Noch mehr Macht für Kaïs Saïed
Zwei Monate nachdem er die Regierung entlassen und das Parlament suspendiert hat, gibt Tunesiens Präsident sich weitere Befugnisse: Künftig will Kaïs Saïed per Dekret Gesetze erlassen. Die Kritik im Land nimmt zu.
Zwei Monate nachdem er die Regierung entlassen und das Parlament suspendiert hat, gibt Tunesiens Präsident sich weitere Befugnisse: Künftig will Kaïs Saïed per Dekret Gesetze erlassen. Die Kritik im Land nimmt zu.
Der Sorgerechtsstreit um den einzigen Überlebenden des Seilbahnunglücks am Lago Maggiore dauert an, es wird sogar wegen Entführung ermittelt. Nun hat ein Familiengericht in Tel Aviv eine vorläufige Entscheidung getroffen.
Vor 2001 sah sich Iran von den Taliban so bedroht, dass es zu ihrem Sturz sogar mit den USA zusammenarbeitete. Nun reagiert Teheran überraschend pragmatisch auf deren abermalige Machtübernahme.
Die DFB-Frauen brauchen die zweite Halbzeit, um gegen Serbien den zweiten Sieg in der WM-Qualifikation einzufahren. Eine Spielerin ragt heraus.
Die sudanesische Übergangsregierung berichtet von einem vereitelten Umsturzversuch. Stecken Unterstützer des früheren Machthabers al Baschir dahinter?
Die Nähe zum Königshaus hat Aziz Akhannouch geholfen, zu einem der reichsten Männer Marokkos zu werden. Jetzt soll er die Geschicke des Landes führen – die Nähe zum König bleibt.
Immer mehr Geld, immer mehr Fußball: Wie, wann, wo und für wen die Stars in Zukunft spielen, ist noch unentschieden. Wer das bezahlt, scheint klar – aber wem wird der Appetit vergehen?
Der Archäologe Malek Mansour hat sein Leben riskiert, um aus Syrien nach Deutschland zu kommen. Inzwischen hat er ein Buch über seine Flucht geschrieben. Wie schaut er auf seine neue Heimat?
Der Deutsche Fußball-Bund verliert U-21-Coach Stefan Kuntz. Der ehemalige Nationalspieler wechselt zum türkischen Verband. Sein Nachfolger dürfte aus der DFB-Jugend kommen.
Aus der Haft entlassen, doch die Repression hält an: Wir haben mit der saudischen Aktivistin Loujain al-Hathloul über ihre Schwester Lina gesprochen. Die politischen Reformankündigungen ihres Landes hält sie für eine Farce.
Abdelaziz Bouteflika hat Algerien nach den Jahren des Terrors stabilisiert, aber mit seinem Festhalten an der Macht in eine schwere Krise gestürzt. Jetzt ist der frühere Präsident im Alter von 84 Jahren gestorben.
Das teilte das Büro des Ex-Präsidenten von Algerien am Freitag mit. Bouteflika war zwischen 1999 und 2019 Staatsoberhaupt des Landes, hatte sich aber nach einem Schlaganfall 2013 nur noch selten in der Öffentlichkeit gezeigt.
Frankreichs Intellektuelle streiten über die Lehren aus dem Afghanistan-Rückzug. Die radikale Linke und „Woke“-Aktivisten entdecken ihre Sympathien für die Taliban und - kritisieren Israel.
Als Abdelaziz Bouteflika vor zwei Jahren gesundheitlich schwer angeschlagen abermals kandidieren wollte, zerbrach seine Macht nach Massenprotesten. Nun ist er mit 84 Jahren gestorben.
Wer steckt hinter den russischen Kämpfern, von denen nun im Zusammenhang mit dem Mali-Einsatz auch der Bundeswehr die Rede ist? Alles deutet auf einen Geschäftsmann, den sie „Putins Koch“ nennen.
Chinas Position im vielbeachteten „Doing Business“-Ranking wurde offenbar auf Anweisung der Weltbank-Führung nach oben gehievt. Ein Prüfbericht führt die Unregelmäßigkeiten auf die heutige Chefin des Internationalen Währungsfonds zurück.
