Die Mullah-Brille führt in die Irre
Der Iran-Fachmann Vali Nasr glaubt, dass der Westen Teherans Handeln falsch interpretiere. Dessen Triebfeder sei nicht religiöser Fanatismus, sondern pragmatisch verstandene Eigeninteressen.
Der Iran-Fachmann Vali Nasr glaubt, dass der Westen Teherans Handeln falsch interpretiere. Dessen Triebfeder sei nicht religiöser Fanatismus, sondern pragmatisch verstandene Eigeninteressen.
Die Ölpreise schnellen nach oben, denn Iran ist einer der größten Produzenten der Welt und könnte eine wichtige Lieferroute blockieren. Auch China spielt eine wichtige Rolle.
Nach Gazaprotesten am Flughafen BER erhebt die Journalistengewerkschaft dju schwere Vorwürfe gegen die Landespolizei Brandenburg. Die Polizei will den Fall, wie sie der F.A.Z. sagte, aufarbeiten.
Die Position der Stärke, die Teheran zu simulieren versuchte, hatte mit der Realität nichts zu tun. Trotzdem ist nicht ausgemacht, dass Israel mit dem Krieg das Ende des Atomprogramms erreichen kann.
Alaa M. hat als Assistenzarzt in Syrien Menschen gefoltert und ermordet. Später arbeitete er als Orthopäde in Hessen. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat ihn nun verurteilt.
Neben der Euphorie über die Erfolge gegen Iran kommen in Israel Zweifel auf: Hat Ministerpräsident Netanjahu eine strategische Vision? Und wenn ja, welche?
Das Gericht in Frankfurt verurteilt Alaa M. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Die Richter sind überzeugt, dass der Mediziner mehrere Gefangene in Syrien gefoltert hat.
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter warnt davor, dass eine iranische Atombombe nicht nur Israel bedroht. Raketen aus Teheran könnten auch Deutschland treffen.
Die Börsen in Europa zeigen sich am Montag unbeeindruckt von der militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und Iran. Den Aktienmärkten kam zugute, dass der Ölpreis nicht weiter anstieg.
Die Nuklearanlage Fordow – anfangs geheim errichtet – ist zentral für das iranische Atomprogramm. Und steht im Zentrum des Verdachts, dass es eine militärische Dimension hat.
Anfangs gab es unter Regimegegnern vielleicht noch heimliche Freude über den Tod der Militärführung. Doch die ist längst in Angst und Wut umgeschlagen. Ein Stimmungsbild aus Teheran.
Explosionen in Tel Aviv, ein eingestürzter Wohnblock in Teheran: Der Luftkrieg zwischen Israel und Iran fordert Dutzende zivile Opfer. Netanjahu spricht offen vom Ziel eines Regimewechsels.
Der israelisch-iranische Krieg stellt eine neue Belastung für die G7 dar. Die USA und Deutschland stehen am deutlichsten auf der Seite Israels.
Die Atomenergiebehörde berät wegen Israels Angriffen auf Iran, die G-7-Staaten kommen zu einem komplizierten Jubiläumstreffen zusammen und von Görlitz aus wird ins Universum geblickt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Fast allein unter Journalisten: Caren Miosga weiß jetzt, dass man in allen Moskauer Supermärkten iranische Datteln kaufen kann. Und sie muss sich bei einem Experten bedanken, der ihre Sendung mit profundem Wissen zum Konflikt zwischen Israel und Iran rettet.
Das Friedensforschungsinstitut Sipri sieht erstmals wieder die Gefahr eines neuen Atomwaffenwettrüstens. Die Nuklearmächte modernisieren ihre Arsenale – und auch die „nukleare Rethorik“ verschärfe sich.
Der Schauspieler Yousef Sweid ist arabischer Israeli und hat jüdisch-palästinensische Kinder. In seinem neuen biografischen Stück „Between the river and sea“ stellt er die Frage: Gibt es wirklich so klare Seiten?
Die BBC berichtet, der 2012 in Syrien verschwundene US-Journalist Austin Tice sei auf Befehl Baschar al-Assads hingerichtet worden. Das habe ein ehemaliger General dem FBI berichtet. Zweifel bleiben.
