Es war die Zeit der Vereinzelung
Spotify, Despacito und Drake: Jedem seine Nische, aber Autotune für alle. So zeigt sich das popmusikalische Jahrzehnt im Rückblick. Was bleibt uns davon?
Spotify, Despacito und Drake: Jedem seine Nische, aber Autotune für alle. So zeigt sich das popmusikalische Jahrzehnt im Rückblick. Was bleibt uns davon?
Skisprung-Weltmeister Eisenbichler über die Freiheit in der Luft und in den Bergen, den schmalen Grat zwischen Lockerheit und Verkrampfung, den neuen Bundestrainer Horngacher und die Erwartungen bei der Vierschanzentournee.
Noch bis vor kurzem fand das Leben in Saudi-Arabien vor allem in den eigenen vier Wänden statt. Mittlerweile verlagert sich jedoch das Leben immer mehr in den öffentlichen Raum. Was steckt dahinter?
Wie Vielfalt durch Wettbewerb in einer erst spät geeinten Nation entstand: Volker Reinhardt führt in seinem Buch „Die Macht der Schönheit“ auf eindrucksvolle Weise durch tausend Jahre italienische Kulturgeschichte.
Vor 60 Jahren ist Barbara Klemm nach Frankfurt gekommen. Für die Stadt hat sie bis heute einen unvergleichlichen Blick. Eine kleine Auswahl zu gegebenem Anlass: die Fotografin wird 80 Jahre alt.
Wer hat sich in diesem Jahr aus der Kultur wie und wozu geäußert? Schauspielerinnen, Regisseure, Künstler, Musiker und Schriftstellerinnen zur Bedeutung der Kunst für Gesellschaft und Politik. Eine Auswahl
Jahrzehntelang hat sie für die F.A.Z. fotografiert. An diesem Freitag wird Barbara Klemm 80 Jahre alt. Höchste Zeit, mit ihr ins Bildarchiv hinabzusteigen und unbekannte Aufnahmen herauszusuchen.
Wenn wir der Welt abhandenkommen: Eva Kocziszky geht in ihrem Buch dem Motiv des Schlafs in der Literatur- und Kunstgeschichte nach.
Der Schriftsteller Ari Behn hat sich in Norwegen das Leben genommen. Er war bis 2016 mit Prinzessin Märtha Louise verheiratet.
In Bachs Kantaten und Passionen war er unvergleichlich: Zum Tod des Tenors Peter Schreier, der sensible Männlichkeit mit Spiritualität verband.
Wenn der Künstler Tobias Rehberger zum Kochen (und Essen) einlädt, kommt das Bier aus Bayern, das Rezept für Knödel mit Schweinsbraten aus Böhmen und die Gude Laune von selbst.
Die zehner Jahre waren kulturell turbulent und politisch unruhig. Doch eine verlässliche Begleitung gab es für unsere Autoren: Musik. Das sind die Songs, die für unsere F.A.Z.-Redakteure die Dekade geprägt haben.
In Darmstadt ist zum Jubiläum der Stele für Ludewig I. eine Fotoausstellung zu sehen. In einem Buch wird dessen politische Bedeutung erläutert.
Hat der Rechtspopulismus die Kultur besser verstanden als deren Produzenten? Eine neue Arbeit von Hito Steyerl und ein Buch des Whistleblowers Christopher Wylie zeigen, was die Kampagnen für Trump und Brexit von der Mode lernten.
Der Mentalmagier Nicolai Friedrich kommt ohne schwergewichtige Technik aus – und eines seiner Kunststücke sollte keinesfalls schiefgehen .
Das Zentrum für politische Schönheit ist das größte, am meisten gehasste und geliebte Polit-Kunst-Aktivismus-Kollektiv in Deutschland. Seine letzte Aktion war ein Skandal. Was ist eigentlich das Problem der Pseudo-Aktivismus-Künstler?
Die Singapur Biennale zeigt Bilder, die im sauberen Stadtstaat sonst nirgends zu sehen sind. Dort, wo sie mehr versucht, als unmittelbar Gesellschaftspolitik zu reflektieren, ist die Ausstellung am stärksten.
In seiner Version der weihnachtlichen Krippe vereinigt der britische Street-Art-Künstler Banksy gewissermaßen Tradition mit Aktualität. Vorgestellt in Bethlehem spielt das Werk auf den seit Dekaden andauernden Nahost-Konflikt an.
