Hier ging rund jede zweite Stimme an die AfD
48,3 Prozent der Stimmen konnte die AfD hier verbuchen. Der Ort mit seinen rund 2500 Einwohnern hat unter anderem einen Einkaufsmarkt und eine relativ gute Bahnanbindung nach Dresden und Cottbus.
48,3 Prozent der Stimmen konnte die AfD hier verbuchen. Der Ort mit seinen rund 2500 Einwohnern hat unter anderem einen Einkaufsmarkt und eine relativ gute Bahnanbindung nach Dresden und Cottbus.
Nach ihrem Erfolg bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg sieht die AfD ihre Position in der deutschen Parteienlandschaft gestärkt. Parteichef Jörg Meuthen sieht die AfD nicht als Protest- sondern als „Volkspartei“.
Wofür steht der größte Gewinner aus den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg eigentlich? Und wie viel kosten die Versprechen?
Nach „intensivsten Zerwürfnissen auf der persönlichen Ebene“ hat die AfD-Truppe in der Bremer Bürgerschaft ihren Fraktionsstatus verloren. Ursache für den Zerfall ist ein Machtkampf.
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer schließt auch nach den AfD-Erfolgen bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg eine Annäherung an die Rechtspopulisten aus. Es werde auch künftig keine Regierung mit Beteiligung der AfD geben, sagte Kramp-Karrenbauer in Berlin.
Spitzenkandidat der CDU Brandenburg bietet SPD und Grünen Gespräche an +++ Ramelow kritisiert AfD als spalterisch und populistisch +++ Türkische Gemeinde in Deutschland besorgt über Wahlausgang +++ Maaßen: CDU-Erfolg liegt auch an mir +++ Liveblog zum Nachlesen.
Die CDU hat bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg starke Verluste erlitten. Nun will Kramp-Karrenbauer bis zum CDU-Parteitag Ende November Veränderungen anstoßen – beim Klimaschutz und der umstrittenen Grundrente.
Dem sächsischen Ministerpräsidenten ist es gelungen, seiner Partei den Wahlsieg zu sichern. Nun will Kretschmer Gespräche mit SPD und Grünen führen – und er ist einer von wenigen, die ein solches Bündnis überhaupt zusammenhalten könnten.
Die bisherigen Koalitionen in Dresden und Potsdam können nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg nicht weiterregieren, die Grünen sind wichtiger Partner in den Verhandlungen. Verfolgen Sie die Pressekonferenz der Partei hier im Livestream.
Die CDU hat kein Konzept, um den Wahlerfolg der AfD zu verhindern. Trotzdem wird es zu keinen Gesprächen mit ihnen kommen, ist sich F.A.Z.-Ressortleiter Jasper von Altenbockum sicher.
Die SPD hat bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg herbe Verluste hinnehmen müssen, blieb in Brandenburg jedoch trotzdem stärkste kraft vor der AfD. Neben den Regierungsbildungen in den beiden Ostdeutschen Bundesländern steht auch die Wahl einer neuer Parteispitze an.
Doris von Sayn-Wittgenstein hat nach ihrem Ausschluss aus der AfD nun auch Konsequenzen in ihrem Landesverband gezogen, um „diktatorische Strafaktionen“ zu vermeiden, wie sie sagt. Alexander Gauland ist erleichtert.
Nach den Landtagswahlen wird die Kritik an der CDU-Parteispitze im Bund lauter. Außer dem früheren Fraktionschef Friedrich Merz meldet sich auch Ministerpräsident Daniel Günther zu Wort – und spricht von einem „Alarmsignal“.
Ministerpräsident Michael Kretschmer kann nach der Landtagswahl in Sachsen wohl im Amt bleiben. Die AfD ist der CDU aber auf die Pelle gerückt und ist jetzt zweitstärkste Kraft. Wie finden die Sachsen ihr Wahlergebnis?
Am Montag nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg analysieren europäische Medien das Wahlergebnis – und zeigen sich beunruhigt über den Erfolg der AfD.
Mit lautem Nachdenken über ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Amt hat der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sogar die Regierungskoalition überrascht. Bei der Opposition keimen Hoffnungen.
Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg kam die AfD jeweils deutlich über die 20-Prozent-Marke. Ihr Erfolg macht eine Regierungsbildung schwierig. Für AfD-Chef Gauland ist eins klar: Sie werden die Politik in Zukunft stark mitbestimmen.
