„Wir können noch so viel aufdecken, nichts ändert sich“
Pressefreiheit, Frauenrechte, Koranschulen, IS-Rückkehrer: Die Investigativreporterin Hanène Zbiss bearbeitet große Themen. Jetzt hat sie für ihren Mut den Raif Badawi Award erhalten.
Pressefreiheit, Frauenrechte, Koranschulen, IS-Rückkehrer: Die Investigativreporterin Hanène Zbiss bearbeitet große Themen. Jetzt hat sie für ihren Mut den Raif Badawi Award erhalten.
Nachdem Netanjahu daran gescheitert ist, eine Koalition in Israel zu bilden, ist nun sein Herausforderer am Zug. Doch auch er könnte daran scheitern.
Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Koalitionspartner mit ihrem Syrien-Vorstoß schwer düpiert. Jetzt muss sie ihre Idee so seriös weiterentwickeln, dass sie dem Vorwurf entgeht, es sei ihr nur um die eigene Profilierung gegangen.
Sechs Stunden dauerte das Krisengespräch zwischen Putin und Erdogan: Neben einer verlängerten Feuerpause einigten sie sich auch auf gemeinsame Patrouillen in Nordsyrien.
Die SPD zeigt sich verärgert über das Vorgehen von Kramp-Karrenbauer bei ihrem Vorschlag für einen internationalen Stabilisierungseinsatz in Nordsyrien. Kanzlerin Merkel will hingegen bei Johnson, Macron und Erdogan für den Vorschlag werben.
Kramp-Karrenbauers Vorstoß zur Errichtung einer Schutzzone in Syrien entspricht der Forderung, Deutschland solle mehr Verantwortung in der Weltpolitik übernehmen. Doch schon der Außenminister zieht das Verspotten vor.
Der Vorschlag von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, eine international kontrollierte Sicherheitszone im Norden Syriens einzurichten, sorgt für Kritik und Zustimmung.
Außenminister Maas hat sich in deutlichen Worten über den Stil von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer beschwert – und die Risiken einer sogenannten Schutzzone in Syrien benannt.
Sollte die Verteidigungsministerin einmal Kanzlerin sein, wird sie für den Mut gepriesen werden, den sie mit ihrem Syrien-Vorstoß beweist. Sollte sie es nicht werden, wird der Vorschlag ein Beispiel dafür sein, dass sie sich übernommen hat. Eine Analyse
Auch wenn der Westen es kaum bemerkt: Am Golf verbessert sich die Stellung der Frau in kleinen Schritten: Fünf Beispiele aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – über Träume, Vorbilder, Pflichten und Ängste.
Die Regierung im Libanon reagiert auf anhaltende Proteste mit einem Reformpaket, um die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Die Demonstrationen ebben dennoch nicht ab.
Die Verteidigungsministerin fordert eine internationale Schutzzone in Nordsyrien – und schließt auch den Einsatz deutscher Soldaten dabei nicht aus. Damit irritiert sie die SPD und vor allem Außenminister Maas. Die Kritik lässt nicht lange auf sich warten. Auch der Kreml äußert sich.
Die Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will mit ihrem Vorschlag die Diskussion über die Lage in Syrien anstoßen.
Israels Premier Benjamin Netanjahu hat seinen Versuch aufgegeben, nach der Wahl im September eine neue Regierung zu bilden. Er habe sein Mandat an Präsident Rivlin zurückgeben.
Zahlreiche amerikanische Soldaten überschreiten die Grenze in den Irak. Doch noch könnte es sein, dass Amerikas Präsident seinen vollständigen Abzug ein zweites Mal relativiert.
Ibrahim Kalin ist Sprecher und außenpolitischer Berater des türkischen Präsidenten. Im Interview spricht er über die Sichtweise seiner Regierung auf den gegenwärtigen Syrien-Einsatz der Türkei – und bei welchem Thema, Europa angeblich falsch liegt.
Bei seinem Besuch in Sotschi am Dienstag will Erdogan mit Putin über die angestrebte Sicherheitszone in Syrien sprechen. Drei Dinge sind der Türkei dabei am wichtigsten.
Der türkische Präsident Erdogan und Russlands Präsident Putin beraten in Sotschi über Syrien. In Berlin fasst der rot-rot-grüne Senat ein heißes Eisen an – und in London muss das Parlament Gas geben. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Außenminister Maas wollte noch überlegen. Nun prescht Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer mit der Idee eines Stabilisierungseinsatzes für Nordsyrien vor. Droht Streit zwischen den Ressorts?
