Begeisterung schlägt Bewusstsein
Man gibt sich grün und konsumkritisch, man feiert die Mode. Beim Prêt-à-porter in Paris ist das kein Widerspruch. Nicht im Epizentrum des Luxus.
Man gibt sich grün und konsumkritisch, man feiert die Mode. Beim Prêt-à-porter in Paris ist das kein Widerspruch. Nicht im Epizentrum des Luxus.
Als Yves Saint Laurent in den Sechzigern „Le Smoking“ über den Laufsteg schickte, war das ein Skandal. Die Neunziger liebten ihn als Power-Suit. Nun erobert der Hosenanzug wieder die Laufstege.
Die „Garstige Lulu“ und ihre adretten Geschwister: Das Musée de la bande dessinée in Angoulême widmet sich der Mode in Comicstrips.
Stiefel von Yves Saint Laurent oder ein Balenciaga-Kleid? In München wird Mode von berühmten Entwerfern und Couturiers versteigert. Die Stücke lassen sich sammeln wie Kunstwerke.
Unser Autor hat Karl Lagerfeld, der vergangenen Dienstag gestorben ist, oft getroffen. Hier erinnert er sich an denkwürdige Begegnungen mit dem genialen Illusionskünstler.
Weil sie Kaia Gerber ist und ihre Mutter Cindy Crawford heißt, hat sie innerhalb eines Jahres die Mode aufgemischt wie kein anderes Model. Treffen mit einem berühmten Teenager zu später Stunde.
Wichtiger als die Mode der Pariser Modewoche sind inzwischen die Kulissen. Denn damit inszenieren sich die Marken und sorgen für die echte Faszination.
Monatelang gab es unter Modeleuten vorrangig ein Thema: Was würde Hedi Slimane aus Celine machen. Nun zeigt der neue Kreativ-Direktor sein Debüt in Paris – das muss man erst einmal sacken lassen.
Die Geschwister Veronica und Kean Etro über das 50. Jubiläum ihrer Marke, die Faszination für indische Muster, die Chancen eines Familienunternehmens – und den eigenen Nachwuchs.
„Du bist, was du isst“ oder „Kleider machen Leute“? Die Modejournalistin Alicia Drake zeigt in ihrem Buch, dass es in Paris vor allem darauf ankommt, wo man wohnt. Ein Roman über das Befremden von dieser Welt.
Die Firma der Modemacherin Tory Burch macht mittlerweile einen Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar. Im Stil-Fragebogen verrät sie, was sie auf Flohmärkten macht, warum sie immer ein rotes Band dabei hat und was sie von Smalltalk hält.
Noah Charney hat ein anregendes Buch über verlorene Meisterwerke geschrieben: „The Museum of Lost Art“ erzählt Geschichten von Gemälden, Skulpturen und anderen Kunstschätzen, die verschwunden sind.
Hell oder, wie in diesem Frühjahr, pastell. Mal eng, mal weit: Denim ist mehr als ein Trend – und vielleicht gerade deshalb so aufschlussreich.
Wer heute „1968“ sagt, meint damit die Studentenunruhen und das, was darauf folgte. Aber die meisten Menschen hörten Musik, schauten Filme, träumten von Autos und Rekorden. Ein Rückblick auf das, was die Welt im Mai vor fünfzig Jahren bewegte.
Unter den prachtvollen Eichen im Grand Palais offenbart sich etwas Wunderbares: Das Prêt-à-porter zeigt sich von seiner besten Seite – und an den schönsten Orten von Paris.
Er wird der Nachfolger von Phoebe Philo: Hedi Slimane übernimmt ab Februar die kreative Leitung von Céline. Slimane hat schon für Yves Saint Laurent und Dior gearbeitet.
2017 ist ein Jahr der Rekorde für den französischen Auktionsmarkt, der in scharfe Konkurrenz zu London tritt. Es gibt Spitzenpreise und Überraschungen – die Bilanz.