Die AfD ist in Sachsen und Brandenburg stark wie nie und fordert offensiv Teilhabe ein. Doch die bisherigen Regierungsparteien winken ab. Mit den Rechtspopulisten wollen weder SPD noch CDU koalieren.
Die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg zeigen: Die AfD hat der Linkspartei den Rang als Protestpartei abgelaufen – und wird in Sachsen zunehmend als Anwalt ostdeutscher Interessen gesehen. Doch ihr Erfolg birgt auch ein Risiko. Eine Analyse.
CDU und SPD können bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg jeweils einen Sieg feiern. Aber die Konkurrenz von rechts und links wird immer stärker. Die Parteien müssen sich um ihre Machtposition im Bund sorgen. Eine Analyse.
Im deutschen Osten beklagen Unternehmer häufig die teils offen, teils latent ausländerfeindliche Stimmung: Sie erschwert, ausländische Fachkräfte anzuwerben. Das muss sich dringend ändern. Die Voraussetzungen dafür sind gut – auch nach den Wahlen.
In Sachsen und Brandenburg haben sich die Nichtwähler zu Wort gemeldet – ist es nun akzeptabel, sie vom Wählen wieder abzubringen? In der Show von Anne Will führt der Wahlabend zu überraschenden Einsichten.
Die Wahlen in Sachsen und Brandenburg sind rum – und CDU und SPD können zumindest leicht aufatmen. Warum die Sozialdemokraten trotzdem einen Rekord aufstellten und was nun aus Jan Böhmermann wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Auf ihrer Wahlparty ist die AfD in Brandenburg im „Siegestaumel“. Dass sie doch nicht vor der SPD gelandet ist, kann den Jubel nicht schmälern. Und Björn Höcke zieht Vergleiche zur Revolution von 1989.
Die „Wir schaffen das“-Zuversicht war einmal: Die Reportagen von Jana Simon zeigen, wie in Deutschland die Zukunftsangst wächst. Die Autorin befasst sich dabei auch mit der eigenen Profession.
Auch wenn die CDU in Sachsen vor der AfD geblieben ist, hat sie bei den Landtagswahlen schwach abgeschnitten. Was das für die Bundespolitik bedeutet, analysiert der Leiter der F.A.Z.-Parlamentsredaktion, Eckart Lohse, im Video.
Für Brandenburgs Dauerregierungspartei sah es über Wochen schlecht aus. Doch die SPD profitiert am Ende dann doch vom Amtsinhaberbonus des Ministerpräsidenten.
Zwei selbstgesteckte Ziele hat die AfD in Sachsen deutlich verfehlt: Weder hat sie mehr als 30 Prozent erreicht, noch ist sie stärkste Kraft geworden. Die stärkste Kraft ist weiter die CDU und das hat sie vor allem Michael Kretschmer zu verdanken.
Die Grünen legen im Osten zu, viele aber hatten sich mehr erwartet. Die Sprachregelung lautet nun, dass die Partei unter dem knappen Rennen um die Spitzenposition gelitten habe.
Was bedeuten die Erfolge in Sachsen und Brandenburg für die AfD? Zuallererst eine Stärkung des rechtsradikalen „Flügels“ – die könnte sich jedoch als Bumerang erweisen.
Bei der Landtagswahl in Sachsen ist die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer Hochrechnungen zufolge trotz Verlusten stärkste Kraft geworden und hat die AfD auf Distanz gehalten. Die Regierung aus CDU und SPD wurde klar abgewählt.
SPD und CDU atmen auf, aber sie schauen beide in einen Abgrund rechts und links von ihnen. Der ist am Sonntag nicht kleiner, sondern größer geworden.
In der Bundespolitik hieß es seit Wochen, schlechte Ergebnisse in den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg seien „eingepreist“. Doch dieser Sonntag wird Folgen haben.
Bei der Landtagswahl in Brandenburg ist die rechtspopulistische AfD zweitstärkste Kraft geworden.
Sachsens AfD-Vorsitzender Jörg Urban kündigt an, eine Neuwahl anzustreben, sollte die Partei mehr Sitze bekommen, als sie Kandidaten aufstellen durfte. AfD-Mitglieder feierten die Ergebnisse.
Die Regierungen in Brandenburg und Sachsen werden nach den Landtagswahlen nicht weitermachen können. Die bisherigen Regierungsparteien ziehen Zuversicht aus der Tatsache, dass sie immer noch vor der AfD liegen.