Ernüchterung am Suezkanal
Vor 150 Jahren wurde der Suezkanal eingeweiht. Bis heute lassen Ägyptens Staatschefs ihn ausbauen. Das neueste Projekt steht jedoch unter keinem guten Stern.
Vor 150 Jahren wurde der Suezkanal eingeweiht. Bis heute lassen Ägyptens Staatschefs ihn ausbauen. Das neueste Projekt steht jedoch unter keinem guten Stern.
Alle sind hier müde vom Krieg: Eine Reise durch stille Tage der kurdischen Türkei, irgendwo zwischen Kampfzone und günstigem Tourismus. Ein Gastbeitrag.
Erst schoss der eigene Verbandspräsident mit harschen Worten gegen die Auswahl, dann gab es noch Häme für das neue Trikot. Dennoch qualifiziert sich Österreich für die EM 2020 – und formuliert ambitionierte Ziele.
Die Türkei macht ernst mit der Abschiebung von IS-Anhängern und anderen Islamisten in ihre Heimatländer. Nach ihrer Ankunft in Deutschland ergeht Haftbefehl gegen eine Frau. Sie soll im IS-Gebiet unter anderem ein Sturmgewehr besessen haben.
Tel Aviv feiert sich als rechtmäßige Erbin der Dessauer Avantgardisten. Das hat erhebliche Nebenwirkungen. Denn die Architektur der Stadt fußt noch auf ganz anderen Einflüssen.
Nachdem eine Familie mutmaßlicher Islamisten aus der Türkei nach Deutschland abgeschoben wurde, sitzt der Vater jetzt in Haft – der Verdachts geht auf gewerbsmäßigen Betrug.
Im Libanon reißen die Proteste gegen die Korruption der Mächtigen nicht ab. Nun gibt es Berichte, dass der Geschäftsmann Mohammed Safadi neuer Ministerpräsident werden soll. Auf den Straßen sorgt das für Empörung.
„Die Färöer-Inseln lieben Israel“, sagt der Außenminister der Inseln. Damit folgen die zwar zu Dänemark gehörenden, aber weitgehend autonomen Inseln nicht der Politik der EU.
Die Proteste im Libanon reißen nicht ab. Dabei gab es nun einen Toten. Immer wieder fordern Demonstranten den Rücktritt des Präsidenten – doch der will nicht weichen.
Trotz einer am Donnerstag verkündeten Waffenruhe kommt es im Gazastreifen weiter zu militärischen Auseinandersetzungen. Israels Armee meldet einen neuen Angriff auf den „Islamischen Dschihad“.
Die ersten mutmaßlichen IS-Angehörigen sind in Deutschland gelandet. Wer sind sie? Und was tun mit ihnen?
Wovon Bildungspolitiker in Deutschland träumen, in Israel ist es gelungen. Die MINT-Fächer verzeichnen große Steigerungsraten unter Studenten. Wie das gelang? Mit einem nationalen Programm und einer Finanzspritze.
Wenn man den Präsidenten fragt, dann sind Hunderte amerikanische Soldaten nur deshalb in Syrien geblieben, um dessen Erdöl zu konfiszieren. Trumps Militärs verfolgen andere Ziele.
Eigentlich sollte die irakische Fußball-Nationalmannschaft ein wichtiges Länderspiel gegen Iran im eigenen Land abhalten. Doch es kommt alles anders.
Eigentlich sollen die Waffen vorerst schweigen – doch schon heulen wieder die Alarmsirenen. Israel meldet den Abschuss mehrerer Raketen aus Gaza – dort sterben bei einem israelischen Militärschlag acht Menschen, die alle derselben Familie angehörten.
Die Regierung in Paris hat alles versucht, um die Rückkehr von IS-Kämpfern mit französischem Pass zu verhindern. Diese Strategie ist nun gescheitert – und Fachleute warnen vor den Folgen.
Der Versuch des amerikanischen Präsidenten, die Probleme mit der Türkei wegzulächeln, misslingt. Der Gast aus Ankara zeigt in Washington kein Entgegenkommen – und führt Trump zuweilen vor.