Wenn alle in Schwarz kommen, trägt der Meister Weiß: In Marrakesch und in Paris huldigen neue Museen dem Modeschöpfer Yves Saint Laurent.
Die gigantische Dior-Ausstellung in Paris zeigt die Höhepunkte seit der Markengründung. Kann Designerin Maria Grazia Chiuri das überhaupt weiterführen? Ja, sie kann. Doch andere konnten es besser.
Yves Saint Laurent war der einzige Modeschöpfer seiner Generation, der früh die Weitsicht besaß, herausragende Entwürfe zu archivieren. Im neu eröffneten Musée Yves Saint Laurent in Marrakesch werden bedeutende Stücke gezeigt.
In ihrer Jugend im zerrissenen Jugoslawien stand Roksanda Ilincic schwierige Zeiten durch. Heute ist sie eine der wichtigsten Londoner Designerinnen. Ihre Lebenserfahrung kann sie in Brexit-Zeiten gut gebrauchen.
Große Modemarken wollen sinnlich bleiben. Das fällt schwer in der Stadt der Sonnenkönige. Von Euphorie keine Spur, doch die Influencer kommen brav in die erste Reihe.
Er war Modeunternehmer, Kunstsammler, Mäzen und der Partner von Yves Saint Laurent. Jetzt ist Pierre Bergé im Alter von 86 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Zieht euch warm an, liebe Werbetreibende! Wenn sich einige neu ins Spiel gebrachte Verbote durchsetzen, gibt es nicht mehr viel abzulichten.
Die Lederjacke ist jetzt, in diesem wechselhaften Sommer, oft im Einsatz. Doch sie ist kein harmloses Kleidungsstück. Wer eine trägt, sollte wissen, was sie bedeutet.
70 Jahre nach der Gründung von Dior werden in Paris alte Modelle des Modehauses versteigert - darunter ein schwungvoll drapiertes schwarzes Kleid und eigens für das Haus gefertigte Schmuckstücke.
In Zeiten von Instagram und Snapchat erscheint Mode-Illustration schon lange abgehängt. Trotzdem malt Mats Gustafson für Marken wie Dior und die Zeitschrift Vogue.
Marlene Dietrich trug ihn und Yves Saint Laurent erfand ihn neu: den Smoking für Frauen. Designerin Racil Chalhoub spricht über ein besonderes Kleidungsstück und die Macht, die es verleiht.
Die französische Werbeaufsicht verlangt von der Pariser Modemarke, umstrittene Werbeplakate zurückzuziehen. Die Anzeigenkampagne ist explizit – und vor allem explizit herabwürdigend.
Zwei Museen für einen Modeschöpfer: Pierre Bergé baut in Paris und Marrakesch am Nachleben von Yves Saint Laurent. Ein exklusiver Besuch bei den Vorbereitungen.
Dior ist zwar typisch weiblich, aber erst jetzt hat während der Pariser Modewoche eine Frau ihr Design für das Label vorgestellt. Die erste Kollektion von Maria Grazia Chiuri ist geprägt von starken Frauen.
Anthony Vaccarello zeigt am Dienstagabend seine erste Kollektion für das Traditionshaus. Sie erinnert überraschend oft an das Erbe des Gründers.
Frankreich streitet um islamische Mode, die nun auch westliche Designer entwerfen: Dient sie allein dem Verhüllungszwang, oder schafft sie Freiräume?
Anthony Vaccarello ist neuer Kreativ-Direktor des französischen Traditionshauses. Wie kaum ein anderer versteht er es, Mode in Richtung sexy zuzuspitzen.
Nach vier erfolgreichen Jahren packt Hedi Slimane bei Yves Saint Laurent endlich seine Sachen. Als Nachfolger für den Posten des Kreativdirektors der Marke werden zwei Belgier gehandelt.
Der Jardin Majorelle ist einer der schönsten Gärten der Welt. Früher wohnte hier Yves Saint Laurent. Es ist ein unwirklicher Ort. Sein Obergärtner kam über Umwege – jetzt will er nicht mehr weg. Ein Protokoll.