Syrisches Inferno
Die Massenerschießungen in den alawitischen Küstenregionen zeigen, wie tief der Abgrund in Syrien ist. Dennoch führt an dem dem islamistischen Scharaa-Regime derzeit kein Weg vorbei.
Die Massenerschießungen in den alawitischen Küstenregionen zeigen, wie tief der Abgrund in Syrien ist. Dennoch führt an dem dem islamistischen Scharaa-Regime derzeit kein Weg vorbei.
In Syrien kam es zu heftigen Kämpfen zwischen der neuen Regierung und Assad-Anhängern. Berichten zufolge wurden dabei mehr als 1.000 Menschen getötet. Viele unter ihnen seien alawitische Zivilisten. Aktivisten berichten von Massakern.
Die Gewalt gegen Alawiten in Syrien ist außer Kontrolle geraten. Das Morden untergräbt die Legitimität der neuen Führung unter Ahmed al-Scharaa.
Syrien wird drei Monate nach dem Sturz von Machthaber al-Assad von schweren Kämpfen erschüttert. Aktivisten berichten von Massakern. Der Übergangspräsident ruft zu Einheit auf. Der Überblick.
Ein Demonstrant hat mehr als 16 Stunden auf dem Glockenturm des Big Ben verbracht. In der Nacht gelang es der Feuerwehr ihn mit der Hebebühne wieder herunter zu holen.
In der Region Latakia sind Kämpfe gegen die syrische Übergangsregierung ausgebrochen. Auch mehr als 160 alawitische Zivilisten sollen getötet worden sein. Ob dafür wirklich Regierungstruppen verantwortlich sind, ist unklar.
Vor der Küste des Jemens sind zwei Boote bei hohem Seegang gekentert. Mehr als 180 Menschen sind vermutlich ertrunken. Die Überfahrt vom Horn von Afrika gilt zu dieser Jahreszeit als besonders gefährlich.
Das Bemühen um die jüdische Identität im Habsburger-Reich war eines um Anerkennung des Jiddischen als „landesübliche“ und als Literatursprache.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt klagt zwei Frauen aus Hessen an, die nach Syrien gereist sind und sich dort dem IS angeschlossen haben sollen. Eine von ihnen soll auch ihre Kinder mitgenommen haben.
Die neuen syrischen Machthaber erleben die schwerste Gegenwehr seit dem Sturz von Baschar al-Assad. Die Provinz Latakia ist eine Hochburg der Alawiten, die vom alten Regime profitiert hatten.
Mirko Ross ist Unternehmensgründer und spezialisiert auf Cybersicherheit. Er spricht über Hürden für Firmen und für Deutschland.
„Das ist neu und bahnbrechend“, sagt die Tennis-Profiorganisation WTA: Künftig werden schwangere Tennis-Profis finanziell unterstützt. Das Geld für das Programm kommt aus Saudi-Arabien.
Israel verletze seine völkerrechtlichen Verpflichtungen, sagt Steffen Seibert. Wieder zahle die Bevölkerung von Gaza den Preis für das Verhalten der Hamas. Lobende Worte findet der Botschafter für Trumps Nahost-Gesandten.
Bislang war es offizielle Politik Washingtons, nicht direkt mit Vertretern von Terrororganisationen zu verhandeln. Nun trifft ein Vertrauter Trumps die Hamas. Dabei geht es vor allem um amerikanische Geiseln.
Im Profiboxen wimmelt es von Verbänden mit eigenen Regeln und Gürteln. Mit einer neuen Organisation will ein mächtiger saudischer Geschäftsmann das nun ändern – und holt dafür einen besonderen amerikanischen Partner ins Boot.
Auf einem Sondergipfel der Arabischen Liga wird ein Wiederaufbauplan für den Gazastreifen beschlossen – ohne Umsiedlung. Wichtige Fragen bleiben aber offen.
In Tunesien geht das Regime von Präsident Kaïs Saïed mit schonungsloser Härte gegen seine Gegner vor. In einem Großprozess drohen einigen lebenslange Haft – oder sogar die Todesstrafe.
