„Das Ende einer schönen Ära“
Nach dem Tod von Valentino teilt die Modeszene ihre Erinnerungen an den Designer. Neben Gwyneth Paltrow, Donatella Versace und Carla Bruni tragen auch die Supermodels Trauer. Nur eine bleibt auffallend still.
Das Luxushaus Saint Laurent produziert seit Neuestem auch Filme wie Jim Jarmuschs „Father Mother Sister Brother“ – und gibt Designerstücke dazu. Sieht das gut aus?
Nach dem Tod von Valentino teilt die Modeszene ihre Erinnerungen an den Designer. Neben Gwyneth Paltrow, Donatella Versace und Carla Bruni tragen auch die Supermodels Trauer. Nur eine bleibt auffallend still.
Der italienische Modeschöpfer Valentino Garavani ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Es war der letzte große Name der hohen Schneiderkunst. Rom wird in dieser Woche Trauer tragen.
„Made in Italy“ ist wegen der Arbeitsbedingungen bei Subunternehmern in Verruf geraten. Das gut laufende Geschäft der Hersteller würde es erlauben, sich besser um die Mitarbeiter der Zulieferer zu kümmern.
Nach Jahrzehnten des Glücks hat Yves Saint Laurent den Lieblingslippenstift unserer Autorin aus dem Sortiment genommen. Sie sucht verzweifelt nach einer Alternative – und bekommt ein überraschendes Angebot.
Im Bann der Überbietungsduelle: Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein widmet dem Catwalk eine fulminante Ausstellung.
Er nimmt die Tradition ernst, aber interpretiert sie leichter: Der neue Chefdesigner von Chanel präsentiert im Grand Palais vor 2200 Gästen seine Kollektion – und erhält Standing Ovations.
Warum noch teure neue Mode kaufen? Unsere Autorin ist dem sogenannten Pre-Loved-Hype verfallen und weiß, worauf man beim Suchen auf Vintage-Plattformen achten sollte.
Linda Evangelista wird 60 Jahre alt. Sie stand am Anfang einer Ära, in der Models zu Stars wurden. Und sie macht weiter.
Über Jahrzehnte trug unsere Autorin diesen einen Ton von Yves Saint Laurent auf den Lippen. An 150 Tagen im Jahr. Der Stift, versehen mit der Farbnummer 19, gehörte zu ihr wie ihre Hausnummer. Jetzt wird er nicht mehr hergestellt. Was nun?
Viele Designer kennen sich nicht nur mit Kleidung aus, sondern auch mit Kunst und Kultur. Deswegen hat der Louvre sie nun erstmals für eine Ausstellung eingeladen. Was erhofft sich das meistbesuchte Museum der Welt von all der Mode?
Intrigen, Schläge, Drogen, Alkohol, Sex: Kann eine Serie mehr bieten? Eine Mode-Serie jedenfalls nicht. „Becoming Karl Lagerfeld“ macht die Siebzigerjahre lebendig.
Ein exzellent illustrierter Band führt vor, wie der Couturier Yves Saint Laurent an seinen Kreationen arbeitete und dabei Anregungen aus Malerei und Skulptur aufnahm.
Die Berliner Ausstellung „Chronorama“ zeigt 250 Fotos und Illustrationen aus den Archiven von „Vogue“ und „Vanity Fair“. Sie erzählen eine Geschichte des schönen Scheins im zwanzigsten Jahrhundert.
Hier ein Hype, dort ein Mikrotrend, die Mode ist kurzweilig geworden. Ausgerechnet der gute alte Rollkragenpullover mischt in diesem Winter wieder mit. Und zwar nicht als Klassiker, sondern als Key-Item.
In den Neunzigerjahren belebte Tom Ford als Stardesigner Gucci. Später konnte er an diese Erfolge jedoch nicht mehr anknüpfen – nun hört der 62-Jährige mit der Mode auf.
Knatternd durch das königliche Jagdrevier: Bei einer Tour mit der 2CV durch die Sologne ist man mittendrin in „La France profonde“.