Militärisch ist ein Ende des iranischen Atomprogramms wahrscheinlich nicht zu erreichen. Die Frage ist, ob das Regime zu Kompromissen bereit ist, die es vor Kurzem noch ablehnte.
Israel nimmt neben Irans Atomanlagen auch die Infrastruktur ins Visier. Auf beiden Seiten steigt die Zahl der zivilen Opfer. Ist eine Rückkehr an den Verhandlungstisch noch denkbar?
Inter Miami gegen Al Ahly SC, das Real Madrid Afrikas: Die neue Klub-WM der FIFA wird unter großem Getöse eröffnet. Doch die Hoffnungen vieler Fans werden schnell begraben.
Aber Israels Ministerpräsident Netanjahu zieht ihn immer mehr in den Konftlikt mit Iran hinein. Bald könnte der amerikanische Präsident sich genötigt sehen, mehr Soldaten in die Region zu verlegen.
Israel erlebt die bisher heftigsten iranischen Angriffe. Die eigene Luftwaffe trifft in Teheran das Verteidigungsministerium und ein Treibstofflager. Nun richten sich die Augen auf Washington.
Im Krieg zwischen beiden Erzfeinden steigen die Opferzahlen. In israelischen Städten gibt es mehrere Tote bei nächtlichen Angriffswellen, während Israels Militär Ziele in Teheran bombardiert. Vorerst ist kein Ende der Eskalation in Sicht. Der Überblick.
Ali Khamenei steht am Scheideweg zwischen Eskalation und Gesichtsverlust. Wie reagiert Irans Oberster Führer auf die Schläge Israels?
Die israelische Militäroperation gegen Iran weist Ähnlichkeiten zum Vorgehen gegen die Hizbullah auf. Die Miliz und das iranische Regime stecken in einem vergleichbaren Dilemma.
In der Nacht haben sich Israel und Iran abermals gegenseitig angegriffen. Dabei sollen mehrere Menschen gestorben seien, etwa südlich von Tel Aviv. Der Iran sieht keinen Sinn mehr in den Gesprächen mit den USA über das iranische Atomprogramm.
Der ausufernde Konflikt in der östlichen Nachbarschaft Europas hat das Potential, auch bei uns die Spannungen zu verschärfen. Insbesondere die Sicherheit der in Deutschland lebenende Juden könnte weiter gefährdet sein.
In Nahost eskaliert wieder die Gewalt zwischen Israel und Iran. Mittendrin: Syrien, endlich ohne Assad und US-Sanktionen. Jetzt wollen dort alle investieren. Was steckt hinter dieser Goldgräberstimmung?
Teherans Vergeltungsschlag bleibt zunächst ohne große Schäden in Israel. Das setzt seine Angriffe auf Iran fort. Beide Seiten richten sich auf einen Krieg für die nächsten Tage ein.
Gegen vier Uhr morgens telefonieren Netanjahu und Merz. Das Sicherheitskabinett tritt zusammen und der Krisenstab. In dem geht es um Evakuierungspläne für Deutsche in der Region.
Israel hat die oberste militärische Führungsriege Teherans ausgeschaltet. Das könnte ihm das Vorgehen gegen das Atomprogramm erleichtern. Die Vergeltungsoptionen sind begrenzt.
Trump ist damit gescheitert, Netanjahu zu mäßigen. Washington macht deutlich: Es sei an den Militärschlägen nicht beteiligt.
In Nah-Ost eskaliert erneut die Gewalt zwischen Israel und Iran. Mittendrin: Syrien, endlich ohne Assad und US-Sanktionen. Jetzt wollen dort alle investieren. Was steckt hinter dieser Goldgräberstimmung?
Israels Schlag ist risikoreich, aber er kommt nicht unerwartet. Das iranische Atomprogramm ist weit fortgeschritten, es geht für den jüdischen Staat um eine Überlebensfrage. Trump allerdings ist düpiert.
Israelische Kampfflugzeuge haben iranische Militär- und Atomanlagen im ganzen Land angegriffen, Israels schwerster Angriff gegen Iran jemals. Wir sprechen mit dem Nahostexperten Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.