Julian Barnes ist ein großer Romancier. Und ein Kunstkenner und -liebhaber. Nun versammelt ein Band seine fulminant meinungsstarken Aufsätze zur Malerei.
Wie wird Weihnachten sein? Bei Jannis mit Champagner? Oder bei Georg im Chalet? Irgendwann, möglichst bald, wird Marie es Josef sagen müssen, ihrem Sohn. Eine Weihnachtsgeschichte von Jackie Thomae, illustriert von Thomas Fuchs
Fangen in zehn Tagen tatsächlich die zwanziger Jahre an? Haben sie jemals aufgehört? Und woran liegt es, dass die Gegenwart in der Welt von vor hundert Jahren ihre Kämpfe, Konflikte und Hoffnungen wiederzuerkennen glaubt?
Die Daten eines Mobiltelefons der früheren Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen werden gelöscht. Die Grünen wittern den Versuch, Beweise in der Berateraffäre zu beseitigen.
Pünktlich zu Weihnachten hat der berühmte britische Street-Art-Künstler Banksy seinem Hotel in Bethlehem eine Krippe spendiert. Die Szene des Christkinds mit Maria und Josef vor einem Betonwall mit Einschussloch ist eine düstere Mahnung.
Chinas Superreiche entdecken alte Bautraditionen wieder: In Schanghai wohnen sie in der Luxusversion eines historischen Dorfs – inklusive unterirdischer Galerie für die private Kunstsammlung.
Auf eine Tasse Tee mit den Gespenstern der Gegenwart: Der Schweizer Künstler Uriel Orlow stellt in der Kunsthalle Mainz aus. In „Conversing with Leaves“ sprechen Pflanzen als Zeugen der Geschichte.
25 Jahre nach der Veröffentlichung ist Mariah Careys Song „All I Want For Christmas Is You“ ganz oben in der wichtigsten Hitparade angekommen. Die „Hot 100“ haben sich ziemlich gewandelt. Und die Musikindustrie erst.
Die Münchner erwartet ein kniffliges Topspiel in Freiburg. Der Respekt vor der Aufgabe beim Überraschungsteam ist groß – und die Personallage des FC Bayern angespannt. Und dann ist das noch die Trainer-Frage.
Das Theater an der Wien zeigt die tragische Oper „Halka“ von Stanisław Moniuszko. Die Starbesetzung mit Piotr Beczała und Tomasz Konieczny leistet Großartiges.
Mit einer Kampagne will die höchste italienische Fußballliga auf Rassismus in den Stadien hinweisen. Doch schnell gerät die Aktion selbst in die Kritik. Nun bittet die Serie A um Entschuldigung.
Wegen angeblicher Beleidigung Recep Erdogans hat ein Gerichtsverfahren gegen den Grünen-Politiker Mehmet Kilic begonnen. Dieser ist jedoch nicht erschienen – weil ihm bei Einreise in die Türkei Festnahme und bis zur vier Jahre Haft drohen.
Der italienische Fußball verliert sich bei seinem vermeintlichen Kampf gegen den alltäglichen Stadion-Rassismus entweder in schiefen Bildern – oder er erinnert an die anderen drei Affen.
Der belgische Künstler Panamarenko konstruierte vor allem skurrile Flugmaschinen in der Tradition Leonardo da Vincis. Die Apparate fliegen zwar nicht, befreien aber die Gedanken von der Schwerkraft und beflügeln die Phantasie gewaltig.
Mehr als die Hälfte der Drogenkonsumenten im Frankfurter Bahnhofsviertel kommt aus dem Umland. Um den „Frankfurter Weg“ zu retten, brauche es Mut, neue Wege zu gehen, meint der Ortsvorsteher.
Die Frankfurter Musikhochschule bildet nicht nur Künstler, sondern auch Manager aus. Der Leiter des Studiengangs lehrt unter besonderen Bedingungen.
Das Bauhaus-Jubiläumsjahr geht zu Ende. Ein Spaziergang über den Campus der bedeutenden Designschule in Weimar.
Wozu ist die ästhetische Autonomie gut, und kann man etwas für sie tun? Ein von den Erfahrungen Berliner Künstler inspiriertes Forschungsprojekt zieht Bilanz.