Wir sollten unseren Gefühlen misstrauen
Lauter Ungewissheiten über das, was man als Ethik oder moralische Werte bezeichnen könnte: Ein Gespräch mit dem Literaturnobelpreisträger Kazuo Ishiguro kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag.
Lauter Ungewissheiten über das, was man als Ethik oder moralische Werte bezeichnen könnte: Ein Gespräch mit dem Literaturnobelpreisträger Kazuo Ishiguro kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag.
Auf dem Markt für Musikrechte ist Concord ein großer Name. Ein Gespräch mit Chef Bob Valentine über den Deal mit Phil Collins, den Reiz von musikbesicherten Anleihen – und den besonderen Eigentümer von Concord.
Von Solidarität bis zu niederschmetternder Dystopie: Die 17. Kunstbiennale Lyon präsentiert sich als lebensnahes Kaleidoskop der vielen Arten des Zusammenseins.
Sie waren die erste weibliche Doppelspitze eines Theaters und denken nach vorn: Eva Lange und Carola Unser-Leichtweiß über den Theaterpreis des Bundes, eine neue Probebühne und dicke Jacken für die Techniker.
Der November ist traditionell der Monat des Totengedenkens. Warum das so ist, lässt sich an der Natur ablesen. Künstler und Komponisten hat das Memento mori inspiriert.
Seit einem Jahr lebt der Literaturwissenschaftler Rüdiger Görner wieder in Deutschland. Über das, was ihm seitdem aufgefallen ist, schreibt er hier an eine Bekannte in England, wo er zuvor gelebt und gelehrt hat.
Alle zwei Jahre tritt der European Youth Circus – ein Leuchtturm der europäischen Zirkuskunst – in Wiesbaden auf. 26 junge Künstler wollen nicht nur das Publikum begeistern, sondern auch Engagements gewinnen.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Ein internationaler Ideenaufruf „Schlossaneignung“ fordert eine kritische Umgestaltung der Fassade. Auch Mitarbeiter des Humboldt-Forums plädieren dafür.
Hier gibt es kein böses Erwachsen: Die Artissima in Turin wird ihrem guten Ruf als Entdeckermesse für zeitgenössische Kunst einmal mehr gerecht. Ein Rundgang.
In den Wittmann Möbelwerkstätten in Niederösterreich werden Möbelstücke noch fast wie vor 100 Jahren gefertigt, nämlich ausschließlich von Hand. Wir zeigen, wie ein Sessel entsteht.
Der Disput mit Universal Music und die zeitweise Entfernung der Songs von Taylor Swift und vielen anderen Stars auf Tiktok ist noch nicht lange her. Nun gibt es neuen Streit, dieses Mal mit den Indie-Labels. Was steckt dahinter?
Wo Stalin und Freud auf dem Leinwand-Sofa liegen: Die Wiener Albertina zeigt Adrian Ghenies von Egon Schiele inspirierte Schattenbilder.
Vor 75 Jahren wurde die F.A.Z. gegründet. Die Geschichte des F.A.Z. Magazins war dagegen nicht ganz so geradlinig. Auch wenn seine Gestaltung die Medienlandschaft weit über die Redaktion hinaus geprägt hat.
Paul Schrader hat seine Robe an den Nagel gehängt, um sich ganz auf die Malerei zu konzentrieren. Im Interview spricht der frühere Anwalt über seinen Ausstieg aus der Großkanzlei und seine zweite Karriere als Künstler.
Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks +++ Zeitungslektüre eines Studenten +++ Umbenennung Otfried-Preußler-Gymnasium +++ Bildtext vom 30. Oktober +++ Bruchlandung mit Ansage
Von wegen rückständig: Die Weltnaturkonferenz in Kolumbien erkennt an, dass indigenes Wissen hilft, Biodiversität zu erhalten. Die Wissenschaft zweifelt daran sowieso nicht mehr.
Das russlandfreundliche Regime in Tiflis kämpft gegen die Kultur des eigenen Landes. Seine Führer wünschen sich die Verhältnisse während der Sowjetherrschaft zurück. Aber Georgien verdient eine zweite Chance.
