Nicht der große Glanz
Die Jahreszahlen für 2019 von den Auktionshäusern Christie’s, Sotheby’s und Phillips sind immerhin gediegen. Dass 2020 eine Herausforderung neuer Größenordnung bereithält, war unvorhersehbar.
Die Jahreszahlen für 2019 von den Auktionshäusern Christie’s, Sotheby’s und Phillips sind immerhin gediegen. Dass 2020 eine Herausforderung neuer Größenordnung bereithält, war unvorhersehbar.
Kunstmarkt und Kulturbetrieb sind in ihrer Existenz bedroht: Was der Ausgeh-Ausnahmezustand für Künstler, Musiker, Schriftsteller und uns alle bedeutet.
Das Theaterhaus Frankfurt wird zum Filmstudio und bringt sein Erfolgsprojekt „Erzählzeit“ ins Internet – damit alle Kinder in der Corona-Zeit davon profitieren können.
Kompositionen von Künstlicher Intelligenz, 8K-Übertragung, Streaming im ZDF: Die neuen Spitzenprodukte des Musikfilms eröffnen unzugängliche Kulturräume.
Yoram Roths Familie wurde von den Nazis vertrieben und enteignet. Jetzt kämpft er um ein legendäres Berliner Tanzlokal und gegen den schlummernden Antisemitismus.
Ganz Deutschland sucht nach Klopapier, und jeder Künstler, der in den letzten Jahren irgendwann damit gearbeitet hat, gilt als Prophet: Wie ein Artikel des täglichen Bedürfnisses zum angesagten Kunstmaterial wird.
Ausstellungshäuser und Galerien sind geschlossen. Doch auch vom Sofa aus lassen sich Museen besuchen: Zeit, endlich ihre Online-Angebote zu sichten. Wir haben Vorschläge für virtuelle Rundgänge.
Auf See, politisch, im Atelier: Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch Kunstproduzenten. Nicht für jeden bedeutet die Krise das Gleiche: Wie Künstler aus Rhein-Main mit der Coronapandemie umgehen.
Gastronomen, Ladenbesitzer und Künstler können online bis zu 14.000 Euro beantragen. Das Geld soll innerhalb von drei Tagen auf dem Konto sein und muss nicht zurückgezahlt werden.
Tafelbilder im Wortsinn: Für Daniel Spoerri, dem Erfinder der Eat Art, war zelebrierte Entgrenzung das Ziel. Was vom Mahl in guter Gesellschaft übrig blieb, machte ihn berühmt. Mitten in der Stilllegung dieser Gesellschaft wird er 90 Jahre alt.
Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig schichtet ihren Etat um und richtet einen ergänzenden Notfallfonds ein. Er soll denen helfen, die durch die Raster fallen.
Das Geld muss zügig an die Unternehmen weitergereicht werden. Das hat für KfW-Chef Günther Bräunig die absolute Priorität. Zudem fordert er die Privatbanken auf, ihrerseits Verantwortung zu übernehmen - eine müsse weiter eine gewisse Eigenhaftung geben.
Die Zuwachsrate der Corona-Infizierten hat sich in Deutschland fast halbiert. Optimistischere Stimmung macht sich breit. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Das Coronavirus zwingt die Bewohner der französischen Metropole, sich mit dem Nötigsten zu begnügen. Weiter als einen Kilometer von seinem Wohnort darf man sich nicht entfernen. Ein Bericht aus den stillen Straßen von Paris.
Es hätte voll werden können in den Straßen der Bonner Altstadt in diesem Mega-Kirschblüten-Beethovenjahr. Aber nun ist alles anders gekommen. Und die Anwohner sind zum ersten Mal seit langer Zeit wieder unter sich.
Zwei Giganten der Skulptur, zwei Welten: Die Werke von Antony Gormley sind bei Thaddaeus Ropac und John Chamberlains Skulpturen sind bei Karsten Greve zu sehen.
Ist die Corona-Krise eine Chance für den Journalismus? Und für die öffentlich-rechtlichen Sender? Die Intendantin des Rundfunks Berlin Brandenburg, Patricia Schlesinger, sieht ihr Haus gut aufgestellt.
