Die Angst im Rücken
Auch der dritte „Tuesday Talk“ der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank findet virtuell statt. Zu Gast ist Daniel Cohn-Bendit mit der Frage, wie viel Judenhass hinter der Kritik an der israelischen Regierung steckt.
Auch der dritte „Tuesday Talk“ der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank findet virtuell statt. Zu Gast ist Daniel Cohn-Bendit mit der Frage, wie viel Judenhass hinter der Kritik an der israelischen Regierung steckt.
Der amerikanische Außenminister Mike Pompeo spricht bei seinem Kurzbesuch in Israel über Iran und die Annexionspläne der Netanjahu-Regierung. Aber er lässt auch deutliche Worte in Richtung Chinas fallen. Ist das schon Wahlkampf?
Italien streitet über das Schicksal einer von somalischen Islamisten entführten Entwicklungshelferin. In der Presse, vor allem aber im Internet wird sie angefeindet – weil sie zum Islam übergetreten ist.
Israel versucht zu unterbinden, dass die palästinensische Regierung Familien von Häftlingen Geld zahlt. Betroffene richten ihren Unmut gegen die palästinensischen Banken. Aber nicht nur die stecken in einem Dilemma.
Israels neue Regierung will über die Annexion von Teilen des Westjordanlands abstimmen lassen. Dahinter steckt eine fehlerhafte Ethik: Die Regierung muss ihr Verhältnis zu den Palästinensern überdenken. Ein Gastbeitrag.
Der Mörder der Mainzer Schülerin Susanna muss lebenslang in Haft. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil bestätigt.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhebt massive Vorwürfe gegen Syriens Machthaber und russische Streitkräfte. Sie sollen im syrischen Bürgerkrieg wiederholt Schulen und Krankenhäuser angegriffen haben.
Nach ihrer Anerkennung können Geflüchtete ihre Familie zu sich holen. Gut 2000 Menschen nutzten diese Regelung im vergangenen Jahr in Hessen. Wegen komplizierter Verfahren kommt es zu Verzögerungen.
Der kamerunische Denker Achille Mbembe steht wegen seiner Haltungen und Äußerungen zu Israel in der Kritik. Seine Verteidiger sprechen von Hexenjagd und einem Klima des Verdachts. Eine Klarstellung.
„Israel, die Juden und wir“: Ein Artikel von Achille Mbembe aus dem Jahr 1992 belegt, dass die Auseinandersetzung mit Israel der Ausgangspunkt seiner ganzen Theorie ist. Ein Gastbeitrag.
Machtkämpfe zwischen den Vereinigten Staaten und China in der Corona-Krise bringen den UN-Sicherheitsrat an den Rand eines diplomatischen Debakels.
Nach monatelangem Postengeschacher ist Mustafa al Kadhimi zum neuen Ministerpräsidenten des Iraks gewählt worden. Der frühere Geheimdienstchef genießt die Unterstützung Washingtons – von Iran-nahen Kräften wurde er schon der Komplizenschaft bezichtigt.
Wegen Klimaveränderungen und Heuschreckenschwärmen waren in Afrika schon vor der Pandemie Millionen Menschen von Hunger bedroht. Die Maßnahmen gegen Covid-19 machen die Lage noch schlimmer.
Der Irak leidet noch immer unter dem langen Kampf gegen den IS. Zudem droht dort der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran zu eskalieren. Jetzt steht ein Ex-Geheimdienstchef an der Spitze der Regierung.
Israels Höchstes Gericht hat Petitionen gegen eine weitere Amtszeit des rechtskonservativen Regierungschefs Benjamin Netanjahu sowie ein Koalitionsabkommen zurückgewiesen. Damit ist der Weg für die geplante Regierungsbildung frei.
Russland ringt mit dem Doppelschock von Corona-Pandemie und Ölpreiskollaps. Dennoch steckt der Kreml in seiner aggressiven Außenpolitik nicht zurück.
Ein Plan, um Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro mit militärischer Gewalt zu stürzen, ist kläglich gescheitert. Das Regime in Caracas hätte selbst keine bessere Verschwörungsgeschichte erfinden können.
Ein fast 200 Meter hoher Wolkenkratzer in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat am Dienstagabend gebrannt. Brennende Gebäudeteile fielen aus großer Höhe zu Boden und beschädigten parkende Autos.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten brannte am Dienstagabend ein 48-stöckiges Gebäude. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Israels Verteidigungsminister erklärt einen Durchbruch in der Antikörperentwicklung gegen Corona. Ministerpräsident Netanjahu wiegelt ab – und lockert die Ausgangsbeschränkungen erheblich.
