„Eine Einigung muss erzielt werden“
Der israelische Präsident Herzog sucht Ministerpräsident Netanjahu am Sonntagabend im Krankenhaus auf. Er dringt auf eine Einigung im Streit über die Justizreform. Gegner und Befürworter gehen auf die Straße.
Der israelische Präsident Herzog sucht Ministerpräsident Netanjahu am Sonntagabend im Krankenhaus auf. Er dringt auf eine Einigung im Streit über die Justizreform. Gegner und Befürworter gehen auf die Straße.
Der Jurist Aharon Barak hat das System richterlicher Kontrolle aufgebaut, das Israels Regierung nun demontieren will. Für die Anhänger der Justizreform ist er eine Hassfigur. Ein Porträt.
Gibt es innerhalb des marokkanischen Teams Homosexuelle? Bei der offiziellen Pressekonferenz schreitet der FIFA-Moderator bei der unerwünschten Frage ein.
Die Übereinkunft mit Tunesien wurde von Menschenrechtlern scharf kritisiert. Dennoch wollen Rom und Brüssel ähnliche Abkommen mit weiteren Staaten schließen. Woher das Geld dafür kommen soll, ist unklar.
In Saudi-Arabien und Marokko hinkt der Fußball der Frauen dem der Männer hinterher. Sportlerinnen erlangen Popularität, müssen aber noch immer gegen Widerstände kämpfen.
Auf dem schrottreifen Tanker „FSO Safer“ lagern knapp 218 Millionen Liter Öl: Zerbricht er, droht eine verheerende Umweltkatastrophe vor der Küste Jemens. Daher wollen die UN nun das Öl von dem Schiff abpumpen.
Die Vorbereitungen auf das erste Spiel der deutschen Spielerinnen laufen. Ihr erster Gegner wird Marokko sein - eine vermeintlich leichte Aufgabe. Doch Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mahnt zur Vorsicht.
Nach einer islamfeindlichen Aktion in Dänemark versuchten Hunderte Demonstranten, die Grüne Zone in Bagdad zu stürmen. Nun hat Verteidigungsminister Pistorius eine Reise in den Irak abgesagt.
Bald ist es so weit: In Israel soll ein Kernelement der umstrittenen Justizreform behandelt werden. Tausende Menschen demonstrieren seit Wochen dagegen auf Israels Straßen – nun muss der Ministerpräsident kurzfristig ins Krankenhaus.
Bei einer Pressekonferenz des deutschen WM-Auftaktgegners Marokko fragt ein Journalist, ob es homosexuelle Spielerinnen im Kader gebe. Ein Mitarbeiter der FIFA schreitet sofort ein.
Am Sonntag berät das israelische Parlament über die Justizreform, in der Nähe campieren Demonstranten. In der Nacht meldete sich Netanjahu zu Wort: Der Ministerpräsident musste operiert werden.
Nationalspielerin Sara Doorsoun spricht im Interview über Menschen, die noch immer nichts mit Frauenfußball anfangen können, ihren Stolz als Kind von Migranten und ihr Ziel: das WM-Finale.
Mehrere Länder blockierten das Vorhaben den Ausbau erneuerbarer Energien bis 2030 zu verdreifachen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck kritisiert Russlands „völlig verdrehte Weltsicht“.
Im Machtkampf zwischen der Regierung und der RSF-Miliz in Sudan sind abermals Zivilisten getötet worden. Die Raketen sollen auch in der Nähe von Krankenhäusern eingeschlagen sein.
Nach Schätzungen des Senders „Channel 13“ sollen sich am Samstagabend allein in Tel Aviv rund 170.000 Demonstranten versammelt haben. Ein kilometerlanger Protestzug erreicht Jerusalem.
Rund 600 Krebskranke aus Syrien warten aktuell auf die Einreise in die Türkei. Denn nach dem Erdbeben im Februar hatte das Land zunächst keine syrischen Patienten aufgenommen.
Kultur als Strohhalm eines zerstörten Libanon: Die Aïshti Foundation in Beirut zeigt zeitgenössische Kunst und bietet damit Ablenkung auf hohem Niveau.
