Tunesier haben kaum eine Wahl gegen das Regime
Tunesien galt als Hoffnungsland – doch von der Opposition ist kaum erwas übrig. Präsident Kaïs Saïed zementiert hingegen seine Macht und geht bei der Wahl am Sonntag keine Risiken ein.
Tunesien galt als Hoffnungsland – doch von der Opposition ist kaum erwas übrig. Präsident Kaïs Saïed zementiert hingegen seine Macht und geht bei der Wahl am Sonntag keine Risiken ein.
In Deutschland erinnern Demonstranten an den Überfall auf Israel – aber auch an das Leid in Gaza. In Berlin wird eine Demonstration nach Eskalationen beendet.
Der französische Präsident Emmanuel Macron fordert, die Waffenlieferungen an Israel einzustellen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigt sich empört – und spricht von einer „Schande“.
Bundesweit ist am Wochenende auf Kundgebungen an den Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 erinnert worden. In Berlin warfen die Teilnehmer einer pro-palästinensischen Demonstration Israel unter anderem Völkermord vor, am Brandenburger Tor zeigten hunderte Menschen Solidarität mit Israel.
Desinformation und Verschwörungstheorien fluten die sozialen Medien seit dem Angriff der Hamas auf Israel. Vor allem die junge Generation wird damit allein gelassen. Unser Bildungssystem hat dem bislang nichts entgegenzusetzen.
Die Familien der vor einem Jahr von der Hamas entführten Geiseln kämpfen weiter für einen Deal. Einer von ihnen ist Jonathan Dekel-Chen, dessen Sohn Sagui verschleppt wurde.
Israel solle verschwinden: Dieser Wunsch steckt hinter der eifrigen Kommentierung der politischen Folgen des Terrors vom 7. Oktober, die sich als links versteht.
Ein Jahr nach dem Angriff der Hamas sind die schrecklichen Bilder in Israel noch lange nicht verblasst. Und der Blick in die Zukunft verspricht wenig Hoffnung.
Wie viel Krieg hält ein Mensch aus? Rachel Hanan, 95, hat die Schoa überlebt, jetzt ist sie Raketenangriffen in Haifa ausgesetzt. Seit dem 7. Oktober sind die Albträume zurück. Trotzdem wirbt sie für die Liebe.
Seit dem 7. Oktober nimmt der Antisemitismus zu, aber auch die Muslimfeindlichkeit. Der Austausch zwischen den Religionen ist eingeschlafen, dabei könnten gerade jetzt Gespräche helfen, die verfahrene Lage zu verbessern.
Israels Militär hält den Druck auf Irans Verbündete aufrecht. Premier Netanjahu bekräftigt, dass man auf den iranischen Angriff reagieren werde. Wann und wie ist weiterhin unklar. Frankreich stellt seine Waffenlieferungen an Israel ein. Der Überblick.
Innerhalb der EU bleibt Deutschland mit rund 171.000 Asylanträgen Spitzenreiter, allerdings hat sich die Anzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein knappes Viertel verkleinert.
Anders gehorcht er: Omri Boehms radikale Deutung des Isaak-Opfers lässt sich mit Forschungen zur politischen Theologie der hebräischen Bibel verknüpfen.
Unsere Korrespondenten in Beirut und Tel Aviv erleben in diesen Tagen Luftangriffe und Abwehrfeuer. Beobachtungen von Orten, in denen die Lebensgefahr Alltag geworden ist.
Die Hizbullah kämpft ums Überleben, Iran ist militärisch relativiert: Mit Amerikas Hilfe ließen sich die Verhältnisse in der Region nun nachhaltig verändern. Israels Regierung bleibt aber ein Hindernis.
Der 7. Oktober hat die Welt verändert, auch fernab des Nahen Ostens. Ängste, starke Emotionen, traurige und wütende Demonstrationen und Diskussionen über die Grenzen des Sagbaren sind die Folgen von Attentat und Gazakrieg. Eine unvollständige Chronik aus dem Rhein-Main-Gebiet.
