Vom Unabhängigkeitskämpfer zum Langzeitdiktator
Robert Mugabe, einst von Königin Elisabeth zum Ritter geschlagen, herrschte selbstherrlich über das darbende Zimbabwe. Jetzt ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.
Robert Mugabe, einst von Königin Elisabeth zum Ritter geschlagen, herrschte selbstherrlich über das darbende Zimbabwe. Jetzt ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.
Eine Doku im ZDF beleuchtet die Hintergründe der globalen Migration – und damit den brutalen Kontrast zwischen Hoffnung und Realität. Der Film zeigt das größte Problem der Einwanderung: falsche Vorstellungen auf beiden Seiten.
Viele afrikanische Kleinbauern zünden regelmäßig ihre Felder an. Das ist keine Brandstiftung, sondern so vorgesehen. In Afrika lodern insgesamt sogar mehr Brände als in Brasilien – davon profitiert auch Deutschland.
Japan kann auf eine lange Kooperation mit Afrika zurückblicken. Allerdings gilt dort inzwischen China mit seinen enormen Investitionen als einer der wichtigsten Partner. Im Konkurrenzkampf setzt Japan einen speziellen Fokus.
China sieht in Afrika hervorragende Profitchancen und investiert viele Milliarden Dollar. Das beunruhigt Washington zusehends. Doch Amerikas Gegenoffensive bleibt seltsam schwach.
Die „Challenger“ mischen die Finanzbranche schon länger auf und finden sich von Kenia über Australien bis hin zu Argentinien überall auf der Welt. Diese Herausforderer könnten die großen Finanzdienstleister von Morgen werden.
Die Ethik-Kommission des DFB verzichtet nach der rassistischen Aussage auf eine Anklage gegen Clemens Tönnies. Das mag auf Kritik stoßen. Die Entscheidung ist aber allemal wirkungsvoller als die lächerliche Dreimonatssperre auf Schalke.
Satellitenbilder zeigen, dass es in Angola und Kongo wesentlich mehr Wald- und Buschbrände gibt als am Amazonas. Woran liegt das?
Die DFB-Ethikkommission verzichtet auf ein Verfahren gegen den Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies wegen dessen umstrittener Afrika-Äußerungen. Er habe überzeugend vermitteln können, dass er kein Rassist sei.
Bei der Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Cites) in Genf sind zahlreiche Beschlüsse gefallen - unter anderem wird der Export wild gefangener Elefanten aus Afrika weitgehend verboten, und afrikanische Giraffen sollen besser geschützt werden. Forschern zufolge spielt sich gegenwärtig das erste Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren ab. Den Tieren machen der Klimawandel, Wilderei und die Vernichtung ihres Lebensraumes zu schaffen.
Vorausschauende Entwicklungspolitik hat erstaunliche Erfolge erzielt. Deutschlands neues Milliarden-Versprechen ist ein wichtiges Signal für andere Staaten. Doch die Herausforderungen bleiben immens. Ein Gastbeitrag.
Ein Schweizer Pädagogenpaar hat in Namibia unterrichtet und eine andere Welt kennengelernt. Die Rückkehr nach drei Jahren im Busch war alles andere als einfach.
Ist Kunst aus Afrika nur die Projektion eines westlichen Konzepts? Eine Ausstellung in Brüssel wechselt die Perspektive auf afrikanische Kulturgüter. Das ist für europäische Betrachter sehr lehrreich.
Kurz bevor er starb, hat der schwedische Arzt Hans Rosling noch ein Buch geschrieben. Es hat eine zutiefst erschütternde These: Der Zustand der Welt verbessert sich, doch keiner bekommt es mit. Woran liegt das?
In Sandra Maischbergers erster Sendung nach der Sommerpause geht es um drängende Fragen unserer Zeit. Nicht jede Debatte erweist sich als zielführend. Ausnahme: Das Gespräch mit Joachim Gauck.
Wissenschaftler haben in Afrika offenbar Behandlungsmöglichkeiten für das Ebola-Fieber gefunden. Zwei Medikamente auf Basis von Antikörpern hätten in einer Versuchsreihe im Kongo die Überlebenschancen deutlich verbessert, teilte eine amerikanische Gesundheitsbehörde mit.
Bisher haben sich die Funktionsträger aus der Bundesliga zum Thema Clemens Tönnies größtenteils zurückgehalten. Nun melden sich vier von ihnen zu Wort. Einer hält gar ein flammendes Plädoyer.