Mehr Romantik als mit Novalis geht nicht. Wer am Dichter Anteil haben will, hat jetzt Gelegenheit.
„Wir könnten zwei Jahre lang durchhalten“, sagt Klaus-Peter Schulenberg. Kleinere Veranstalter seien aber existenziell bedroht, wenn sie Tickets zurückerstatten müssten. Schulenberg sieht die Politik am Zug.
Von der Pinakothek Brera in Mailand bis zum Madre in Napoli: Wer nach Kunsterlebnissen im Netz sucht, für den haben Italiens Museen jede Menge virtuelle Überraschungen parat.
Zwischen Hoffnung auf verlässliche Sammler und Mut zu virtuellen Neuerungen: Der Kunstmarkt leidet unter der Corona-Pandemie. Für manche Galeristen ist das eine „katastrophale Vollbremsung“.
Am Telefon mit Gordon Lightfoot: Der große kanadische Sänger hat ein neues Album veröffentlicht. „Solo“ klingt so, wie es heißt. Deshalb ist es so aufregend.
Barbara Klemm hat für die Ausstellung der Frankfurter Galerie Peter Sillem 27 Bilder aus fünfzig Jahren zusammengestellt, die längere Zeit einsehbar sein werden – auch nach Corona.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters setzt darauf, möglichst alle Kunst- und Kulturschaffenden trotz finanzieller Einbußen durch die Corona-Krise zu bringen. Das Ganze soll unkonventionell vonstatten gehen.
Von Tag zu Tag wird immer deutlicher, wie hoch der Preis sein wird, den der Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie fordert. Das gilt zunächst einmal in ökonomischer Hinsicht. Dessen ungeachtet braucht es eine Exit-Strategie.
Die Rheingauer Weingüter bangen nicht nur um ihre ausländischen Saisonarbeitskräfte. Wichtige Vertriebswege drohen ebenfalls wegzubrechen.
Gemüse bitte unverpackt und Kinderspielzeug lieber aus Holz: Wer heute fortschrittlich sein will, verzichtet auf Plastik. In den Sechzigerjahren sah das anders aus – da versprach ein Haus aus Kunststoff die Zukunft zu sein.
Auf Schritt und Tritt begegnet man hier dem gefeierten Autor und seinen Figuren: Ein Besuch in Mark Twains Kindheitsort in Missouri.
Etwas einsam, aber es hilft: Jetzt trifft sich die Tanzkultur zum Streamen und Spenden im Netz, während DJs in leeren Clubs stehen. Zu dritt auf Tour.
Schauspielerei vom Skalp bis in die Zehen: Zum Siebzigsten des Filmstars William Hurt.
Wenn sie trinken, sterben sie; wenn sie nicht trinken, sterben sie auch: Aus der Abgeschiedenheit der Normandie hat der Künstler David Hockney die Osterglocken als Hoffnungsträger in die auf den Kopf gestellte Welt gesetzt.
Die Hilfsmaßnahmen gegen die Folgen der Virusausbreitung laufen auf Hochtouren. Nun sind die Finanzämter eingebunden.
Die Folgen der Corona-Krise belasten viele kleine Unternehmen und Solo-Selbständige enorm. Die Bundesregierung reagiert nun.
In Zeiten von „sozialer Distanz“ und Quarantäne müssen auch Promis zuhause bleiben. Viele nutzen die sozialen Medien, um mit Fans in Kontakt zu bleiben und zeigen: Online ist das neue Offline.
Geschäfte, Restaurants und Pubs sind noch geöffnet in der britischen Hauptstadt – doch es kommen kaum Kunden. Supermärkte wollen Panikkäufer stoppen. Die Stimmung ist wie auf einer Beerdigung. Die Regierung verspricht viel Geld.
Die Ausnahmesituation durch das Coronavirus verstärkt die Leiden von psychisch instabilen Menschen: Isolation, Depression, Angststörung. Gegen die Vereinsamung kann man etwas tun.