In Bagdad haben Demonstranten offenbar versucht, die dänische Botschaft zu stürmen. Zuvor war in Kopenhagen ein Buch vor der irakischen Botschaft verbrannt worden.
In wenigen Tagen will Israels Regierung ein Kernelement zur Schwächung der Justiz verabschieden. Mehr als 1000 Reservisten der Luftwaffe drohen nun mit Dienstverweigerung und rufen damit den Verteidigungsminister auf den Plan.
Eine abermalige Koran-Verbrennung in Stockholm hat zu heftigen Spannungen zwischen Schweden und mehreren muslimisch geprägten Ländern geführt. Das Land verlegt nun seine Botschaft im Irak nach Stockholm.
Berlins Beharren auf einer restriktiven Exportpolitik macht den ohnehin verminten Weg hin zu einer europäisierten Verteidigungsindustrie nicht leichter.
Die autoritären Herrscher im Nahen Osten versuchen, außenpolitische Konflikte zu vermeiden, um sich auf Herausforderungen im Inneren zu konzentrieren. Aber diese neue Politik der Kooperation hat Grenzen.
Am Montag starten die deutschen Frauen in die Weltmeisterschaft. Im Interview spricht Svenja Huth über Werte, die von innen kommen, den längeren Prozess, ein Team zu werden, und die Chance auf den WM-Pokal.
In einer Ansprache an die Nation sagte Israels Ministerpräsident Netanjahu, die Justizreform werde „die Demokratie stärken“. Unterdessen halten die Proteste an. Druck kommt nun auch aus dem Militär.
Ein irakischer Christ kündigt an, in Stockholm einen Koran zu verbrennen. Ob es dazu kam, blieb zunächst unklar. Die Spannungen zwischen Bagdad und Stockholm verschärfen sich dennoch.
Die angekündigte Verbrennung eines Korans führt zu einer diplomatischen Krise zwischen Bagdad und Stockholm.
Patrick Zaki wurde am Dienstag wegen „Verbreitung von Falschinformationen“ zu drei Jahren Haft verurteilt. Jetzt wurde er begnadigt. Italiens Regierung verbucht das als ihren Erfolg.
In Schweden ist die angekündigte Verbrennung des Korans durch einen christlichen Iraker ausgeblieben. Demonstranten hatten deshalb die Botschaft Schwedens in Bagdad gestürmt.
Die hessische AfD sieht sich durch die Gießener Ausschreitungen in ihrer Kritik an der Zuwanderungspolitik bestätigt. Damit stößt sie im Landtag auf scharfe Ablehnung der anderen Parteien. Auch diese lehnen eine Wiederholung der Veranstaltung allerdings ab.
In Schweden wollen zwei Demonstranten einen Koran verbrennen. In der irakischen Hauptstadt stürmte in der Nacht deshalb eine wütende Menge die Botschaft des Landes und legte Feuer.
In Washington hebt der israelische Präsident die tiefe Verbundenheit mit den USA hervor. Doch Itzchak Herzog warnt auch vor Antisemitismus: Kritik dürfe „nicht so weit gehen, dass das Existenzrecht des Staates Israel negiert wird.“
Der Vorsitzende des Justizausschusses der Knesset führt Debatten mit Lust am Eklat. Simcha Rothman ist einer der Architekten der Justizreform.
Ungeachtet aller Proteste hat der Justizausschuss der Knesset einen umstrittenen Gesetzentwurf verabschiedet. Der Ausschussvorsitzende Simcha Rothman ist einer der Architekten der Justizreform.
Beim Jerusalem-Besuch von Bildungsministerin Stark-Watzinger wird einem deutschen Abt vor der Klagemauer mitgeteilt, sein Brustkreuz sei „für diesen Ort unangemessen“. Die zuständige Stiftung bittet um Entschuldigung.
Ein 21-jähriger IS-Rückkehrer ist zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Er soll in Syrien eine militärische Ausbildung erhalten und gekämpft haben. Seine Mutter brachte ihn als Kind gegen seinen Willen dorthin.
Amerika steht „fest“ an der Seite Israels, sagt US-Präsident Biden – trotz der jüngsten Spannungen um die Justizreform. Beim Besuch im Weißen Haus verspricht Israels Präsident Herzog, nach einem Ausweg aus der Krise zu suchen.