Die Kunstkirche im Bahnhofsviertel soll ein neues Konzept bekommen. Wie das aussehen soll, ist aber nach der ersten Resonanzwerkstatt unklar.
In der Moskauer Tretjakow-Galerie wacht jetzt eine Expertin für sozialistischen Realismus über zeitgenössische Werke. Zugleich werden geplünderte ukrainische Bestände in den staatlichen Museumskatalog aufgenommen.
Dienstag wählen die Amerikaner den Nachfolger von Präsident Biden. Im Wahlkampf nahmen die Gerichte eine Schlüsselrolle ein. Woran liegt das? Außerdem im Briefing: Der Künstler Paul Schrader spricht in unserer Interviewreihe mit Juristen, die einen anderen Weg gegangen sind, über seinen Exit aus der Großkanzlei.
Lehrstück über die Macht eines Bildes: Gowan Dawson folgt der Geschichte einer bis heute präsenten Darstellungsweise der Evolution des Menschen.
Die Beratende Kommission NS-Raubgut spricht sich gegen eine Restitution zweier Bilder von George Grosz an dessen Nachfahren aus. Damit beweist sie ihre aus langjähriger Erfahrung stammende Unparteilichkeit.
In vier Shows wollen ARD und RTL zusammen mit Stefan Raab nach Deutschlands Kandidaten für den Eurovision Song Contest suchen. Neun Künstler stehen am Ende in einem großen deutschen Finale, in dem dann nur noch einer das Sagen hat.
Auf der Biennale in Venedig ärgert sich ein polnischer Künstler über den Pavillon seines Landes. Eindruckvoller lässt sich der Titel der diesjährigen Schau nicht herausarbeiten.
Um der schieren Auswahl an Katzenkalendern etwas Abwechslung zu schenken, hat eine Gruppe von Illustratoren in ihrem Kalender eine Reihe tanzender Katzen abgebildet. Das Projekt soll so eine Benefizaktion unterstützen.
Bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt zum Jubiläum „40 Jahre Fotografie Forum“ wird die Befürchtung laut, dass „das Brot-und-Butter-Geschäft“ wegbrechen werde.
Im Januar bietet die OVAG wieder internationales Varieté mit Künstlern aus 14 Nationen. Es werden insgesamt 35.000 Besucher erwartet.
Luce wie das Licht: Zum Heiligen Jahr 2025 hat der Vatikan ein Maskottchen entwerfen lassen. Die Reaktionen in den sozialen Medien fallen gemischt aus – manch einer fühlt sich an den Teufel erinnert.
Der korrupte Staat gegen den Einzelnen: Clint Eastwood hat mit „Absolute Power“ 1997 einen stimmig komponierten Thriller gedreht, der sich nur in den letzten Minuten zu sehr beeilt. Man sollte ihn sich wieder einmal ansehen.
ZDF und Arte rollen Kriminalfälle neu auf, während in der ARD-Mediathek Paare beim Aussteigerleben und der Selbständigkeit begleitet werden. Eine Auswahl der Mediatheken-Highlights im November.
Lukas Sternath gibt sein Debüt in der Alten Oper und zu großen Hoffnungen Anlass.
In fast weihevoller Atmosphäre verschafft eine Ausstellung im Goldschmiedehaus einen Eindruck der Gold- und Silberschmiedekunst für die katholische und die evangelische Kirche der Nachkriegszeit.
Die Non-Fungible Tokens werden als Mittel der Demokratisierung der Kunst und Signale einer Renaissance des Eigentums in digitalen Welten gefeiert. In Wirklichkeit verfestigen die rätselhaften Objekte die Gesetze des digitalen Kapitalismus.
Der Narr ist aus der Kulturgeschichte nicht wegzudenken. Nun widmet der Louvre der Darstellung von Wahn- und Irrsinn in der Kunstgeschichte eine ganze Ausstellung.
Wofür stehst du? Ist das richtig? Ist das wichtig? Das Frankfurter Theater Grüne Soße zeigt mit „Vielleicht ist es möglich“ Tanz für junges Publikum.