Vom Nebeneinander der Religionen
Die Ausstellung „Ein Gott - Abrahams Erben am Nil“ im Bode-Museum zeigt, was von den Blütezeiten des Christen- und Judentums in Ägypten auf uns gekommen ist; von den mageren Zeiten schweigt sie.
Die Ausstellung „Ein Gott - Abrahams Erben am Nil“ im Bode-Museum zeigt, was von den Blütezeiten des Christen- und Judentums in Ägypten auf uns gekommen ist; von den mageren Zeiten schweigt sie.
Den im Jahr 2013 von den Vereinigten Staaten verhängten Lieferungsstopp von F-16-Kampfflugzeugen hat Präsident Obama aufgehoben. Er ermahnte den ägyptischen Präsidenten jedoch, demokratische Werte einzuhalten.
Nach dem Sturz von Muhammad Mursi hatten die Vereinigten Staaten die Militärhilfe für Kairo eingefroren. Nun gibt sie Washington wieder frei. Allerdings will Präsident Obama neue Schwerpunkte setzen.
Die russische Aggression in Osteuropa, aber auch die drohende Nuklearisierung des Nahen Ostens lassen dem Westen keine Wahl. Es ist höchste Zeit, die Lektionen der Vergangenheit zu lernen. Nur sollten es die richtigen sein.
Auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga wurde die Aufstellung einer schnellen Eingreiftruppe beschlossen. Doch die Differenzen zwischen den Staaten sind noch groß.
Vor zwei Jahren drohte Ägypten mit Krieg, weil Äthiopien einen Damm am Blauen Nil bauen wollte. Jetzt ist es Sudan gelungen, den Konflikt um die Wassernutzung zu entschärfen. An diesem Mittwoch ist al Sisi in Addis Abbeba – in friedlicher Mission.
Unter dem Männernamen „Abu Duh“ arbeitete die Ägypterin Sissa Hassanain 43 Berufsjahre als Schuhputzer und auf dem Bau. Nun wurde sie ausgerechnet im Rahmen des arabischen Muttertages geehrt.
Ägypten zählt zu den Ländern mit den meisten Verkehrstoten. Bei einem Unfall in Kairo stürzt nun ein Bus in einen Kanal. Mindestens zwölf Menschen sterben.
Der Islamische Staat ist zum dritten wichtigen Akteur im zerfallenden Libyen geworden. Waffen und Kämpfer gelangen nahezu ungehindert von dort nach Syrien, in den Irak, nach Tunesien – und wieder zurück.
Kairo hat ausgedient. Ägyptens Regierung plant eine neue Hauptstadt. Sie soll fünf Millionen Menschen Platz bieten, 700 Quadratkilometer umfassen – und schon in den nächsten Jahren fertig sein.
Ägypten fühlt sich im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat alleine gelassen. Präsident al Sisi fordert nun von Amerika mehr Waffen und Ausrüstung. Zudem appelliert er an die Nachbarländer.
Ein öffentlicher Sender in Europa und ein privater Investor aus Nordafrika – passt das zusammen? Der Medienunternehmer Naguib Sawiris ist ein milliardenschwerer Global Player, nun steigt er bei Euronews ein.
Der Kampf gegen den islamistischen Terror ist das neue politische Kapital der Regierung Sudans. Im Westen gilt das Land als Schurkenstaat – und doch nähert man sich an.
Der ägyptische Staatspräsident al Sisi hat einige sehr bissige Bemerkungen in Saudi-Arabien gutzumachen. Und er möchte eine arabische Eingreiftruppe gegen den IS schmieden. Am Sonntag flog er nach Riad.
Im Jahr Vier nach der „Januar-Revolution“ ist der Nationalismus in Ägypten wieder erstarkt. Er bringt eine ganze eigene (Un)Logik mit sich. Eine deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin wundert sich.
Ein Gericht in Ägypten hat die gesamte Hamas als terroristische Gruppe eingestuft. Damit dürfte die Organisation Kairo nicht länger als Vermittler im Konflikt mit Israel akzeptieren.
Ägyptens Alleingang gegen den „Islamischen Staat“ in Libyen führt zu schweren diplomatischen Verstimmungen in der Arabischen Liga. Der Golf-Kooperationsrat stellt sich hinter Qatar, dem Kairo Unterstützung von Terrorismus vorgeworfen hatte.