Israel und die Palästinenser müssen Gebiete tauschen: Israel erhält die Siedlungsblöcke im Westjordanland und tritt Territorium ab, das dem Staat Palästina angegliedert wird. Damit wird der Realität vor Ort Rechnung getragen, die schwer umkehrbar ist.
Franziska Brantner will Vorsitzende der Grünen werden. Im Interview erzählt sie, warum sie keine Frau von Habecks Gnaden ist und ob ihrer Partei beim Thema Migration wieder ein Farbbeutelmoment droht.
Israels Armee geht vor dem Jahrestag des Hamas-Massakers weiter gegen seine Feinde vor. Die Netanjahu-Regierung schließt Angriffe auf Irans Atomanlagen offenbar auch weiterhin nicht aus. Der Überblick.
Plattformen und Politik unternehmen zu wenig gegen Antisemitismus im Netz, sagen die Landesmedienanstalten. Bilder und Sprache seien zunehmend entmenschlichend, stellt eine Forscherin der Uni Duisburg fest.
Am Wochenende sind Kundgebungen zum Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober geplant. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will bei möglichen antisemitischen Äußerungen hart durchgreifen.
Nachdem Paul Celan Israel bereist hatte, führte er eine Korrespondenz mit dem Dichter Yehuda Amichai. Ein Jahr nach dem 7. Oktober ist sie von neuer Aktualität. In Tel Aviv denkt der Philosoph Irad Kimhi darüber nach.
Israel in der schlimmsten Krise seiner Geschichte: Saul Friedländers Tagebuch nach dem 7. Oktober.
Was die internationale Presse schreibt.
Der französische Islamist Peter Cherif muss wegen des Mordanschlags auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht urteilt, er habe die Haupttäter auf die Morde vorbereitet.
Unsere Korrespondenten Christoph Ehrhardt in Beirut und Christian Meier in Tel Aviv erleben in diesen Tagen Luftangriffe und Abwehrfeuer. Beide beschreiben eine Bevölkerung, für die Lebensgefahr mittlerweile Routine ist.
Mit dem Hinweis auf die öffentliche Sicherheit hat die Stadt Frankfurt eine propalästinensische Demonstration am Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel verboten. Das Gericht erkannte diese Begründung nicht an.
Irans Oberster Führer preist den Terrorangriff der Hamas und die jüngste Raketenattacke aus Teheran. Die israelische Armee nimmt derweil Nasrallahs Nachfolger ins Visier.
Israels Luftwaffe setzt ihre Angriffe gegen die Hizbullah in Libanon fort, auch Bodentruppen rücken weiter ins Nachbarland vor. Ein möglicher israelischer Schlag gegen Irans Ölanlagen sorgt für Nervosität an den Märkten. Der Überblick.
Nach dem Raketenangriff aus Iran stellt sich die Frage, wie Israel reagieren wird. Die Gedankenspiele reichen bis zu einem Angriff auf die Atomanlagen oder einen Regimewechsel in Teheran. Biden spricht sich dagegen aus.
Israels Wirtschaft hält sich trotz Problemen auch nach einem Jahr Krieg wacker – doch die Aussichten sind düster.
Mahnwache, Lesungen, Gespräche, Ausstellungen: Rund um den Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel wird in Frankfurt der Opfer gedacht.
In Berlin versammeln sich Tausende auf einer Kundgebung. Als der SPD-Politiker Ralf Stegner der Ukraine ein Selbstverteidigungsrecht zugesteht und Russlands Aggression geißelt, wird er niedergebrüllt.
Die Vereinigten Staaten versuchen Israel dazu zu bewegen, gemäßigt auf den iranischen Raketenangriff vom Dienstagabend zu reagieren.
Biden will eine „verhältnismäßige“ Vergeltung gegen Iran, um die Eskalation zu kontrollieren. Im Grunde ist der Konflikt aber schon seit dem 7. Oktober ein regionaler.
Äthiopiens Hauptstadt ächzt unter der Last ihrer vielen Einwohner und der veralteten Infrastruktur. Ministerpräsident Abiy Ahmed will Abhilfe schaffen. Dabei geht der Friedensnobelpreisträger nicht zimperlich vor.