Unklarheit über Israels Rafah-Pläne
Nach dem Teilabzug aus Khan Yunis könnte Israel bald eine Offensive in Rafah beginnen. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sie aufgeschoben wird. Netanjahu könnte auf Zeit spielen, um seine Macht zu sichern.
Nach dem Teilabzug aus Khan Yunis könnte Israel bald eine Offensive in Rafah beginnen. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sie aufgeschoben wird. Netanjahu könnte auf Zeit spielen, um seine Macht zu sichern.
Wie viele Unschuldige darf man töten, um sein Ziel zu erreichen? Den Terroristen der Hamas ist das egal, aber der „moralischsten Armee der Welt“ muss man die Frage stellen.
Israel zieht einen großen Teil seiner Truppen aus dem Gazastreifen ab. Der AfD-Vorstand berät über den Umgang mit Petr Bystron und mutmaßlichen Spenden eines prorussischen Netzwerks. Und in Amerika werden Millionen Zeugen einer Sonnenfinsternis. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein Syrer gründet einen kulinarisch-kulturellen Austausch in Berlin
Sein „normal“ ist nicht normal - als Jude in Kiel von heute.
Sunak: Großbritannien „entsetzt“ / Harris: Vergeltung statt Vernunft / Von Johannes Leithäuser, London
Einen Tag nach Al-Quds wird auf einer Demonstration in Frankfurt Solidarität mit Palästina gefordert, aber Khomeini gehuldigt. Die Jüdische Gemeinde warnt vor wachsendem Antisemitismus.
Keine Truppen mehr bei Khan Yunis / Zehntausende demonstrieren gegen Netanjahu
Netanjahu hat nach einem halben Jahr Krieg wenig vorzuzeigen. Israels Freunden macht er es schwer. Die aber dürfen nicht das Ganze aus dem Auge verlieren. Dazu gehört die iranische Bedrohung.
Vor einem halben Jahr hat die Hamas Israel angegriffen. Es gibt immer mehr Opfer, Leid und Hass. Wie soll man darüber als Korrespondentin berichten?
In Israel haben abermals zehntausende Menschen gegen Regierungschef Benjamin Netanjahu protestiert. Allein in Tel Aviv gingen nach Angaben der Organisatoren 100.000 Menschen auf die Straße.
Er verurteile das Massaker der Hamas am 7. Oktober, sagte Simon Harris auf einem Parteitag. Aber Israel setze nun auf Vergeltung statt auf Vernunft.
Wegen seiner Kriegsführung gerät Israel international ins Abseits. Im Inland kommt es zu Massenprotesten gegen die Regierung Benjamin Netanjahus. Die USA wollen eine Feuerpause erzwingen. Der Überblick.
Nach der Ausladung von Nancy Fraser durch die Universität Köln sehen die Verteidiger der Legitimität von Boykottaufrufen gegen Israel die Meinungsfreiheit hierzulande in Gefahr. Dabei ist es nur um ihre Urteilskraft schlecht bestellt.
Ein halbes Jahr nach dem Hamas-Massaker findet Israel mühsam zu einer oberflächlichen Normalität zurück und arbeitet sich mit Symbolik durch das Trauma. In Tel Aviv wird auf dem Platz vor dem Kunstmuseum an die Geiseln erinnert.
Ein halbes Jahr nach dem Hamas-Überfall vom 7. Oktober kämpfen die Familien aus den Kibbuzim Israels mit den Erinnerungen. Und sie fragen sich, wie es weitergehen soll: Zurückkehren oder woanders neu anfangen?
Israel und die USA rechnen mit einem Vergeltungsschlag in den kommenden Tagen. Führende US-Demokraten fordern zeitgleich einen Stopp von Waffenlieferungen an Israel. Der Überblick.
Nach dem Luftangriff auf Damaskus, bei dem am Montag Generäle der iranischen Revolutionsgarden getötet wurden, hatte Teheran mit Rache gedroht. Ein Schlag gegen Israel könnte laut US-Medien schon vor Ende des Ramadan erfolgen.
