Wartet nicht auf die Zukunft, macht sie selbst!
Sebastian Thrun hat die Online-Universität Udacity erfunden und gehört zu den Pionieren des selbstfahrenden Autos. Ein Gespräch über digitale Bildung, Erfindergeist und seine Nebenwirkungen.
Sebastian Thrun hat die Online-Universität Udacity erfunden und gehört zu den Pionieren des selbstfahrenden Autos. Ein Gespräch über digitale Bildung, Erfindergeist und seine Nebenwirkungen.
Seit vergangenem Wochenende sind die Berliner Clubs geschlossen. Jetzt haben sie in einer gemeinsamen Aktion einen Online-Stream eingerichtet. Und sagen: Es geht um Spenden, nicht um Party.
Freischaffende Musiker wie im Ensemble Modern oder in der Akademie für Alte Musik Berlin werden von den Konzertabsagen wirtschaftlich ins Mark getroffen. Spenden könnten helfen. Der Ruf nach dem Staat wird laut.
Alice Merton ist längst eine bekannte Musikerin. Unter Vertrag steht sie bei ihrem eigenen Plattenlabel, das sie gemeinsam mit einem Freund führt. Seit „No Roots“ hat sich für die beiden viel verändert.
Fast jeder wird aus dieser Krise ärmer herausgehen, als er in sie hineingegangen ist. Doch so berechtigt insbesondere die Sorgen kleinerer Unternehmen sind: Die Bundesregierung ist keine Vollkaskoversicherung.
Der Däne Bertel Thorvaldsen war neben Antonio Canova der bedeutendste Bildhauer des Klassizismus. Er wurde europaweit schwärmerisch verehrt. Zu seinem 250. Geburtstag widmet das Thorvaldsen-Museum in Kopenhagen seiner Arbeit als Porträtist eine Sonderausstellung mit zahlreichen Leihgaben aus München.
Er lernte sein Handwerk mit einer veralteten Kamera, dennoch wurde Otto Umbehr alias Umbo zu einem der bekanntesten Fotografen der Weimarer Republik. Im Nationalsozialismus arbeitete er eigensinnig weiter. Und nach dem Krieg?
Statt von Konzert zu Konzert zu reisen, sitzen Künstler auf hohen Kosten. Und keiner weiß, ob die Sommer-Touren stattfinden. Ein Branchenverband fordert nun einen milliardenschweren Hilfsfonds.
So etwas nimmt man in Bonn geschenkt: Auf den Plätzen der alten Bundeshauptstadt tauchen immer mehr sehr auffällige Skulpturen sehr bekannter Künstler auf. Dahinter steckt der Kulturmanager Walter Smerling.
Für die große Performance ging Joan Jonas bis an die Grenzen ihrer Kräfte. Eine Schau in Madrid zeigt Videos, Gemälde und Skulpturen für die Ozeane.
Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig hält die jetzt getroffene Entscheidung, kulturelle Institutionen zu schließen, für unvermeidbar. Sie empfiehlt das gute Buch. Und regt einen speziellen Hilfsfonds an.
Das Jugendprojekt „Cello meets Graffiti“ hat den Cellisten und Sprayer Daniel Müller-Schott mit Schülern und Künstlern der Naxoshalle zusammengeführt. Dabei ist ein besonderes Kunstwerk entstanden.
Rückkehr in die alpine Wirklichkeit: Als erstes Winterwanderdorf Österreichs kümmert sich die Osttiroler Gemeinde Kartitsch um eine vernachlässigte Klientel.
Schwere Kunst der Selbstbeschränkung: Vor allem die italienische Jugend rebelliert gegen den auferlegten Verzicht. Künstler, Musiker und Literaten werben derweil für den häuslichen Rückzug.
Koller versteigert Gemälde und Zeichnungen alter Meister und Kunst aus dem 19. Jahrhundert in Zürich: Eine Vorschau.
Veranstalter, Musiker und andere in der Konzertbranche stehen vor finanziell extrem schwierigen Zeiten. Viele Touren werden verschoben – doch das ist für viele aktuell nicht die erste Sorge.
Die Eröffnung von „Albertina modern“ im Künstlerhaus am Wiener Karlsplatz ist verschoben. Aber es gibt eine Geschichte hinter der neuen Dependance des einst ehrwürdigen Graphikmuseums Albertina. Sie beginnt mit der Pleite einer voluminösen Privatsammlung: Ein Lehrstück über die Fährnisse des Markts
Von Gangsterrap-Apologeten und Erneuerern: Was wir aus der Debatte über die Reaktion des Rappers Fler und anderen auf eine Kampagne gegen frauenfeindliche Hip-Hop-Texte gelernt haben.
Malocher einer Malerei mit Eisen: Dem Künstler Günther Uecker zum neunzigsten Geburtstag, der mit seinen wogenden Metallstiften das Landschaftsbild revolutionierte und nebenbei der Kunst Humor verleiht.
Nach der Wende wurden die Standbilder gestürzt und die Fresken übertüncht. Jetzt weckt die Kunst am Bau der DDR das Interesse von Forschung und Denkmalschutz.
Wegen des Coronavirus bleiben die größten kulturellen Einrichtungen in Frankfurt geschlossen. Das führt zu Unsicherheit und ungeklärten Rechtslagen – Theatermacher fürchten um ihre Existenz.
Düsseldorf oder Essen? Niemand zweifelt an der Notwendigkeit eines Zentrums für Fotografie. Andreas Gursky und die Grütters-Kommission haben unterschiedliche Visionen.
Sicherheit geht vor: Das kulturelle Berlin sagt unzählige Veranstaltungen ab und rüstet sich für eine Zeit im Zeichen des Coronavirus. Die wohlstandsgesättigte Gesellschaft reagiert darauf verstört.
Die Royal Academy in London zeigt tatsächlich noch unbekannte oder übersehene Arbeiten von Picasso auf Papier. Das Medium gewährt dabei einen unmittelbaren Einblick in die Gedankenwelt des Künstlers.
Nirgendwo in Südafrika wird der alte Nelson-Mandela-Traum von einer bunt gemischten Nation so intensiv und optimistisch gelebt wie in Durban. Doch das Misstrauen gegenüber der Politik ist geblieben.
Ein Haus besetzen und vor Glück vom Dach springen: Lutz Seilers „Stern 111“ erzählt von deutscher Wende-Euphorie um 1989/90 und danach – so intensiv, dass man am liebsten dabei gewesen wäre. Gerade wurde der Roman mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
Diese fünf Kreativen fangen gerade an durchzustarten: mit einer ersten Kollektion, der ersten Kampagne, dem ersten Bühnenauftritt nach der Geschlechtsangleichung.
Das berühmte Festival in Kalifornien soll nun im Oktober stattfinden. Auch deutsche Konzert-Veranstalter stehen nach den ersten Absagen vor großen Herausforderungen.
Jetzt ist auch die Lit.Cologne, eines der größten Literaturfestivals Europas, abgesagt. Für das ohne Subventionen auskommende Unternehmen sind die Folgen gravierend. Höchste Zeit, für das stille Lesen zu werben.
Ein Da-Be-Di-Du-Dab-Soufflé als Kontrapunkt macht auch satt: Bobby McFerrin singt, was andere nicht spielen können. Heute wird der hochgebildete Künstler, der Konzertsäle von Ottawa bis Malaysia füllt, siebzig.
So hat man Rom noch nicht erlebt: Die Hauptausstellung des Raffael-Jahres 2020 in Rom wurde nach nur drei Tagen Laufzeit kurzfristig wegen Corona ausgesetzt. Auch sonst sind in der Ewigen Stadt kaum Touristen.
Wer in Deutschland die Schweiz als Vorbild preist, erntet häufig bissigen Widerspruch. Doch sowohl politisch als auch philosophisch scheint das Schweizer dem deutschen Modell überlegen zu sein.
Lokale Veranstalter halten derzeit an geplanten Terminen fest. Doch die Sorge vor finanziellen Folgen von flächendeckenden Absagen ist groß.
Ihre rotzfrechen Sachcomics retten Frauen aus ungesunden Beziehungen. Jetzt aber feiert Liv Strömquist die Liebe. Warum nur? Ein Besuch in Malmö.
Authentischer Star der „Patho-Intelligenz“: Der Rapper Mata trifft den Sound von Polens rebellischer Generation.
Ausrichter von Fußballspielen und Musikveranstaltungen geraten in der Virus-Krise finanziell unter Druck. Es drohen Millionenverluste.