Wer hat die Eierschalen übermalt?
Ein geheimer Schwanenhals: Kassels Gemäldegalerie erklärt Goethes Lieblingsbild und knackt den „Leda-Code“ des Leonardo-Schülers Giampietrino.
Ein geheimer Schwanenhals: Kassels Gemäldegalerie erklärt Goethes Lieblingsbild und knackt den „Leda-Code“ des Leonardo-Schülers Giampietrino.
Lena Meyer-Landrut ist Sängerin. Hier schreibt sie über ihre Liebe zum Nervenkitzel, dem Nacheifern von Instagram-Bildern, Sportshootings und Bequemlichkeiten. Zudem verrät sie, welche Sportart sie sexy findet.
Kein Künstler, sondern ein Handwerker: In 100.000 Aufnahmen dokumentierte Presse- und Industriefotograf Sepp Jäger die Frankfurter Alltagsgeschichte von 1930 bis 1970.
Er hinterfragte konsequent das alte Medium der Malerei: Der amerikanische Konzeptkünstler John Baldessari suchte die Bilder zwischen den Bildern.
Die Kunsthalle Tübingen untersucht die Verbindung von Tanz und Malerei bei Max Pechstein. Seine ausnahmslose Begeisterung für alle Genres ist unübersehbar – doch lässt er große Namen dieser Kunst häufig unerwähnt.
Das schönste Geschenk von einem meiner Lieblingsautoren: Der französische Comiczeichner Baru hat einen „Catalogue déraisonnable“ seines Werks zusammengestellt. Und ich durfte sogar ein Wörtchen dabei mitreden, ohne dass ich gewusst hätte, was dabei herauskam.
Nicole Schott kann bei der von russischen Eislaufkindern angezettelten Sprungrevolution nicht mithalten – aber sie hat einen hochwertigen Gegenentwurf zu bieten.
In Brüssel wird der neue Insignia von Opel präsentiert, ein Fotograf dokumentiert den Frankfurter Alltag und ein Wechsel der Krankenkasse könnte sich lohnen. Was sonst noch wichtig ist, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Vor fünfzig Jahren entstand der Technologiepark Sophia Antipolis an der Côte d’Azur: Nach Jahren schläfriger Stille ist hier die Zukunft wieder in vollem Gang.
Wie in Stifters Welt: Eine Fahrt in der Mühlkreisbahn in Oberösterreich führt geradewegs in eine andere Zeit. Manch einer empfindet sie gar als Kur.
Hohe Auslastung, gute Einnahmen: Trotzdem hat das Staatstheater Wiesbaden finanzielle Sorgen. Und der Haussegen hängt auch nicht immer gerade.
Ein Verein versucht eine Neue Künstlerkolonie auf der Rosenhöhe in Darmstadt zu beleben. Im denkmalgeschützten Bungalow geht es um ein Zukunftsthema.
Für ihre Rolle als Judy Garland ist Renée Zellweger für einen Golden Globe nominiert. Im Gespräch erzählt sie, wie hart es war, der Künstlerin so nah wie möglich zu kommen – und warum sie das vor 15 Jahren gar nicht geschafft hätte.
Die Comicautoren Tina Brenneisen, Nick Drnaso und Luz zeigen, was Weiterlebenmüssen bedeutet – für diejenigen, denen Menschen genommen wurden.
Mehrfach fiel während des Neujahrskonzertes der Ton aus: Schließlich behalfen sich die Besucher der Elbphilharmonie selbst mit einer spontanen Darbietung.
Erst forschte sie im Nationalmuseum in Rom, dann im Schweizer Büro: eine deutsche Epigraphikerin liebt Latein und entschlüsselt Schriften.
Mit dynamischen Nägeln, mit expressiven Ziegen und Tänzern, mit einer Frau in Blau und mit einer Bibel zum Erfolg: Ergebnisse des zweiten Halbjahrs bei Ketterer.
