es an Minister Wolfgang Schäuble adressiert.
Ein Bilderbuch-Sportler mit einer Bilderbuch-Karriere – so sah es aus beim früheren Läufer und heutigen IOC-Mitglied Frankie Fredericks. Nun wird ein anrüchiges Geflecht aufgedeckt. Das kann nicht gutgehen.
Verkehrschaos in der griechischen Hauptstadt: Aus Protest gegen Privatisierungspläne gehen nicht nur U-Bahn-Fahrer, sondern auch Feuerwehrleute, Ärzte und Pfleger auf die Straße.
Griechenland soll sein Steuersystem und die Renten weiter reformieren, sagt Christine Lagarde. In einem wichtigen Punkt hat die Kanzlerin sie aber offenbar überzeugt.
Die Eurostaaten und der IWF einigen sich auf eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für die Rückkehr der Gläubiger-Institutionen nach Athen.
Vor allem auf Renten, Arbeitsmarkt und Einkommenssteuer soll sich Griechenland konzentrieren. Um weitere Hilfszahlungen zu erhalten, reichen die Bemühungen aber noch nicht aus.
Vor einem halben Jahr schaute die Sportwelt auf Rio. Nun geben die Olympia-Stätten ein schlimmes Bild ab. Am größten ist das Drama um das berühmte Maracanã-Stadion. Ein positives Erbe gibt es aber.
EU-Kommissionschef Juncker zweifelt, ob die von Deutschland geforderte Beteiligung des Internationalen Währungsfonds am griechischen Hilfsprogramm weiter sinnvoll ist. Athen wirft Finanzminister Schäuble vor, den Grexit zu wollen.
Die ungelöste Krise in Griechenland drängt zurück auf die Agenda. Regierungschef Tsipras warnt Bundesfinanzminister Schäuble mit scharfen Worten.
Der Streit über die Schuldenkrise in Griechenland könnte wieder ausbrechen. Das hat mehrere Gründe: die Lage im Land, die IWF-Postion nach Trumps Amtsantritt - und die Bundestagswahl.
Die Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland sind derzeit angespannt. Nun wirft die griechische Regierung dem Nachbarland vor, ihre Hoheitsgewässer verletzt zu haben.
Laut einem bisher unveröffentlichten Bericht des Internationalen Währungsfonds ist Griechenlands Schuldenlast langfristig ein gefährliches Pulverfass. Aus der Misere gebe es demnach trotzdem einen Ausweg.
Schon bald könnte Deutschland Asylsuchende wieder nach Griechenland zurückschicken. Ein fünf Jahre währender Ausnahmezustand würde enden. Bis es soweit ist, muss noch vieles verbessert werden.
Vielerorts wird staatliche Zensur zur Normalität - das beeinflusst auch die Kunst. Documenta-Chefin Annette Kulenkampff im Gespräch über die Planung einer „Weltkunstausstellung“ in Zeiten wie diesen.
Griechenland reagiert auf die Vorwürfe von Innenminister de Mazière: Man habe die Daten des Freiburger Verdächtigen allen europäischen Sicherheitsbehörden zugänglich gemacht, heißt es aus Athen.
Die ärmeren Senioren in Griechenland werden zu Weihnachten mit einer einmaligen Extra-Zahlung von insgesamt 617 Millionen Euro bedacht. Der Euro-Rettungsschirm ESM reagiert sofort, Angela Merkel auch.
Griechenland will Rentnern ein Weihnachtsgeld auszahlen. Als Reaktion legen die Gläubiger des Landes jetzt eigentlich beschlossene Maßnahmen auf Eis. Premier Tsipras wehrt sich.
Etwa 60.000 Flüchtlinge sind in Griechenland gestrandet, nachdem Mazedonien im März die Grenzen geschlossen hat. Aktivisten haben in Athen leerstehende Häuser, Hotels und Schulen besetzt, die seitdem als Flüchtlingsunterkünfte dienen.
Die Regierung habe das Ziel verfolgt, die Schwachen zu unterstützen, sagte Ministerpräsident Tsipras. Daher würden die Rentner nun profitieren, dass Griechenland die Zielvorgaben erreicht habe.
Griechenland wird die drei türkischen Militärs und mutmaßlichen Putschisten nicht an Ankara ausliefern. Es wird erwartet, dass das Gericht im Falle der restlichen fünf Geflüchteten genauso entscheidet.
In Athen hält Barack Obama eine Grundsatzrede. Er verteidigt darin sein politisches Erbe. Und zählt die Herausforderungen auf, die Donald Trump meistern muss.
In Athen, der „Geburtsstadt der Demokratie“, wird der noch amtierende amerikanische Präsident eine Rede halten, in der er über das Vermächtnis seiner Amtszeit sprechen wird. Anschließend fliegt er weiter nach Berlin.
Vor Berlin besucht Barack Obama auf seiner Abschiedstour Athen. Der scheidende Präsident könnte sich dort für einen Schuldenschnitt einsetzen. Doch was sagt sein Nachfolger Trump dazu?
Unbekannte schleudern von einem Motorrad aus eine Handgranate auf das Gebäude und verschwinden anschließend in den Gassen der Stadt. Die Polizei hat schon einen Verdacht.
Die Wechselwirkung zwischen Vergangenheitsbewältigung und Wirtschaftspolitik zeigt Katerina Králová auch am Beispiel der Verhandlungen über Entschädigungszahlungen für vom NS-Regime verfolgte Griechen.
Konstantin I. will keinen Krieg mit den Mittelmächten. Die Alliierten reagieren verschnupft: Der griechische König muss gehen. Das meldet die Frankfurter Zeitung vom 13. Juni 1917.
Die Realwirtschaft soll wichtiger sein als die Finanzwirtschaft? Stimmt nicht. Ausgerechnet den Schulden verdanken wir unsere Zivilisation.