AfD sieht sich diskriminiert
Die Bundeszentrale für Politische Bildung präsentiert die Alternative für Deutschland als „rechtspopulistische Partei“. AfD-Sprecher Lucke kritisiert das als „klare Verletzung des Neutralitätsgebotes“.
Die Bundeszentrale für Politische Bildung präsentiert die Alternative für Deutschland als „rechtspopulistische Partei“. AfD-Sprecher Lucke kritisiert das als „klare Verletzung des Neutralitätsgebotes“.
Das Darlehen über 640.000 Euro, das der AfD zu günstigen Bedingungen angeboten wurde, stammt von ihrem Vorstandsmitglied Henkel. Das bestätigte dieser – und erhöhte sein Angebot auf eine Million Euro.
Eine Wahlkampfveranstaltung der AfD in Frankfurt hatten Linksautonome gestört. Der AfD-Landesvorstand sieht die Aktion als „Angriff gegen Demokratie“ und geht von weiteren Maßnahmen aus.
Eigentlich wollte die AfD am Samstag in Frankfurt Wahlkampf für die Europawahl betreiben. Doch eine Gruppe linker Aktivisten hat sie dabei mit verbalem Protest gestört.
Wer hört der FDP noch zu? Und wem hört die FDP selbst zu? Ihr Spitzenkandidat für die Europawahl, Alexander Graf Lambsdorff, hat es jedenfalls schwer mit seiner Partei.
Über einen Newsletter verbreiten anonyme Saboteure Parteiinterna und diffamierende Informationen aus der AfD. Ihr konspiratives Verhalten erinnert an Spionagefilme. Ein Treffen mit dem Chef der Gruppe, der zu seiner Motivation sagt: „Ich bekämpfe Nazis“.
In der AfD hat sich ein Netz aus Saboteuren gebildet, das die Öffentlichkeit mit sensiblen Informationen beliefert. Eine vom Bundesvorstand der Partei beauftragte Sicherheitsfirma will nun einen der anonymen Urheber enttarnt haben.
Die „Alternative für Deutschland“ soll das Angebot für einen zinsgünstigen Kredit über 640.000 Euro angenommen haben. Handelt es sich dabei um eine verschleierte Parteispende?
Ist Griechenlands Defizit-Statistik frisiert? Das sagt AfD-Chef Bernd Lucke. Aber der angebliche Skandal ist gar keiner.
Athen hat im vergangenen Jahr mehr eingenommen als ausgegeben – jedenfalls wenn man Zinsen und Einmalzahlungen herausrechnet. Die Kalkulation stößt allerdings auf Kritik.
Nirgendwo ist die Alternative für Deutschland so erfolgreich wie in Sachsen. Aber warum?
Die Jugendorganisation der Alternative für Deutschland kämpft gegen den Feminismus. Tim Wiemer ist im Landesvorstand in Hessen und sagt: Wir sind fertig mit der Gleichberechtigung. Darauf einen Frauenpo.
Viele Deutschtürken sind unglücklich mit der Doppelpassregelung der Bundesregierung. Für sie kommt die Reform zu spät – und manche könnten eines Tages bereuen, sich für den falschen Pass entschieden zu haben.
Die eurokritische Partei „Alternative für Deutschland“ hält eine Spaltung der Ukraine für eine mögliche Lösung der Krise. Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland fordert, über neue Grenzen nachzudenken.
Die Euro-Gegner der AfD wollen wieder mit ihrem Kernthema punkten: Die Südländer sollen raus aus dem Euro, die Lage in Griechenland sei viel schlimmer als zugegeben. Parteichef Lucke macht Kanzlerin Merkel schwere Vorwürfe.
In Baden-Württemberg korrigiert die grün-rote Koalition ihren Plan zur Toleranzerziehung: „Sexuelle Vielfalt“ wird doch keine „solitäre Rolle“ spielen. Die Opposition lobt den Sinneswandel.
Gut sieben Wochen vor der Europawahl am 25. Mai kann die SPD in einer Umfrage der ARD leicht zulegen. Die liegt Union liegt aber mit stabilen 40 Prozent weiter klar vorne.
Aus Protest gegen den „autokratischen“ Führungsstil des Bundesvorsitzenden Bernd Lucke hat nun auch der Landeschef in Nordrhein-Westfalen, Jörg Burger, seinen Rücktritt erklärt.