Knapp zwei Wochen nach dem Einmarsch türkischer Truppen im Norden Syriens trifft der russische Präsident Putin seinen türkischen Amtskollegen Erdogan zu Krisengesprächen. Reagieren die beiden auch auf einen Vorschlag aus Deutschland für eine international kontrollierte Sicherheitszone?
In Tel Aviv findet sich auch einen Monat nach der Wahl kein mehrheitsfähiges Bündnis. Premier Netanjahu gibt sein Mandat zur Regierungsbildung zurück. Jetzt soll sein Rivale reüssieren.
Bisher hätten sich Deutschland und Europäer wie „Zaungäste“ verhalten, findet Kramp-Karrenbauer. Nun will die Verteidigungsministerin eine Sicherheitszone in Nordsyrien – möglicherweise auch unter Beteiligung der Bundeswehr.
Die amerikanischen Truppen ziehen nach und nach aus Syrien Richtung Irak ab. Auf syrischer Seite wurden sie von Zivilisten mit Steinen beworfen. Der kurdische Sender ANHA zeigte Videos, in denen Bewohner die vorbeifahrenden Truppen als „Lügner“ beschimpften.
Die Türkei kann es sich nicht erlauben, wegen Syrien ihre Geschäfte mit dem Westen zu gefährden. Deshalb gibt es Möglichkeiten, wie aus der Waffenruhe ein echter Frieden werden könnte – man muss sie nur nutzen. Eine Analyse.
Kurden und Amerikaner weichen dem Vormarsch der türkischen Armee. Außenminister Maas nennt den Angriff Ankaras völkerrechtswidrig.
Im Libanon sind auch am Sonntag Bürger auf die Straßen gegangen und haben gegen Korruption und Vetternwirtschaft demonstriert. Das Kabinett von Ministerpräsident Saad al-Hariri werde eine Reihe an Maßnahmen beschließen, die die Wirtschaft im Land wieder anschieben sollen, sagten Regierungsvertreter.
Im Libanon bricht sich eine lange aufgestaute Wut auf die Mächtigen und deren faule Kompromisse Bahn. Die Demonstranten wollen nicht länger hinnehmen, dass ihr Land heruntergewirtschaftet wird – und fordern den „Sturz des Regimes“.
Er wusste, dass er auch hier nicht dazugehören durfte: Paul Celans erste und einzige Israel-Reise im Herbst 1969 begann voller Hoffnung und endete in einem Fiasko. Ein Gastbeitrag.
In Nordsyrien ergreifen viele dort Gestrandete abermals die Flucht vor den türkischen Angriffen. Die Türkei begründet ihren Einmarsch mit Selbstverteidigung - der deutsche Außenminister Maas warnt Ankara vor einem Zahlungsstopp.
In mehreren deutschen Städten haben am Wochenende Tausende Menschen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert. Während in Köln die befürchtete Eskalation ausblieb, kam es in Stuttgart zu Auseinandersetzungen.
Trump hat eine Feuerpause für Syrien aushandeln lassen und feiert sich nun als Friedensstifter. Doch seine Siegerpose wirkt lächerlich. Erdogan hat von Amerika alles bekommen, was er wollte.
Millionen syrische Flüchtlinge leben in der Türkei. Wenn Erdogans Krieg vorbei ist, sollen sie in ihre Heimat zurück. Aber wollen sie das auch?
Hunderte Menschen nahmen an den Protesten gegen den Einsatz in Syrien teil. Die Aktivisten Die Veranstalter erwarteten in Köln rund 15.000 Teilnehmer. Auch in anderen deutschen Städten waren Kundgebungen geplant.
Der Rückzug amerikanischer Truppen aus Nord-Syrien werde Amerika unsicherer machen und sei ein strategischer Fehler. McConnell ist nicht der erste Republikaner, der sich offen gegen Trumps Entscheidung stellt.
Auf der türkischen Seite der Grenze zu Nordsyrien ist der Jubel über den Einmarsch der Armee Erdogans groß. Auf der syrischen Seite weiß niemand, was ihn erwartet.
Die Übereinkunft zwischen Erdogan und Pence hat die Türkei ihren Zielen in Nordsyrien nähergebracht. Dass die Kurden das Abkommen mittragen, ist jedoch zweifelhaft.