Um die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ zurückschlagen zu können, hat die libysche Regierung ein Ende des Waffenembargos gefordert. Außenminister Dajri sagte im Sicherheitsrat, der Terrorismus in seinem Land sei „ausufernd“.
Das Urteil der Kairoer Al-Azhar-Universität hat im sunnitischen Islam enormes Gewicht. Nun spannt sie al Sisi in seinen Antiterror-Kampf ein. Belastet der nationale Druck die Urteile zum IS?
Nach der Enthauptung 21 ägyptischer Kopten weitet das Regime Abd al Fattah al Sisis seinen Krieg gegen den „Islamischen Staat“ auf Libyen aus. Dahinter steckt auch innenpolitisches Kalkül.
Der „Islamische Staat“ hat ein Video veröffentlicht, in dem die Massenenthauptung von Christen aus Ägypten zu sehen ist. Der UN-Sicherheitsrat und die Vereinigten Staaten verurteilen die Tat. Auch aus der arabischen Welt gibt es ablehnende Stimmen.
Die ägyptische Regierung will der westlichen Presse vorschreiben, wie sie über die politische Realität im Land zu berichten habe. Die ist aber leider oft blutig.
Mit russischer Hilfe will Ägypten sein erstes Atomkraftwerk bauen. Beim Besuch des russischen Staatschefs Wladimir Putin in Kairo ist eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden.
Während westliche Politiker den ägyptischen Präsidenten Sisi meiden, kommt Russlands Präsident Putin gerne. Beide sind ehemalige Geheimdienstler, beide autoritäre Herrscher ihres Landes: Kein Wunder, dass sie sich gut verstehen.
Vor einem Fußballspiel in Kairo ist es zu Krawallen zwischen Fans und Polizisten gekommen. Mindestens 22 Menschen sterben. Die Behörden befürchten Schlimmeres.
Bei schweren Krawallen vor einem Fußballspiel bei Kairo werden mindestens 20 Menschen getötet. Nach dem schlimmen Vorfall zieht der Verband nun erste Konsequenzen.
Ägyptens Sinai-Halbinsel wird zusehends zum Kriegsschauplatz. Nachdem Islamisten dutzende Menschen getöten hatten, schlug das Militär nun zurück.
Nach dem grausamen Mord an einem jordanischen Piloten reagiert die islamische Welt mit Abscheu auf den IS. Diese Reaktion hat aber lange auf sich warten lassen. Erst brauchte es ein radikales Umdenken.
In einem weiteren international kritisierten Massenverfahren hat Ägyptens Justiz über fast zweihundert Angeklagte die Todesstrafe verhängt.
Nach 400 Tagen kommt der australische Al-Dschazira-Reporter Peter Greste aus ägyptischer Haft frei. Ein Sieg für die Pressefreiheit ist das aber noch nicht - seine beiden Kollegen müssen weiter bangen.
Er traf Husni Mubarak, klingelte bei Margot Honecker und lief schon als Junge mit Helmut Kohl durch die Nachrichten: Marc Steinbrecher, Bürgermeister von Steinfeld, ist noch nicht am Ende seiner Reise.
Die Deutschen bieten im Achtelfinale der Handball-WM eine exzellente Darbietung und besiegen Ägypten klar. Überragend ist Torwart Lichtlein. Im Viertelfinale wartet nun nicht nur Gastgeber Qatar, sondern auch ein „Hexenkessel“.
Mit scharfer Munition geht Ägyptens Polizei gegen Demonstranten vor. 18 Menschen werden am vierten Jahrestag der Revolution getötet. Auch die Sozialistin Shaima El Sabagh wurde im Zentrum Kairos von tödlichen Schüssen getroffen.
Ägypten ist wieder eine Militärdiktatur. Die Helden der Revolution werden heute eingesperrt, die Opposition wird verfolgt. Was die Demonstranten vom Tahrir-Platz aus der Geschichte lernen können.
Das WM-Minimalziel Achtelfinale ist erreicht, am Montag (16.30 Uhr) treffen die Handballer auf Ägypten. Die deutsche Erfolgswelle veranlasst manche gar zum Vergleich mit den Weltmeistern von 2007.
Vier Jahre liegt der Beginn des Aufstands gegen Husni Mubarak zurück. Es folgten ein Intermezzo der Muslimbrüder und ein Putsch des Militärs. Doch die Aktivisten von damals geben nicht auf. Ein Besuch in der Revolutionshochburg Alexandria.