Profi-Musiker in Nöten
Die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung von Konzerten ist riesig. Ihr Wegfall zwingt Musiker, neue Wege zu gehen. Doch wie die Branche nach der Krise dasteht, hängt auch davon ab, wie viel uns (Pop)-Kultur wert ist.
Die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung von Konzerten ist riesig. Ihr Wegfall zwingt Musiker, neue Wege zu gehen. Doch wie die Branche nach der Krise dasteht, hängt auch davon ab, wie viel uns (Pop)-Kultur wert ist.
Von Mitte August an sollen in Frankfurt bis zu 1000 Personen zusammenkommen können, in sogenannten Kultur-Sommergärten. Clubbesitzer sollen die Pop-up-Lokale betreiben.
In Berlin sind die Clubs geschlossen, das Kulturleben liegt brach – entsprechend wenige Touristen kommen derzeit in die Hauptstadt. Es fehlen Einnahmen in Milliardenhöhe, das macht sich jetzt bemerkbar.
Bewaffnete Männer hatten die deutsche Kuratorin Anfang der Woche im Stadtzentrum von Bagdad in ihre Gewalt gebracht. Nun wurde sie offenbar bei einem Einsatz außerhalb der irakischen Hauptstadt befreit.
Aus der Perspektive eines Kindes: „Mein Onkel Archimedes“ erzählt von der Flucht eines griechischen Partisanen in die damalige Tschechoslowakei. Seinen Neffen holt er nach.
Auch wenn die Bayreuther Festspiele dieses Jahr nicht stattfinden, haben sie doch viel vor. Und sie waren bislang auf gutem Wege. Ein Lagebericht.
Einst war sie die Königin des Break-Up-Songs, heute singt sie die schönsten Liebeslieder überhaupt: Taylor Swift hat überraschend ein neues Album veröffentlicht – und beweist, dass sie die vielleicht größte Songwriterin unserer Zeit ist.
Der deutsche Kunsthandel kämpft um eine Mehrwertsteuersenkung für seine Waren. Eine kluge Initiative: Das Zauberwort heißt „pauschale Margenbesteuerung“.
Auf offener Straße wurde die Deutsche Hella Mewis in Bagdad entführt. Nun ist sie wieder frei. Doch wie leben und arbeiten Ausländer in der irakischen Hauptstadt? Ein Gespräch mit Ali Almikdam, der mit der Kuratorin zusammenarbeitete.
Die Pinakothek der Moderne München zeigt den frühen „Wilden“ Karl Horst Hödicke. Seine Werke haben über seine Schaffensjahrzehnte in ihrer Dynamik und Energie nichts an Frische verloren.
Im Afrika-Museum in Tervuren kreuzen sich Debatten um Rassismus, Kolonialismus und die Rückgabe von Raubkunst. Das ist kein Nachteil, sondern eine Chance.
Weil er seine Tour absagen musste, nahm der Musiker Nick Cave ein Solokonzert in London auf. Heute ist es einmalig im Stream zu sehen. Ist das ein Modell, das Musikern über die Krise helfen kann?
Das Open-Air-Festival „Heimspiel Knyphausen“ findet dieses Jahr nur online statt. Die Konzerte der Bands sind seit Sonntag auf dem idyllischen Gelände des Draiser Hofs aufgezeichnet worden. Ermöglicht wurde es durch die Ticketinhaber.
Britische Universitäten sind immer stärker von Studenten und Forschungsgeldern aus China abhängig. Ein Reisebericht von Hugh Trevor-Roper aus dem Jahr 1965 wirft ein Schlaglicht auf die gegenwärtige Situation.
In Zellophan abgepacktes Essen, LeBron und Giannis auf dem Hotelflur: Abgeschirmt im Freizeitpark bereiten sich die verwöhnten NBA-Profis auf den Re-Start vor. Das sorgt für die ein oder andere ungewohnte Situation.
Niemand hatte sich so gründlich auf seine Mission vorbereitet wie die deutschen Kommunisten in Moskau. Warum die „Brigade Ulbricht“ programmatisch und organisatorisch in den Wochen und Monaten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs allen anderen Kräften überlegen war, erklärt die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.
Die Ehefrau von Kanye West bittet um Mitgefühl für ihren Mann. Die Familie sei angesichts seiner psychischen Probleme machtlos. Er sei ein „brillanter und komplizierter Mensch“.