Die afrikanische „Championsfliege“ ist nur wenige Millimeter groß. Dennoch sollte man sich vom aggressiven Käfer besser fernhalten. Denn dessen Gift kann für Menschen gefährliche Folgen haben.
Der frühere Bundestagsabgeordnete wirft dem Afrikabeauftragten der Bundesregierung vor, den afrikanischen Kontinent „gezielt zum Fußabstreifer der deutschen Innenpolitik“ zu machen. Seine Kritik steht in einer Reihe ähnlich lautender Vorwürfe gegen Nooke.
Clemens Tönnies und Schalkes Ehrenrat haben die weitreichende Wirkung des Falles nicht verstanden. Sie verharmlosen und wollen die Affäre mit der Unterscheidung zwischen Rassismus und Diskriminierung beenden. Sie täuschen sich gewaltig.
Der Ehrenrat von Schalke sieht den Vorwurf des Rassismus von Clemens Tönnies als „unbegründet“. Er lässt sein Amt im Aufsichtsrat nun für drei Monate ruhen. Eine Politikerin kritisiert die Entscheidung deutlich.
Nach seinen rassistischen Äußerungen muss sich Clemens Tönnies nun vor dem Ehrenrat des FC Schalke erklären. Zuvor bekommt der Vorsitzende des Aufsichtsrats neue scharfe Kritik – aber auch Beistand.
Clemens Tönnies fällt durch eine rassistische Bemerkung auf. Eilig rudert er zurück. Doch das reicht nicht. Eigentlich ist es undenkbar, dass er bei Schalke im Amt bleibt – zumal es andere Vorgänge gibt, die Fragen aufwerfen.
Afrikas Despoten lenken chinesische Entwicklungshilfe in ihre Heimatregion. Ist das schädlich?
Der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke sorgt bei einer Veranstaltung für einen Skandal. Für seine Äußerungen soll Clemens Tönnies sogar Beifall bekommen haben. Der Ehrenrat des Klubs prüft die Aussagen.
Die Erwartungen waren riesig: Die Siegermächte des Ersten Weltkrieges wollten eine neue Ordnung schaffen. Stattdessen produzierte die Pariser Friedenskonferenz eine Welt, die mit der von 1914 nur noch wenig gemein hatte.
Deutschland will Afrika mit einer Neuauflage des Marshallplans zu Hilfe kommen. Das klingt gut, ist aber eine schlechte Idee.
Knapp neun Tonnen Elfenbein soll von Hunderten Elefanten in Afrika stammen. Es war nach Behördenangaben auf dem Weg nach Vietnam.
Seenotretter fördern durch ihre Anwesenheit im Mittelmeer die Migration nach Europa. Diese These weisen Forscher vehement zurück – und sprechen von einer zu simplen Vorstellung. Aber was ist der wirkliche Anreiz für Migration?
Albrecht Freiherr von Boeselager führt den ehrwürdigen Malteserorden. Als Großkanzler bricht er mit der Tradition – damit der Orden besser helfen kann. Das macht ihm nicht nur Freunde.
Der französische Fernsehsender Canal-Plus kauft die führenden Filmstudios Nigerias. Auch Netflix ist dort schon vertreten. Nollywood wird zu einer der wichtigsten Branchen des Landes.
Das Himmelsspektakel war von Europa und Afrika aus gut am Nachthimmel zu sehen, ein wolkenfreier Himmel vorausgesetzt. Wer das Ereignis verschlafen hat, muss sich wieder ein paar Jahre gedulden.
Die Innenminister von Bayern und Hessen bezeichnen die Forderungen der Sea-Watch-Kapitänin zur Aufnahme von Flüchtlingen als „verantwortungslos“. Der Innenstaatssekretär stellt zudem die Klimakrise als „Fluchtgrund“ infrage.
Gegen Algerien ist für den deutschen Trainer Gernot Rohr mit Nigeria im Halbfinale des Afrika Cup Schluss. Senegal schafft den Einzug ins Endspiel hingegen dank eines tunesischen Eigentors in der Verlängerung.
Für zwei Dinge war Madagaskar in der Fußballwelt bisher bekannt: vokalreiche Spielernamen und ein Spiel mit 149 Eigentoren. Beim Afrika Cup steht der Außenseiter nun überraschend im Viertelfinale – und schreibt am Fußballmärchen des Jahres.
Ein beschwerlicher Afrikaroman über das beschwerliche Schreiben eines Afrikaromans: Auf einem Roadtrip will ein Paar seine Ehe retten. Als sich ein Dritter dazugesellt, kündigt der Autor Gunther Geltinger schon mal den Tod einer der Figuren an.