McDonald's in Israel bekommt neuen Eigentümer. Die Fast-Food-Kette leidet unter einen Boykottaufruf.
Der amerikanische Präsident fordert von Israel konkrete und messbare Schritte, damit mehr Hilfe nach Gaza gelangt. Netanjahu lenkt ein.
Die iranischen Revolutionsgarden drohen Israel abermals mit Rache für die Tötung von General Zahedi. Auch die USA fürchten neue Angriffe auf ihre Soldaten.
Eine arabischsprachige Mitteilung der Regierung auf der Plattform X empört Unionspolitiker. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt kritisiert die „aktive Werbung der Ampel in der arabischen Welt für die doppelte Staatsbürgerschaft“.
Angesichts der Lage im Gazastreifen hat der UN-Menschenrechtsrat einen Stopp von Waffenlieferungen an Israel gefordert. Sechs Mitglieder votierten dagegen – darunter die USA und Deutschland.
Eigentlich hätte Nancy Fraser in diesem Jahr die „Albertus-Magnus-Professur“ in Köln bekleiden sollen. Doch nun hat die Universität die Philosophin ausgeladen, weil sie ein umstrittenes Manifest zum Krieg in Gaza unterzeichnet hat.
Der amerikanische Präsident verliert Israels langfristige Interessen nicht aus dem Blick. Das erleichtert es dem israelischen Regierungschef, sich um sich selbst zu kümmern. Aus der Zwickmühle kommt Biden nicht leicht heraus.
Der Kampf gegen Judenhass an den Universitäten muss besonders auf jene Formen achten, die vornehm über den Umweg der „Israel-Kritik“ kommuniziert werden. Ein Gastbeitrag.
Judith Butler den Adorno-Preis zu entziehen würde rein gar nichts ändern. Die Diskussion, ob die Vergabe an die amerikanische Philosophin ein Fehler war, ist dennoch zu führen. Allein deshalb, weil der Preis bald wieder verliehen wird.
US-Präsident Biden droht Israels Ministerpräsidenten Netanjahu: Amerikas künftige Unterstützung hänge davon ab, wie Israel die Menschen in Gaza versorge. Sofort verkündet Netanjahus Regierung die Eröffnung neuer Wege für Hilfslieferungen.
Am Al-Quds-Tag hetzt Iran gegen Israel, die Slowakei wählt einen neuen Staatspräsidenten, Gerhard Schröder hat Geburtstag und auf den Winter folgt der Aprilsommer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Israel will den Grenzübergang Erez vorübergehend für Hilfstransporte öffnen. Zuvor hatte US-Präsident Biden mit Israels Premier Netanjahu telefoniert. Derweil wächst die Sorge vor einem Konflikt mit Iran. Der Überblick.
Schon die Auszeichnung der Genderforscherin 2012 war höchst umstritten. Angesichts ihrer jüngsten Äußerungen zum Gazakrieg wird die Stadt Frankfurt aufgefordert, ihr den Adorno-Preis zu entziehen. Doch das ist in den Statuten nicht vorgesehen.
Der israelische Inlandsgeheimdienst will einen Anschlag auf Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir vereitelt haben. Angesichts neuer Drohungen aus Teheran werden die Sicherheitsvorkehrungen im Land verschärft.
In Großbritannien warnen frühere Höchstrichter davor, sich durch Waffenlieferungen an einem „Genozid“ in Gaza mitschuldig zu machen. Spaniens Ministerpräsident sucht Verbündete für die Anerkennung Palästinas.
Der Druck auf Israels Premier Netanjahu wächst. Nach dem Tod von Helfern in Gaza zeigt sich der Verbündete USA frustriert. Derweil spricht Iran Drohungen aus. Der Überblick.
In Israel demonstrieren weiterhin tausende Menschen gegen den Regierungschef Benjamin Netanjahu. Sie fordern den Rücktritt des Politikers und eine sofortige Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln.