Das Fett, das die Gedanken löst
Wie Aktionen und Objekte zusammenhängen: Das Hessische Landesmuseum Darmstadt präsentiert die Ausstellung „Kraftwerk Block Beuys“.
Wie Aktionen und Objekte zusammenhängen: Das Hessische Landesmuseum Darmstadt präsentiert die Ausstellung „Kraftwerk Block Beuys“.
Wenn sich namhafte Designer von der Modewoche in New York zurückziehen, fährt man im „Big Apple“ eben andere Geschütze auf. Es wird bunter, schriller, opulenter – und dank Überraschungsgästen auf dem Laufsteg auch prominenter.
Ein unstillbarer Hunger nach Bedeutung: Lars Eidinger steht als „Peer Gynt“ auf der Berliner Schaubühne und verkörpert dabei das Gefühl unserer Epoche.
Acht Konzerte in der Elbphilharmonie reflektieren die bahnbrechende Ästhetik des Musiklabels ECM. Es zeigt sich, wie gut Jazz, Alte und Neue Musik dort aufgeführt werden können.
Der russische Präsident Wladimir Putin möchte Mindestlöhne und -renten in der Verfassung verankern. Um in diesen Genuss zu kommen, müssten die Bürger der Reform zustimmen. Kremlgegner werben für eine Ablehnung.
Mit Mitte zwanzig war er Stimme und Gesicht der Art-Rock-Szene und hatte sechs Alben veröffentlicht. Und dann kam erst der politische Pop. Eigentlich erstaunlich, dass Peter Gabriel erst 70 wird.
Denkräume öffnen in der Ausstellung „Tell me about yesterday tomorrow“: Das NS-Dokumentationszentrum München schärft mit zeitgenössischen Positionen die Sinne für Verdrängtes oder Radikalisiertes.
Eine hochkomische Ausstellung: Die besten Cartoons des vergangenen Jahrzehnts gibt es jetzt im Caricatura Museum Frankfurt zu bewundern.
Eine Kunstkritikerin demoliert auf einer Messe in Mexiko-Stadt mit einer Cola-Dose eine Skulptur. Ist das schon schöpferische Zerstörung? Oder eher ein Fall für die Haftpflicht? Eine Glosse.
Mehr als 3600 Menschen dürfen die Diamond Princess im Hafen von Yokohama nicht verlassen, weil das Schiff unter Corona-Quarantäne steht. Unser Korrespondent hat mit Passagieren gesprochen.
Nikotinkaugummi, E-Zigarette, gesellschaftliche Ächtung: Nichts hat geholfen im Kampf gegen das Laster. Jetzt startet unser Autor noch einen Versuch.
In Freiburg präsentieren sich Künstler vor Programmmachern aus der deutschsprachigen Provinz. Fünf Minuten können darüber entscheiden, welche Karrieren starten und welche sterben.
Das ganze Arbeitsleben im gleichen Job zu verbringen, ist heute längst nicht mehr selbstverständlich. Die SPD will, dass sich Arbeitnehmer auf Karrierewechsel vorbereiten – und zwar während der Arbeitszeit.
Kunst für jedermann: Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat in seinem Berliner Atelier ein Kunstwerk vorgestellt, das jeder zu Hause zusammenzimmern kann, mit Einzelteilen aus dem Baumarkt. Eine Anleitung hat Ai Wei Wei im Internet hochgeladen.
Der chinesische Künstler Ai Weiwei ließ kürzlich in Interviews kein gutes Haar an Deutschland. Jahrelang lebte er im Berliner Exil. Bei der Vorstellung eines Kunstprojekts in der Hauptstadt versucht er seine harschen Aussagen zu rechtfertigen.
Die Abogebühr eines Streaming-Nutzers soll nur noch unter den Künstlern verteilt werden, die er gehört hat, fordern Vertreter deutscher Pop-Stars. Was erst mal logisch klingt, birgt viel Konfliktpotential.
Einer plappert dem anderen nach. Da kommt leicht ein großer Irrtum raus.
Eine Partie Karten bringt Geselligkeit, Spaß und kann aus Fremden Freunde machen. Das Kartendeck „Kunst-Genies“ schließt nebenbei auch kunsthistorische Wissenslücken.
Das Label von Ed Sheeran, Coldplay & Co soll an die Börse zurückkehren. Die Vorzeichen scheinen günstig. Doch auf dem Musikmarkt lauern einige Unsicherheiten.
Einem Filmstudio in St. Petersburg hat die russische Polizei den Strom abgedreht. Das Pussy-Riot-Video, das dort gedreht werden sollte, sei illegal, weil es Homosexualität propagiere und extremistisch sei.
In Florenz hängt seit kurzem ein restauriertes „Letztes Abendmahl“ – es soll das erste einer Frau sein. Setzten Künstlerinnen damals Pinselstrich und Themen anders als ihre männlichen Kollegen?
Der Dortmunder Traum vom Titelgewinn – der Traum davon, ein ernsthafter Herausforderer für den FC Bayern zu sein – ist nicht mehr als reine Augenwischerei. Weil der BVB seine größte Schwäche nicht abstellen kann.
Zwei unabhängige Expertenjurys haben ausgewählt, wer Deutschland am 16. Mai im niederländischen Rotterdam beim ESC vertreten wird. Das Ergebnis wird aber noch nicht verraten.
Jakob Sturm hat das Frankfurter Atelierhaus „basis“ mitbegründet, vermittelt mit „Radar“ Räume für Kreative und ist doch in erster Linie Künstler. Jetzt hat er ein Buch geschrieben.
Längst hat der feierwütige Mob aus Jungeselinnenabschieden und Touristen die Hamburger „Große Freiheit“ übernommen. Der „Tatort: Die goldene Zeit“ trauert einem Kiez nach, den es nurmehr in Liedern gibt.
Einmal Verleger, immer Verleger, stets mit dem Blick für den „Iconic Turn“: Dem Medienunternehmer Hubert Burda zum achtzigsten Geburtstag.
Sprachkünstler erkennen einander: Die Geschichte des Übersetzens ist geprägt von Dialogen und Zusammenarbeit. Nachlässe wie der von Peter Urban geben wertvolle Einblicke in das Handwerk und die Menschen dahinter. Ein Gastbeitrag.
Eine Ausstellung im Musée du quai Branly zeigt den pazifischen Künstler, der auch Jean Dubuffet inspirierte. „Somuk, der erste moderne Künstler des Pazifik“ ist eine Wiederentdeckung.
Jan van Eyck beherrschte die Ölmalerei wie kein Zweiter. Flandern feiert das Genie, und sein Genter Altar erstrahlt nach einer Restaurierung in lange verlorenem Glanz.
Der Semperopernball hat wie geplant stattgefunden. Roland Kaiser moderierte und fand kritische Worte, auch zu den Drohungen gegen seine Komoderatorin Mareile Höppner. Vor der Oper wurde demonstriert.
Goethe wie ein Kleid anziehen: Regisseurin Brit Bartkowiak inszeniert „Werther“ nach Goethes berühmtem Briefroman am Staatstheater Mainz. Und macht dabei eine Reise durch die Zeit.
Wie steht es um die Zukunft der SPD? Eine Gruppenschau in der Galerie Zwinger in Berlin beschäftigt sich mit dieser schwierigen Frage.
Die Kunstmesse hat schon seit Wochen mit Problemen zu kämpfen. Jetzt wurde die Art Basel Hong Kong wegen des Coronavirus gecancelt.
Als Jurist hat sich Manfred Roeder nach dem Krieg im hessischen Glashütten nützlich gemacht. Dass er im „Dritten Reich“ an vielen Todesurteilen beteiligt war, hatte für ihn keine Folgen.
Ein Leben innerer Abenteuer und Dramen: Gunnar Decker legt eine etwas vollmundige, doch auch packend geschriebene Biographie Ernst Barlachs vor.
Die Ausstellung „Richard Jackson. Unexpected. Unexplained. Unaccepted.“ ist mehr als farbenfroh und drollig. Auch den grausamen Tatsachen des Lebens zollt der Künstler Richard Jackson Tribut.