Viel Spaß mit den Deutschland-Kritikern!
Die AfD wird im EU-Parlament eine gemeinsame Fraktion mit den britischen Tories bilden. Was zunächst unbedeutend scheint, hat größere Konsequenzen.
Die AfD wird im EU-Parlament eine gemeinsame Fraktion mit den britischen Tories bilden. Was zunächst unbedeutend scheint, hat größere Konsequenzen.
Die AfD wird im Europaparlament künftig eine Fraktion mit den Tories bilden. Der britische Premierminister Cameron ist darüber enttäuscht. Erst recht, weil seine Abgeordneten die Koalition erst möglich machten.
Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird die „Alternative für Deutschland“ in die Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR) des EU-Parlaments aufgenommen.
Wenn morgen Bundestagswahl wäre, säße die Alternative für Deutschland wohl sicher im Parlament. Nach der Europawahl errechnen Meinungsforscher für die Partei ein Rekordergebnis.
Gar nicht hilfreich fand die Führung der AfD die Idee einiger Mitglieder, zum Boykott kritischer Medien aufzurufen. Nachdem die F.A.Z. darüber berichtet hatte, griff die Parteispitze um Bernd Lucke und Bundessprecher Konrad Adam jetzt durch.
Europas derzeit mächtigste Politiker treffen sich am kommenden Mittwoch: Kanzlerin Angela Merkel und EZB-Chef Mario Draghi. Gerade hat die Notenbank ein neues Maßnahmenpaket verkündet.
Der SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel vermisst eine klare Distanzierung von Volker Bouffier gegenüber der AfD. Aber auch der erste SPD-Landesparteitag nach der Regierungsbildung ist in Planung.
Jean-Claude Juncker soll Kommissionspräsident werden, ungeachtet der britischen Austrittsdrohungen, findet eine Mehrheit der Deutschen laut ARD-Umfrage. Die eurokritische AfD holt unterdessen weiter auf.
Mit der Kündigung ihrer Zeitungsabonnements wollen AfD-Mitglieder gegen die als unfair empfundene Berichterstattung über ihre Partei in den Medien vorgehen. Ein Flugblatt veröffentlichte der Kreisverband Marburg-Biedenkopf.
Den teils europakritischen Wahlkampf seiner Partei trug der CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber im Wahlkampf mit.Trotz herber Stimmenverluste für diese missglückte Kampagne wird der Politiker nun mit einem Spitzenposten belohnt.
Der Union ist es nicht gelungen, die Gretchenfrage nach dem Verhältnis zur AfD einheitlich abzubügeln. Abgrenzungsrituale alleine reichen nicht aus.
Die Hessen-AfD wehrt sich gegen den Vorwurf, rechtspopulistisch zu sein. Ministerpräsident Bouffier, der einer Annäherung an die junge Partei eine Absage erteilt hat, schlottere vor Angst, meint ihr Sprecher.
Die CDU will nicht mit der AfD koalieren. Die Konkurrenz von rechts reagiert. Und legt die Latte für eine Zusammenarbeit mit der Union denkbar hoch.
Die CDU-Führung will mit der Alternative für Deutschland nicht zusammenarbeiten. Beendet ist die Debatte in der Partei damit aber noch lange nicht. Die einen wollen die AfD ignorieren, die anderen wollen sie offensiv bekämpfen.
Die Debatte in der CDU über den Umgang mit der eurokritischen AfD wird besonders laut in Hessen geführt. Nach langem Schweigen meldet sich nun der Ministerpräsident zu Wort - wenig amüsiert.
Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, verteidigt ihren Parteichef Horst Seehofer. Das bittere Ergebnis bei der Europawahl sei kein Anlass, jetzt schon dessen Nachfolge regeln zu wollen.
Die AfD-Wahlerfolge setzen die Union unter Druck. Die CDU-Spitze möchte die Eurokritiker am liebsten ignorieren, Konservative sind darüber in Unmut - auch in Hessen.
Bis vor kurzem sah sich Horst Seehofer noch als Inkarnation eines politischen Bauchgotts. Nach dem Crash bei der Europawahl sollen ihm „externe Berater“ erklären, wie Politik funktioniert. Schlimmer kann es für die CSU nicht kommen. Höchste Zeit für einen Aufruf.
Die Erfolge der AfD bei der Europawahl setzen die Christdemokraten unter Druck. In der Union sucht man nun nach einem Weg, die Partei zu schwächen. Die Meinungen über die richtige Strategie gehen auseinander.