Helsinki gönnt sich ein Kunstmuseum mit Zyklopenaugen und eine Bibliothek, die ihre Nutzer glücklich macht. Über die ungewohnten Freuden des öffentlichen Zusammenseins.
Wie stark prägen die Goethe-Institute überall in der Welt das Bild von Deutschland? Wie sieht die Arbeit aus? Welche Rolle spielen soziale Medien? Ein Gespräch mit Generalsekretär Johannes Ebert.
Raus aufs Land und rein in die blühende Natur: Die Künstlerkolonie Dachau ist zu Gast in Kronberg. Und zeigt neben biedermeierlichen Szenen auch einige Überraschungen.
Schicke Mode, dicke Uhren, sportliche Autos: Statussymbole verbessern die Karrierechancen. Auch für Frauen.
10 Prozent der Anteile an Universal Music gehören künftig dem chinesischen Internetriesen Tencent. Gut möglich, dass es bald noch mehr werden.
Die Arbeiten des Bildhauers Erich Reusch wirken auf den ersten Blick spröde und sind doch vielschichtig. Jetzt ist der Künstler im Alter von 94 Jahren gestorben.
Die Ausstellung „Große Realistik & Große Abstraktion“ präsentiert Schätze der Moderne und der Postmoderne aus der Graphischen Sammlung des Städels.
Manchmal scheint es, als steckten die Ausstellungshäuser im 20. Jahrhundert fest. Dabei sind die Bedingungen für eine Nachhaltigkeitsoffensive in Deutschland ideal. Höchste Zeit, das Museum der Zukunft zu planen.
Es wird geklatscht – in Konzerthallen, beim Open-Air, im Theater – und nach ganz verschiedenen Regeln. Warum eigentlich?
Seit über zwanzig Jahren erscheint „Ohrenkuss“, ein Kulturmagazin zu den großen Themen des Lebens. Die Texte sind überraschend, lustig, ehrlich, geschrieben von Menschen mit Down-Syndrom. Ein Besuch in der Redaktion in Bonn.
Merkwürdige Substantivierungen und wild gewordene Metaphern in labyrinthischen Schachtelsätzen: Warum die derzeitige Ausstellungsprosa zeitgenössischer Kunst einen Bärendienst erweist. Ein Gastbeitrag.
Dank William Forsythe war Frankfurt einige Jahre lang nicht nur die Tanzstadt Deutschlands, sondern auch eine Art Thinktank für Choreographie und Kunst. Heute wird er 70 Jahre alt.
Zum Geburtstag des Komponisten bringen die großen Labels CD-Editionen seines Gesamtwerkes heraus. Was liefern sie, was Streaming-Dienste nicht liefern können?
Der Jubiläumsstein und ein weiterer erinnern künftig an das Schicksal der jüdischen Familie Rosenbaum in Memmingen. Die Miniaturdenkmäler soll es bereits in mehr als 20 Ländern Europas geben.
Eckhaus Latta macht sich daran, die Modewelt zu revolutionieren. Das Label will für nichts stehen – und erfindet sich dabei pausenlos neu. Das Ziel: Fashion dekonstruieren. Das neueste Projekt: Ugg Boots.
Dank Spotify und Co. steigen die Umsätze der Musikbranche nach schwierigen Zeiten wieder. Doch sie kämpft auch gegen neue Schwierigkeiten.
Die gastronomische Szene in Frankfurt ist sehr vielfältig – und befindet sich im steten Wandel. Wir stellen einige anspruchsvolle Neuzugänge vor.
Seit Anfang Oktober wird im Irak gegen die Regierung protestiert. Alternative Frisuren sind hier zum Symbol der Freiheit geworden. Ob Rockabilly-, Afro- oder Pompadour-Frisuren: Hauptsache wild und cool. Inspiration finden die Aktivisten bei internationalen Künstlern und Fußballstars.
Spotify, Despacito und Drake: Jedem seine Nische, aber Autotune für alle. So zeigt sich das popmusikalische Jahrzehnt im Rückblick. Was bleibt uns davon?