Algerien spielt französisch
Vor dem WM-Achtelfinale darf das deutsche Team im Stadion trainieren, Algerien muss dagegen draußen bleiben. Ein Statusunterschied, der Joachim Löw gar nicht gelegen kommt: er warnt vor einem unangenehmen Gegner.
Vor dem WM-Achtelfinale darf das deutsche Team im Stadion trainieren, Algerien muss dagegen draußen bleiben. Ein Statusunterschied, der Joachim Löw gar nicht gelegen kommt: er warnt vor einem unangenehmen Gegner.
Mit Jérome Boateng bestreitet das DFB-Team das Abschlusstraining vor dem WM-Achtelfinale gegen Algerien. Ob Sami Khedira oder Bastian Schweinsteiger aufläuft, ist unklar. Eine Tendenz lässt der Bundestrainer aber erkennen.
In Algerien wäre der Teufel los, ginge es bei der Weltmeisterschaft mit einem Sieg über die deutsche Elf weiter. Die Presse bringt jetzt schon die tollsten Kommentare und Schlagzeilen.
Bundestrainer Löw warnt vor dem Achtelfinal-Gegner. Lukas Podolski wird gegen Algerien definitiv nicht dabei sein. Der Schiedsrichter kommt aus Brasilien – und pfiff das DFB-Team schon beim 2:2 gegen Ghana.
Der Bundestrainer steht vor einer schwierigen Entscheidung: Soll er mit Khedira oder mit Schweinsteiger im Achtelfinale gegen Algerien (Montag, 22 Uhr) beginnen? Der eine ist näher bei Löws Idealbild einer Führungsfigur, der andere zeigte gegen die Amerikaner Führungsstärke.
Aus Hoffnungen werden Erwartungen: Der bosnische Trainer der algerischen Nationalmannschaft, Vahid Halilhodzic, soll mit seinem Team das Halbfinale erreichen. Das Land steht schon jetzt kopf.
Trotzdem rechnet Ralf Rangnick fest mit einem Achtelfinalsieg gegen Algerien, wie der Fußballlehrer in seiner zweiten von drei Einschätzungen während der WM der F.A.Z. sagt.
Islam Slimani wird mit einem Kopfball zum Nationalheld: Der Algerier bringt seinem Team die Achtelfinal-Teilnahme. Schauen Sie die Tore aus dem Spiel gegen Russland im Video an.
1982 verhinderte ein deutsch-österreichischer Nichtangriffspakt Algeriens Weiterkommen bei der WM. 32 Jahre später hat Algerien als Gruppenzweiter von Gruppe H nun die Gelegenheit zur Revanche. Löw nennt den Gegner „unbequem“.
Die deutsche Mannschaft besiegt die Amerikaner und zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale gegen Algerien ein. Auch Klinsmanns unterlegenes Team darf in Brasilien bleiben. Für Thomas Müller bleiben Weltmeisterschaften auch eine persönliche Erfolgsgeschichte.
Tore, Tore, Tore in Porto Alegre: Algerien bringt sich durch einen spektakulären 4:2-Sieg über Südkorea in eine gute Ausgangsposition. Die Afrikaner könnten im WM-Achtelfinale Gegner der deutschen Elf werden.
Deutschlands Rüstungsindustrie steht laut einem Medienbericht vor milliardenschweren Geschäften mit Algerien. Rheinmetall soll 980 Radpanzer des Typs „Fuchs 2“ an den autoritären Staat liefern. Wirtschaftsminister Gabriel will das Geschäft nicht stoppen.
Rheinmetall winkt laut Medienberichten ein Milliarden-Auftrag aus Algerien, Oracle will angeblich den Gastgewerbe-Softwarespezialist Micros kaufen und Valeant lässt im Übernahmekampf um Botox-Hersteller Allergan nicht locker.
Ein Geheimfavorit mit Problemen: Dank zwei später Joker-Tore von Fellaini und Mertens verhindert Belgien einen Fehlstart bei der Fußball-WM. Die „Roten Teufel“ gewinnen gegen Algerien nach Rückstand noch mit 2:1.
An diesem Dienstag (18.00 Uhr) beginnt für Belgien mit dem Spiel gegen Algerien die Fußball-WM. Im F.A.Z.-Interview spricht Trainer Marc Wilmots über Perfektionismus und Bequemlichkeit.