Ilay Davids Bruder wurde von der Hamas in einem Geiselvideo instrumentalisiert. Wie viele Angehörige in Israel setzt er seine Hoffnung in den US-Präsidenten.
Das amerikanische Militär schützt in Syrien Ölförderanlagen. Davon profitiert die Kurdenmiliz SDF. Damaskus und die Türkei wollen das nicht länger dulden.
Am Holocaust-Gedenktag haben wir unseren Film „Die Ermittlung“, der sich fiktionalisiert mit den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess auseinandersetzt, in Tel Aviv gezeigt. Bericht über eine Reise in ein aufgewühltes Land.
Im Ringen um das Gazaabkommen blockiert Israel Hilfslieferungen. Die Hamas greift zu manipulativen Videos.
Der fundamentale Gegensatz zwischen Israel und der Hamas lässt sich nicht auflösen. Was sich dagegen in Nahost verändert hat, ist die amerikanische Position.
Die erste Phase der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist beendet. Nun kündigt Israel an, die Einfuhr humanitärer Hilfen auszusetzen, sollte die Hamas einem US-Vorschlag für die Verlängerung des Waffenruheabkommens nicht zustimmen.
Die erste Phase der Waffenruhe im Gazastreifen endete am Samstag. Nun stimmt Israel einem US-Vorschlag für eine Verlängerung zu – und warnt indirekt, der Krieg könne wieder ausbrechen.
Das schnellste Auto der zweiten Saisonhälfte 2024 liegt auch bei den ersten Testfahrten vorne – und hat seinen Vorsprung vielleicht sogar noch ausgebaut. Bei Ferrari ist die Stimmung gedrückt.
Tom Segev stellte das Selbstbild seines Staates in seinen Büchern beharrlich auf die Probe. Jetzt wird der Journalist und Historiker achtzig Jahre alt.
Unklar ist, wie es nach Ablauf der ersten Waffenruhe-Phase weitergeht. UN-Generalsekretär Guterres fordert, die Waffen weiter schweigen zu lassen. Derweil beginnt für die Muslime in Nahost der Fastenmonat Ramadan. Der Überblick.
Für die Ukraine ist ihr Antikriegsfilm prorussische Propaganda: Eine Begegnung mit Anastasia Trofimova und ihrer Dokumentation „Russians at War“.
Alltours-Gründer Willi Verhuven zieht sich nach 51 Jahren aus der Führung zurück. Hier erzählt er, warum die Deutschen auch in schwierigen Zeiten Luxuszimmer buchen und wie auch dabei sparen können.
Vier Wochen später als vorgesehen beginnen die Verhandlungen über die zweite Phase des Gaza-Abkommens. Die Ziele Israels und der Hamas sind schwer miteinander zu vereinbaren.
Sollen die Syrer in Deutschland bleiben – oder wie einst die Bosnier gehen? Ein Blick in die Geschichte zeigt interessante Parallelen und Unterschiede zur aktuellen Debatte.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist mit Donald Trump im Weißen Haus verabredet. Die Waffenruhe im Gazastreifen läuft aus. Und in Hollywood trifft sich die internationale Filmbranche zur glamourösen Verleihung der Oscars. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Frankreich erhöht den Druck und macht Algerien dafür verantwortlich, dass der Attentäter in in Mulhouse nicht abgeschoben werden konnte. Doch die Beziehungen sind schon seit Monaten zerrüttet.
Seit 1999 sitzt PKK-Anführer Abdullah Öcalan in einem türkischen Gefängnis. Nun ruft er die verbotene kurdische Arbeiterpartei zur Beendigung des bewaffneten Kampfes in der Türkei auf.
Es wird erwartet, dass der seit vielen Jahren inhaftierte PKK-Führer seine Kämpfer aufruft, die Waffen niederzulegen. Es wäre der Beginn eines längeren Friedensprozesses – mit unbekanntem Ausgang.
Donald Trump teilt ein bizarres Video, das bebildert, wie das Urlaubsparadies „Trump Gaza“ aussehen könnte. Das wirkt wie Satire, dem US-Präsidenten scheint es aber zu gefallen. Am Ende liegt er mit Netanjahu am Pool.