Libyen fordert internationale Schutztruppe
Der libysche Regierungschef spricht sich für den Einsatz ausländischer Truppen in seinem Land aus. Zudem kritisiert er das Verhalten der Europäischen Union.
Der libysche Regierungschef spricht sich für den Einsatz ausländischer Truppen in seinem Land aus. Zudem kritisiert er das Verhalten der Europäischen Union.
Die Bundesregierung stellt sich darauf ein, womöglich deutsche Soldaten für eine Mission in Libyen abzustellen. Auch Teile der Opposition scheinen der Idee gegenüber offen zu sein.
Die Bemühungen um Frieden in Libyen kreisen vor allem um Chalifa Haftar. Er gilt als ausgesprochen stur - sogar seinen Förderer Putin stieß er vor den Kopf. Auf Betreiben der Vereinigten Arabischen Emirate?
Gewalt, Instabilität und ungeregelte Migration - der wichtigste Unterstützer der Regierung in Tripolis stellt Europa beunruhigende Konsequenzen in Aussicht, so der Konflikt weitergeht. Ihr Gegner demonstriert seine Macht.
Das Gedenken an die Ermordung der europäischen Juden durch die Nationalsozialisten in Auschwitz wird in Polen überschattet durch den Streit mit Russlands Präsident. Zum 75. Jahrestag der Befreiung spricht Putin in Israel. Warum?
Im Libyen-Konflikt kann sich die deutsche Politik so, wie einst Bismarck, als „ehrlicher Makler“ bewähren. Gleichwohl gilt: Wer nicht will, dass die libysche Konfliktmelange nach Europa ausstrahlt, muss sich dort engagieren.
Der Gipfel in Berlin soll Fortschritte zu einer Friedenslösung im libyschen Bürgerkrieg bringen. Ein Dokument der Vereinten Nationen nennt Ziele des Treffens. Die Kritik an der Teilnehmerliste reißt derweil nicht ab.
Eine 29 Jahre alte Frau aus Rheinland-Pfalz soll in Syrien die Terrormiliz IS unterstützt haben. Sie ist nun mit drei Kindern in Frankfurt gelandet – und wurde sofort festgenommen.
Als Beitrittskandidat erhält die Türkei von der EU finanzielle Unterstützung. Wegen des Streits um Gasbohrungen vor Zyperns Küste und dem Militäreinsatz in Syrien soll das Land nun offenbar deutlich weniger Geld bekommen als ursprünglich geplant.
Was kann ein junger Leutnant aus Sachsen oder Bayern einem kriegserprobten Kurden überhaupt beibringen? Einiges – und am Ende lernt auch der Deutsche noch etwas dazu.
Der Abschuss der Passagiermaschine mag ein Versehen gewesen sein. Das Netz von Lügen, das die iranische Propaganda tagelang spann, war es nicht. Bei jeder Katastrophe kommt inzwischen die Frage auf, ob die Regierung ihre Finger im Spiel hatte. Ein Gastbeitrag.
Als „IS-Emir“ soll Mohamed A.G. in Syrien eine Einheit von mindestens zwanzig Personen angeführt und an Kämpfen teilgenommen haben. Er sei das gar nicht gewesen, sagt er. Und eine wichtige Zeugin schweigt.
Im Jahr 2019 sind weniger Migranten in die EU eingereist als im Jahr zuvor. Mit knapp 140.000 Grenzübertritten liegt die Zahl laut Frontex sechs Prozent niedriger. Aber die östliche Mittelmeer-Route bereitet den Grenzschützern Sorge.
Israel sieht Iran durch die Tötung Soleimanis und die Proteste im Land geschwächt – und will das ausnutzen. Den Konflikt um Teherans Atomprogramm betrachtet der Geheimdienst nüchtern.
Der neue EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagt, es sei denkbar, dass das Atomabkommen mit Iran nicht zu retten ist. Dennoch werde die EU weiterhin auf die Überprüfung durch die internationalen Inspekteure vertrauen.
Im Libanon ist weiterhin kein Ende der Proteste in Sicht. Zuletzt gab es wiederholt gewaltsame Auseinandersetzungen - etwa hundert Demonstranten wurden zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen.
Die amerikanischen Soldaten werden wegen Anzeichen auf Gehirnerschütterung behandelt. Einige von ihnen sollen nach Deutschland und Kuweit ausgeflogen worden sein.