Von der Hirtenflöte bis zum Hip-Hop: Er gilt als Botschafter der kabylischen Kunst und ebnete Algerien den Weg in die Weltmusik. Nun ist der Sänger Idir in Paris gestorben.
Die Ex-Frau des mutmaßlich in Syrien getöteten deutschen Dschihadisten und ehemaligen Rappers Denis Cuspert muss sich jetzt in Hamburg vor Gericht verantworten. Sie soll sich in Syrien der IS-Miliz angeschlossen und eine jesidische Jugendliche als Sklavin gehalten haben.
Die Richter müssen entscheiden, ob der angeklagte langjährige Ministerpräsident ein Bündnis mit der Blau-Weiß-Partei eingehen darf und der Koalitionsvertrag rechtskonform ist. Die Verhandlungen werden im Internet übertragen – wegen der Bedeutung des Falls.
Migranten aus Marokko und Algerien versuchen auf einmal, in ihre Heimatländer zurückzukehren. Die Corona-Pandemie treibt sie aufs Mittelmeer – und in die Hände von Schleusern.
Der Youtuber Rezo, die österreichische „Ibiza-Affäre“, der Krieg im Jemen und Selbstportraits einer dicken Fotografin – der Nannen Preis wurde in diesem Jahr als Online-Gala am Schreibtisch des legendären „Stern“-Chefredakteurs verliehen.
Auf mehr als tausend Personen konnte die Hizbullah in Deutschland zuletzt zurückgreifen. Die Gruppe will Israel vernichten und könnte auch hierzulande Terrorpläne geschmiedet haben. Hilft Seehofers Betätigungsverbot?
Anhänger der schiitischen Islamisten-Vereinigung müssen ihre Aktivitäten in Deutschland einstellen. Es kam zu Durchsuchungen der Liegenschaften mehrerer Hizbullah-Vereine. Israel und Amerika begrüßen den Schritt.
Laut Anklage ist Carla-Josephine S. im Herbst 2015 mit ihren drei Kindern nach Syrien in die umkämpfte Stadt Raqqa übergesiedelt um sich dort dem „Islamischen Staat“ (IS) anzuschließen. Sie soll die Züchtigung ihres Sohnes, des mittleren Kindes, durch Mitglieder der Religionspolizei veranlasst haben, weshalb ihr gemeinschaftliche Körperverletzung vorgeworfen wurde.
Ein junger Mann stirbt bei Zusammenstößen mit dem Militär, in den Städten brennen Bankfilialen: Die Unruhen im Libanon eskalieren.
Der „Islamische Staat“ feiert das Coronavirus als „Albtraum der Kreuzfahrer“. Er versucht die Truppenreduzierung einiger Länder im Kerngebiet für sich zu nutzen. Doch sein Blick ist auch auf den Westen gerichtet.
Wieder ist es im Libanon zu Ausschreitungen gekommen. Die zum Teil gewaltsamen Proteste in Tripolis richteten sich in erster Linie gegen die schlechte wirtschaftliche Lage im Land. Zu Wochenbeginn kam bei den Unruhen ein Demonstrant ums Leben.
Der Militärführer ist im Krieg um Westlibyen in der Defensive, will aber seinen Tripolis-Feldzug um jeden Preis fortsetzen. Dafür geht Haftar eine riskante Wette ein – und stellt seine ausländischen Unterstützer bloß.
Konrad Adenauer und David Ben-Gurion begegneten einander nur zweimal. Und trotzdem kann die Bedeutung ihrer persönlichen Beziehung für das deutsch-israelische Verhältnis gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Saudi-Arabien reformiert schrittweise das strikte islamische Strafrecht. Die Abschaffung der Todesstrafe für Minderjährige wird im Ausland begrüßt – und mit einer Mahnung verbunden.
In Israel steht die Annexion von Teilen des Westjordanlands im neuen Koalitionsvertrag. Die Palästinenser würden nicht gefragt, bloß Trump. Frühere israelische Militärs warnen vor einem „Apartheid-Staat“.
Für eine Beobachtung von Handys von Corona-Patienten gibt es in Israel keine gesetzliche Grundlage. Das Höchste Gericht will mit dem zeitweiligen Verbot auch Journalisten schützen.