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist mit der Arbeit der großen Koalition nach den ersten 100 Tagen unzufrieden. In der Umfrage sprach sich außerdem eine Mehrheit gegen weitere Sanktionen gegen Russland aus.
Solange die AfD programmatisch schwammig bleibt, muss sie sich den Vorwurf gefallen lassen, die gegen sie vorgebrachten Verschwörungstheorien selbst zu begünstigen.
Auf dem Parteitag in Erfurt spielt die Kritik am Euro nur eine Nebenrolle. Parteisprecher Lucke arbeitet sich in seiner Rede an anderen Themen ab, bei denen die Koalition versagt habe. Er will auch mehr Freihandel, aber die Parteibasis folgt ihm dabei nicht.
Der stellvertretende AfD-Bundessprecher Gauland bezeichnete die Annexion der Krim zwar als völkerrechtswidrig, warb aber um Verständnis für Moskau. Die ukrainische Regierung sei „nicht demokratisch legitimiert“.
Gegenanträge, Buhrufe, entnervtes Aufgeben: Der Parteitag der AfD verläuft chaotisch. Die renitenten Landesvorstände laufen Sturm gegen die Machtfülle der Parteiführung. Bundessprecher Lucke ist genervt.
Auf dem Parteitag der AfD in Erfurt straft die Basis die Parteiführung ab. Parteisprecher Lucke scheitert mit einer heftig umstrittenen Satzungsänderung, die ihm mehr Macht verschaffen sollte.
Die Euroskeptiker würden im Europaparlament am liebsten alles verhindern. Bei bei der Europawahl im Mai könnte die kleine destruktive Truppe noch deutlich wachsen.
Die AfD wird programmatisch: Mit ausführlichen Positionen zur Europawahl will sie manche populistische Oberflächlichkeit ihres Starts vergessen machen – und verstrickt sich dabei in Widersprüche.
Knapp 70 Prozent der Wähler stimmen für den CSU-Politiker Ulrich Reuter. Trotzdem ist auch sein Gegenkandidat Wolfgang Jehn zufrieden.
Die „Alternative für Deutschland“ verändert ihre Führungsstruktur: Bernd Lucke soll die Partei in Zukunft als alleiniger Vorsitzender führen. Am Prinzip von mehreren Parteisprechern halten nur noch wenige Landesverbände der AfD fest.
In der „Alternative für Deutschland“ übernehmen bibeltreue Protestanten die Macht. Längst kritisieren sie nicht mehr nur den Euro, sondern auch Schwule und Muslime. Sogar die Schulpflicht stellen sie in Frage.
Vor der Europawahl im Mai sind die EU-Skeptiker von rechts und links so beliebt wie nie. In einigen Ländern könnten sie sogar die stärkste Partei werden. Ist das gefährlich?
Das Dunkelfeld rings um sexuellen Missbrauch von Kindern ist riesig. So kann es auch nur erschrecken, aber nicht wirklich überraschen, dass es jetzt einen katholischen Verbandsfunktionär im Rheinland getroffen hat.
Karlsruhe kippt die Hürde von drei Prozent für die Europawahl. Das ist gut so.
Der Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis will aus der FDP austreten - weil Philipp Rösler mit Kanzlerin Merkel „so viel Schwachsinn in der Eurokrise“ gemacht habe. Die Abrechnung mit den Liberalen könnte Wasser auf die Mühlen der AfD sein.
Jetzt können sich die Spitzenkandidaten von Kleinparteien schon einmal Wohnungen in Brüssel suchen: Neben AfD-Sprecher Bernd Lucke dürften auch die Piratin Julia Reda und der NPD-Mann Udo Voigt ins Europaparlament kommen.
Die SPD verliert den Rückhalt ihrer Wähler und verzeichnet das schlechteste Umfrageergebnis seit der Bundestagswahl. Grund dafür könnte die Affäre Edathy sein. Die Union profitiert.
Bei der Bundestagswahl im vorigen Jahr hat die Linke 340.000 Stimmen an die AfD verloren. Jetzt macht Sahra Wagenknecht der AfD Konkurrenz: Sie will die D-Mark zurück.