Trotz Waffenruhe wird in Libyen weiter geschossen. Das soll sich ändern, sagt Außenmister Maas nach seinem Treffen mit dem einflussreichen General Haftar.
Deutsche Unternehmen hoffen mit Blick auf eine mögliche Lösung in der Libyen-Krise auf eine Wiederbelebung der Handelsbeziehungen. Unterdessen reist Außenminister Maas kurzfristig zu Gesprächen mit dem einflussreichen General Haftar in das Bürgerkriegsland.
Der Sondergesandte der Vereinten Nationen, Ghassan Salamé, spricht über die Hoffnungen der Libyer auf eine Waffenruhe. Seine Erwartungen an die Berliner Konferenz sind hoch.
Bundesliga-Spiele noch während der Wüsten-WM 2022? Die Klubs beraten angeblich über einen abenteuerlichen Vorschlag. Irgendwie soll die lange Zwangspause verkürzt werden. Das Szenario ist nicht gänzlich unbekannt.
Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer ist am Mittwoch auf dem Fliegerhorst Al-Asrak in Jordanien eingetroffen. Dort ist die Befehlszentrale für das deutsche Kontingent im Kampf gegen den „Islamischen Staat“.
Die angespannte Lage dauert an: Auf einem Militärstützpunkt im Irak schlagen Raketen ein – bis vor kurzem waren dort noch deutsche Soldaten stationiert. Syrien meldet unterdessen einen Angriff Israels auf einen Flugplatz.
Der Blick von außen mit dem Wissen von innen: Ein Gespräch mit dem irakischen Schriftsteller Sinan Antoon über die Zukunft seines Heimatlandes.
Nach der Abreise des libyschen Warlords Haftar von Waffenstillstandsverhandlungen in Moskau ist besonders die Türkei erzürnt. Ein weiteres Treffen in Berlin am Wochenende sei jetzt gegenstandslos, sagt Außenminister Cavusoglu.
Der libysche Warlord Haftar werde keinen Waffenstillstand unterzeichnen, in dem nicht die Entwaffnung seiner Gegner vorgesehen sei, heißt es in Medienberichten. Außerdem sei er zuversichtlich, was den Kriegsverlauf angehe.
Der libysche General Haftar hat den Verhandlungsort Moskau verlassen, ohne einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Sein Rivale Sarradsch hatte dies am Montag getan, doch Haftar bat erst einmal um Bedenkzeit.
Benjamin Netanjahu hatte gehofft, dass vor der Wahl in Israel nicht über seinen Antrag auf Immunität entschieden wird. Doch nun könnte es ganz schnell gehen.
Im Dezember erschoss ein saudischer Militärschüler drei amerikanische Soldaten. Im Zuge der Untersuchungen fanden die Ermittler bei einigen Offiziersanwärtern dschihadistisches Material und Kinderpornographie.
Außenminister Heiko Maas (SPD) hat bei einem Besuch in Jordanien angekündigt, dass die Gespräche mit dem Irak nach wie vor laufen. Die im Nahen Osten stationierten deutschen Soldaten sollen fürs erste weiter dort verbleiben. Auch sicherte er der irakischen Regierung Unterstützung zu.
Die libyschen Konfliktparteien haben eine Waffenruhe vereinbart. Am Wochenende wollen die Präsidenten Russlands und der Türkei nach Berlin kommen, um über die Zukunft des Landes zu sprechen.
Die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani war völkerrechtswidrig, so die Meinung der allermeisten Kommentatoren. Doch so eindeutig ist die Lage nicht.
Zwei Menschen soll ein Islamist auf einer Müllkippe in Syrien ermordet haben und muss deshalb lebenslang hinter Gitter. Auch drei Gleichgesinnte sollen mehrere Jahre ins Gefängnis.
Ob Fayez Sarradsch und Chalifa Haftar bei Waffenstillstandsverhandlungen in Moskau direkt miteinander sprechen, ist unklar. Russland und die Türkei zeigen mit dem Treffen: Ohne sie ist in der Libyen-Frage nichts zu erreichen.
Es ist richtig und notwendig, dass Kanzlerin Merkel Libyen so große Aufmerksamkeit widmet. Das Land zu stabilisieren, liegt auch im europäischen Interesse.
Nach der Klärung der Trainerfrage wollen die Münchner eine Aufholjagd in der Rückrunde starten. Doch der Rumpfkader ist dafür nicht gerüstet. Hansi Flick sah das Problem kommen. Und das Programm ist knackig.