Außenminister Steinmeier zeigt sich trotz verschiedener internationaler Krisenherde vorsichtig optimistisch. Ein F.A.Z.-Gespräch über die Folgen der Europawahl, die Krise in der Ukraine und das Verhältnis zu Russland.
Großbritanniens Regierungschef David Cameron will verhindern, dass der Luxemburger Jean-Claude Juncker nächster Kommissionspräsident wird. Als Faustpfand dient ihm dabei die AfD, die seiner Fraktion beitreten möchte.
Nach dem mageren Abschneiden seiner Partei muss der CSU-Politiker Bernd Posselt das Europaparlament verlassen. Er hält es für falsch, die CSU in eine „AfD light“ zu verwandeln und bringt das auch deutlich zum Ausdruck.
Am Ende sind alle Frankfurter Verlierer der Europawahl, denn die Mainmetropole stellt keinen Abgeordneten mehr. Es gibt aber auch ein paar kleine und große Sieger.
Nach der Europawahl lässt sich die Alternative für Deutschland nicht mehr so leicht in die rechte oder gar rechtsradikale Schmuddelecke stellen. Das macht es für die CDU nicht einfacher. Eine Analyse.
Bei „Hart aber Fair“ sollte es um die Wahlergebnisse, Europas Wutbürger und den Erfolg der „Alternative für Deutschland“ gehen. Dann ging es aber wieder nur um den Moderator.
Nach den Verlusten für CDU und Grüne bei der Europawahl in Hessen haben die Sozialdemokraten allen Grund zur Hoffnung. Doch die spannende Frage ist, ob sich die AfD bemühen wird, eine kommunale Basis aufzubauen.
Ein großer Schwung EU-Kritiker kommt neu ins Europaparlament. Christ- und Sozialdemokraten werden enger zusammenrücken. Das paradoxe Resultat könnte sein: mehr Europa.
Nach dem Debakel bei der Europawahl gibt sich der CSU-Vorsitzende bußfertig und ratlos. Einen anderen Schuldigen als sich selbst zu finden, wäre auch schwierig geworden - selbst für einen kreativen Kopf wie Seehofer.
Mit den Wählern der AfD und „neuen Protestlagern“ müsse sich die CDU „intensiv“ befassen, sagt Bundeskanzlerin Merkel. Eine Zusammenarbeit mit der Lucke-Partei zieht sie „nicht in Betracht“. Der CSU will sie keine Vorwürfe machen.
Mit Ach und Krach kann sich die CDU auf das Ansehen der Kanzlerin und eine überdurchschnittlich „wahlfreudige“ Klientel verlassen. Der CSU misslingt mit Seehofer auch das. Die Analyse der Wählerwanderung gibt ebenso der SPD zu denken.
Erst hat er Vorlesungen gegen den Euro gehalten, dann kritische Bücher geschrieben und schließlich vor dem Verfassungsgericht geklagt. Ohne Erfolg. Jetzt will Joachim Starbatty den Euro aus dem Europäischen Parlament aus angreifen.
Wahlkampf ist das eine, Parlamentsarbeit etwas anders. Für die AfD beginnt jetzt der Ernst der Politik. Das Ringen um Kompromisse könnte sie ihren Ruf der Unbeugsamkeit kosten, den sie für die anstehenden Landtagswahlen braucht.
Der Tag nach der Europawahl in Hessen: Wundenlecken bei manchen Parteien, Freude bei anderen. Doch alle stellen sich die Frage: Was folgt aus dem Aufschwung der AfD?
In drei der vier großen EU-Mitgliedsstaaten bläst ein kräftiger euroskeptischer Wind. Der Erfolg der Kräfte vom rechten Rand wird sich auswirken. Es droht eine neue Phase der Verunsicherung.
Die Kanzlerin ist besorgt über das gute Abschneiden rechtspopulistischer Parteien in Frankreich, Dänemark oder Großbritannien. Eine Zusammenarbeit mit der AfD im Europaparlament zieht sie „nicht in Betracht“.
Eine klare Mehrheit der Deutschen bei der Europawahl sagt, die EU biete in Krisenzeiten besonderen Schutz. Meinungsumfragen belegen derweil, dass für viele AfD-Wähler das Thema Einwanderung wahlentscheidend gewesen sei.