Den Nutzen, den Russland an vielen Orten aus dem Rückzug des Westens zieht, gibt es nicht umsonst. In Idlib muss er weiter Krieg für Assad führen.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den syrischen Machthaber Assad in Moskau empfangen. Russische Einheiten bombardieren wieder Stellungen der Rebellen im Nordwesten Syriens, wo auch türkische Truppen präsent sind.
Weil er nicht gegen Tohar Butbul aus Israel kämpfen wollte, verzichtete der algerische Judoka Fethi Nourine auf seine Teilnahme an den Olympischen Spielen. Nun stehen die Konsequenzen fest.
Die Menschenrechtsorganisation will die „internationale Aufmerksamkeit“ während des Ende 2022 stattfindenden Turniers nutzen, um auf die schlechten Lebensbedingungen von Arbeitsmigranten in dem Wüstenstaat hinzuweisen.
Der kleine Eitan ist der einzige Überlebende des Seilbahn-Unglücks vom Lago Maggiore – und wurde von seinem Großvater entgegen einer richterlichen Anordnung von Italien nach Israel gebracht.
Die Ausstellung „Oil“ im Kunstmuseum Wolfsburg breitet künstlerische Reaktion auf das Ölzeitalter aus. Nur die Geschichte der Stadt selbst, die ihre Existenz dem schwarzen Gold verdankt, bleibt unreflektiert.
In Libanon gehen die Behörden immer schärfer gegen kritische Stimmen vor. Der Nachrichtenkanal Megaphone ist eines der wenigen unabhängigen Medien.
Der belarussische Diktator instrumentalisiert Menschen, um der EU zu drohen. Zwischen Minsk und Warschau tobt eine Propagandaschlacht. Und Russland kann sich freuen.
Gegen den Willen des gerichtlich bestimmten Vormunds soll das Kind von Verwandten nach Israel gebracht worden sein. Die Angehörigen streiten seit dem Unglück am Lago Maggiore, das nur der Junge überlebte, um das Sorgerecht.
In dem freigegebenen Dokument geht es um Kontakte zwischen den Entführern der Passagiermaschinen und einzelnen saudi-arabischen Beamten. Es gibt aber keinen Beweis dafür, das die Regierung in Riad an den Anschlägen beteiligt war.
Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian wirft den Islamisten vor, sich nicht an ihre Versprechen zu halten. Frankreich werde die Taliban-Regierung deshalb vorerst nicht anerkennen.
Seit Donnerstag haben mehr als 250 ausländische Staatsangehörige Afghanistan mit Passagierflugzeugen verlassen. Unter ihnen sind 60 deutsche Staatsbürger.
Zwanzig Jahre nach dem 11. September 2001 hat Amerika eine neue Generation von Kriegsveteranen. Die Antiterrorkrieger blicken auf militärische Siege, die sich in Niederlagen verwandelten. Zurückgeblieben sind große seelische Wunden.
Warum das militärische Vorgehen gegen islamistische Terroristen unerlässlich bleibt – obwohl in Kabul wieder die Fahne der Taliban weht.
Wer kein Opfer sein will, muss vergeben: Mohamedou Slahi gilt als meistgefolterter Gefangener in Guantánamo Bay. John Goetz hat ihn und seine Folterer befragt. Im Interview sprechen beide über Verdacht, Schuld und Freiheit.
Die wahre Cancel Culture ist die, die darin besteht, das Kulturerbe Aleppos in Schutt und Asche zu legen oder auf Menschen zu schießen, weil sie in Paris tanzen. Sie löscht Sprachen, Religionen und Gemeinschaften aus.
Unmittelbar nach den Anschlägen jubelten viele Muslime. Doch das hielt nicht lange an: Als Gegenreaktion setzten Bemühungen ein, den Islam zu modernisieren – und die Islamisten gerieten in die Defensive.
Im krisengeschüttelten Libanon steht ein neues Kabinett. Die vorherige Regierung war nach der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut vor mehr als einem Jahr zurückgetreten.
Der Schock des elften Septembers hätte eine große Chance für die amerikanische Außenpolitik sein können. Zwanzig Jahre später blickt man zurück – und sieht den großen Fehler.
Wieder blockierte ein Schiff den Schifffahrtskanal in Ägypten. Der Suezkanal war diesmal nach kurzer Zeit wieder frei.