Wie Italien bezahlt offenbar auch der Inselstaat Malta die libysche Küstenwache dafür, Flüchtlingsboote im Mittelmeer abzufangen. Andernfalls, fürchtet ein Regierungsmitglied, würde Malta „unter Migranten ertrinken“.
Die türkische Polizei hat einen Mann gefasst, der dem illegal aus dem Libanon eingereisten Clanchef bei der Schleusung in die Türkei geholfen haben soll. Auf welchem Weg Ibrahim Miri genau nach Deutschland kam, ist weiter unklar.
Wieder feuern militante Palästinenser Raketen ab, wenn auch weniger als am Tag zuvor. Israel schlägt zurück, bemüht sich aber auffallend darum, die Hamas aus dem Konflikt herauszuhalten.
Im Zentrum der libanesischen Hauptstadt schlug vor dem Bürgerkrieg das Herz des Landes. Nun besetzen die Demonstranten in Beirut den öffentlichen Raum – und erobern seine Geschichte zurück.
Um einen geplanten Raketenangriff auf das eigene Land zu verhindern, hat die israelische Armee den Gazastreifen attackiert. Der Luftangriff traf den nördlichen Teil.
Hunderte Regierungsvertreter suchen in Nairobi Strategien gegen das Bevölkerungswachstum. Dazu gehören Verhütung und Sexualaufklärung. Der Vatikan boykottiert das Treffen ebenso wie kenianische Bischöfe.
Nach der schwersten Eskalation des Nahost-Konflikts seit längerem ist bei den Menschen im Gazastreifen und in Israel die Angst zurückgekehrt.
Israels Streitkräfte töten bei einer gezielten Operation den Chef einer militanten Palästinenserorganisation. Die wertet das als „Kriegserklärung“. Radikale Palästinenser reagieren – und auch in Tel Aviv heulen die Sirenen.
Wein, Orangen und Oliven: Produkte, die aus israelischen Siedlungen im Westjordanland, in Ostjerusalem und den Golanhöhen stammen, müssen gekennzeichnet werden. Das entschied der Europäische Gerichtshof.
In Israel hat es nach Armeeangaben einen „erheblichen" Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen gegeben. Zuvor habe die israelische Armee zwei Anführer der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad getötet.
Die Bundesregierung bleibt gelassen angesichts der Ankündigung der Türkei, zehn Deutsche mit möglichen „IS“-Kontakten nach Deutschland abzuschieben. Aber sie fordert Informationen für mögliche Gerichtsverfahren.
Ali Khachab ist Münchner, doch bei den Sommerspielen 2020 in Tokio will er für den Libanon an den Start gehen, die Heimat seiner Vorfahren. Der 28-Jährige ist Skateboarder, und davon gibt es im Libanon nur sehr wenige.
Vor 25 Jahren verpachtete Jordanien zwei Flächen an Israel, um den Friedensvertrag zu ermöglichen – doch die Pacht wird nicht verlängert. Die Beziehung beider Staaten hatte sich im Herbst weiter verschlechtert.
Die Demonstrationen im Irak werden immer heftiger. Mehr als 300 Tote sind zu beklagen. Doch im Protest gegen die Regierung wächst das Land auch zusammen.
Der Außenminister hat einen innenpolitischen Streit ins Ausland getragen - ausgerechnet in die Türkei. Was reitet den Mann?
In Europas Flüchtlingspolitik bringt Deutschland Vorschläge zur Dublin-Reform. Doch werden ohne internationale Einbettung auch sie scheitern. Die Politik sollte auf Gesamtpakete so viel Kraft verwenden wie auf Seenotrettung. Ein Gastbeitrag.
Wer Einfluss auf Assad nehmen will, muss dessen Sprache sprechen. Putin und Erdogan tun das. Europa aber hat diese Art zynischer Machtpolitik hinter sich gelassen. Und kann deshalb wenig tun, um den Krieg zu verkürzen.
Erstmals spricht Amerikas Regierung offiziell von Spionage durch saudische Agenten. Es geht um frühere Twitter-Mitarbeiter, die vertrauliche Nutzerdaten eingesehen haben. Einer wurde schon festgenommen
Heiko Maas ist nicht unbeliebt, aber eine prägende Rolle spielt der Außenminister nicht. Zuletzt hat er vor allem mit fragwürdigen Auftritten für Aufregung gesorgt.