Lange galt das Refugium auf dem Land als Ort für Nostalgiker oder Öko-Fundis. Nun sorgt nicht nur Corona für seine Renaissance. Woher kommt der Drang aufs Land?
Unsere Autorin ist seit sechs Jahren mit ihrem Freund zusammen. Trotzdem wohnen die beiden nicht in einer Wohnung – und stoßen damit immer wieder auf Verwunderung. Die Geschichte einer Verteidigung, in der Beziehungskolumne „Ich. Du. Er. Sie. Es.“
In Bagdad ist eine Deutsche verschleppt worden. Sie eckte als Kulturfördererin an und unterstützte die Protestbewegung. Ihr Verschwinden fällt in eine Zeit großer Spannungen.
Wien sperrt auf, doch nicht mehr alle Schlüssel passen ins Schloss. Das Coronavirus beschert der Donaumetropole einen Neuanfang – und weist vielleicht auch einen Weg in die Zukunft.
In der Frankfurter Galerie Philipp Pflug Contemporary gibt es ausgefallene Pop-Objekte zu bestaunen. Frank Brechter zeigt Kunst gewordene Alltagsgegenstände mit Tiefgang.
„Blinding Lights“ von The Weeknd hat unsere Leserinnen und Leser auf der Suche nach dem Sommerhit am meisten überzeugt. Was macht den Song aus?
Für junge Schauspieler ist ihr Geschäft durch die Pandemie richtig schwierig geworden: Abstand halten, Berührungen minimieren und um Zuschauer bangen.
Bewaffnete Männer sollen Hella Mewis auf offener Straße in ihre Gewalt gebracht haben. Die Berlinerin leitet ein Programm für junge Künstler in der irakischen Hauptstadt, wo sie seit Jahren lebt. Entführungen von Ausländern im Irak haben zugenommen.
Hören statt tanzen: Die Halle im Technoclub Berghain zeigt eine eindrucksvolle Klanginstallation des Künstlerduos Tamtam. Sie weckt Zweifel, dass die Welt wieder so wird, wie sie einmal war.
Spuren von Gewalt und Zerstörung: Die Ausstellung „Enter the Void“ in der Kunsthalle Mainz zeigt jene Leerstellen, die anzusehen weh tut.
Felix Hartlaub arbeitete während des zweiten Weltkriegs als Historiker im Führerhauptquartier. Sein Einblick in die Geschehnisse rund um das Stauffenberg-Attentat sind spektakulär.
Florian Drücke, der Vorsitzende des Bundesverbands Musikindustrie, sieht trotz der Krise Anzeichen für ein Umsatzplus zum Halbjahr. Manche Folgen schlagen aber erst später durch.
Ein Lied von Marko Perković hat Manuel Neuer Unannehmlichkeiten bereitet. Der Mann, der sich als Musiker nach der Maschinenpistole „Thompson“ nennt, ist auf dem Balkan umstritten. Für viele verharmlost er Faschismus und kroatischen Nationalismus. Wie ist er wirklich? Ein Besuch.
Das Frankfurter Städel präsentiert Georg Herolds Gemälde „Ziegelneger“ und provoziert damit Empörung und Protest. Zeit für ein Streitgespräch zwischen der Kuratorin Mahret Kupka und dem Sammlungsleiter Martin Engler.
Zwischen Himmel und Meer: In London widmet sich eine Ausstellung dem besonderen Garten und der schweifenden Gedankenwelt des Regisseurs Derek Jarman.
Die eigentümliche Stille der DDR: In Hannover zeigen Christian Borcherts Fotografien, wie jemand an der Welt verzweifelt.
Ein Geburtstagsgeschenk für einen Kinofanatiker: Die Dokumentation „Wim Wenders, Desperado“ von Eric Friedler und Andreas Frege alias Campino ist erschienen.
Die Postkarte feiert gerade 150. Geburtstag. Als Medium hat sie eine wechselvolle Geschichte. Und sie ist immer noch aktuell. Dafür sorgen etwa die „Postcrosser“.
Corona zum Trotz: Das Show-Spielhaus in Hofheim will im September wieder öffnen. Dabei spielt eine neue Klimaanlage eine wichtige Rolle.