Ihr Mobiliar in Tierform ist legendär und bei Sammlern begehrt. Nun kommen Werke der Lalannes bei Christie's und Sotheby's in Paris zur Auktion. Sie stammen aus dem Besitz der Töchter des Künstlerpaars.
Eine uralte marokkanische Kalkputz-Technik erlebt eine Renaissance : Tadelakt passt sich mit seiner fugenlosen, matten Oberfläche nahezu jedem Stil an. Aber ist der schöne Putz auch praktisch?
Junge Menschen kaufen überproportional häufig Kleidung und Accessoires von Luxusmarken. Die Hersteller haben ihre Werbekanäle auf dieses Konsumverhalten angepasst.
Mode- und Lederwaren sind zur Zeit heiß begehrt
Stundenlang Café au Lait schlürfen? So stellen sich viele Deutsche die französische Art vor, Kaffee zu genießen. Doch unsere Autorin hat da in Paris ganz andere Traditionen kennengelernt.
Inspiriert nur vom Schönsten der Kunst: Sechs Pariser Museen feiern den Modezar Yves Saint Laurent .
Sechs Museen in Paris, darunter der Louvre und das Centre Pompidou, feiern das 60. Jubiläum der ersten Haute-Couture-Kollektion des Modeschöpfers. Wie wurden die Entwürfe des Designers von der Kunst beeinflusst?
Am Samstag vor 60 Jahren präsentierte Yves Saint Laurent die erste Kollektion seines eigenen Modehauses. Die Erwartungen waren überlebensgroß. Trotz aller Schwierigkeiten setzte sich der scheue Designer durch.
Manfred Thierry Mugler revolutionierte die Mode in den Achtzigern mit seinen extremen Entwürfen. Am Sonntag ist der Designer im Alter von 73 Jahren gestorben.
Kein Material passt besser zu Kerzenschein und Gänsebraten als Samt. Dabei sind ein paar Stilregeln zu beachten. Wie tragen Frauen und Männer das flauschige Material am besten?
Nur mit ihm konnte er die Wonnen der Normalität erleben: Jacques Benita, der letzte Lebensgefährte von Christian Dior, ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Catherine Dior sagte später, nie habe sie ihren Bruder so glücklich gesehen wie mit Jacques.
Erst galt er als skandalös, dann als spießig: Die Karriere des Hosenanzugs gleicht einer Achterbahnfahrt. Heute kommt er in knalligen Farben daher und stellt das seriöse Image der Herrenmode infrage.
Mode, Leder und Champagner sind weltweit gefragt. Davon profitiert Frankreichs Luxusindustrie. Doch das Geschäft läuft nicht mehr ganz so rund wie noch im Sommer.
Der Pariser Kulturdezernent Christophe Girard wurde in den Strudel der Matzneff-Affäre gezogen und ist zurückgetreten. Seine Ankläger machen dabei keine gute Figur.
Bei Christian Dior lernte Yorn alles, was er später in seiner langen Karriere als Modemacher brauchte. Dior verdankte Jürgen Michaelsen auch seinen Künstlernamen – und blieb dabei immer bei sich.
Die Paris Fashion Week gibt sich emanzipiert. Doch mit markigen Sprüchen ist es nicht getan. Die Modebranche muss sich selbst hinterfragen.
Sein plötzlicher Tod kam wie ein Schlag: Mit Karl Lagerfeld verlor die Modewelt vor einem Jahr eine ihrer Ikonen. Aber wie wurde dieser adrette Deutsche im maßgeschneiderten Anzug eigentlich dazu?
Pantone hat „Classic Blue“ zur Farbe des Jahres ernannt. Was bedeutet das für 2020?
Karl Lagerfeld baute Chanel-Schauen zu Gesamtkunstwerken aus. Möglich machten es Luxusboom, Eventisierung, Instagram-Marketing und sein Gespür. Und nun suchen alle die besten Locations.
Man gibt sich grün und konsumkritisch, man feiert die Mode. Beim Prêt-à-porter in Paris ist das kein Widerspruch. Nicht im Epizentrum des Luxus.