Algeriens erste WM endete früh durch die „Schande von Gijon“. Die Qualifikation 2014 schafften die „Wüstenfüchse“ nur knapp. In Brasilien treffen sie auf ziemlich alte Bekannte. Alles zu Algerien in der WM-Vorschau.
In Algerien tritt der 77 Jahre alte Abdelaziz Bouteflika eine vierte Amtszeit an. Nach Angaben des Innenministeriums erhielt er 81,5 Prozent der Stimmen bei der Präsidentenwahl. Die Opposition spricht von Wahlbetrug.
Der altersschwache Präsident wurde voraussichtlich klar wiedergewählt. Doch die Beteiligung ist vermutlich deutlich niedriger als vor fünf Jahren. Oppositionsparteien hatten zum Boykott aufgerufen.
Kaum jemand in Algerien bezweifelt, dass Präsident Bouteflika wiedergewählt wird. Doch anders als früher wird ihn der Geheimdienst beim Wahlbetrug nicht mehr unterstützen. Der altersschwache Staatschef begeistert kaum noch.
Lieferungen aus Afrika könnten Europas Abhängigkeit von Russland verringern, findet die spanische Regierung. Das ist nicht ganz uneigennützig.
Eigentlich gilt Tunesien als Hoffnungsträger. Bald soll es demokratische Wahlen geben. Doch im Süden des Landes hat sich seit dem Sturz des Diktators wenig geändert. Die Freiheit allein reicht den Leuten nicht.
Menschenhändler und Schlepper passen ihre Routen nach Europa schnell neuen Bedingungen an. Für viele Flüchtlinge aus Westafrika und aus Syrien führen sie inzwischen über Marokko.
In Algier entsteht derzeit die drittgrößte Moschee der Welt. Es ist ein Heiligtum der Superlative. Seine Architekten sind Deutsche, die Arbeiter kommen aus China.
Nach Monaten mühsamer Vermittlung zwischen Israel und Palästina scheint der amerikanische Außenminister John Kerry die Geduld mit den unversöhnlichen Parteien zu verlieren.
Selten legte sich über Deutschland so viel Wüstenstaub wie jetzt. Allein über dem Saarland sind 13.000 Tonnen Sand in der Luft.
Eine Gymnasiastin aus Konstanz reist mit 15 Jahren nach Syrien. In einem Lager lernt sie schießen, bekennt sich zu Al Quaida und der Terrormiliz ISIS. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag heiratet sie - einen Extremisten aus Köln.
Beim Absturz eines Militärflugzeugs sind in Algerien etwa einhundert Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine transportierte Soldaten und deren Angehörige.
Noch nie wanderten so viele französische Juden nach Israel aus. Allein im vergangenen Jahr entschieden sich mehr als 3200 dafür - ein Zuwachs von mehr als 60 Prozent. Im gelobten Land haben sie nicht nur mit der neuen Sprache zu kämpfen.
Anders als in Frankreich ist Ahmadou Kourouma bei uns noch zu entdecken. Zum Beispiel mit „Monnè“ von 1990, seinem Roman über ein fiktives Königreich an der Elfenbeinküste, das durch französische Truppen erobert und kolonialisiert wird.
Nach der Rückkehr seines Innenministers aus Algerien hatte Frankreichs Präsident einen Scherz über die Sicherheitslage des Landes gemacht. Das kam dort übel an. Nun mühen sich die Sozialisten, den Schaden zu begrenzen.
Man nehme ein europäisches Team aus Topf 4 und gebe es in Topf 2. Dann leere man die Töpfe in der Reihenfolge 1 bis 4 und fülle die Gruppen A bis H: Fertig ist die WM-Gruppen-Auslosung.
Paul Aussaresses war der erste französische General, der Folter und Exekutionen während des Algerien-Kriegs zugab und rechtfertigte. Nun ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.
Nach dem 6:1 gegen Ägypten war die Qualifikation für Ghana praktisch schon vor dem Rückspiel gesichert. Algerien hatte mehr Mühe, sich gegen Burkina Faso durchzusetzen.
Volker Finke hat’s geschafft. Trotz Dauerquerelen in Kamerun löst er mit der Mannschaft um den launischen Samuel Eto’o das Ticket für die WM 2014.
Immer mehr minderjährige Flüchtlinge, die ihre Eltern in Afrika oder Afghanistan zurücklassen mussten, drängen nach Deutschland. Sie stranden in Grenzstädten, die mit ihnen völlig überfordert sind – und sind damit noch nicht am Ende ihrer Irrfahrt.