Ulmer Münster stellt Krippe ohne Heilige Drei Könige auf
Die Krippe im Ulmer Münster wird in diesem Jahr etwas weniger voll sein als sonst. Der Grund: die „groteske Darstellung“ der Melchior-Figur, die eine Diskriminierung darstelle, sagt der Dekan.
Die Krippe im Ulmer Münster wird in diesem Jahr etwas weniger voll sein als sonst. Der Grund: die „groteske Darstellung“ der Melchior-Figur, die eine Diskriminierung darstelle, sagt der Dekan.
Der Choreograph Raffaele Irace vernetzt mit seinem Tanzfestival „Solocoreografico“ freie Künstler am Gallus-Theater in Frankfurt. Wie so vieles in seiner Karriere ist auch diese Aufgabe aus Zufall und Kontakten entstanden.
Er galt als Mitbegründer moderner Rockmusik auf der E-Gitarre – und als Wegbereiter für Techniken wie das Tapping. Nun ist Eddie van Halen, Gitarrist und Namensgeber der Band Van Halen, nach Angaben seiner Familie gestorben.
Bühnenraum steht leer, Mietobjekte sind durchgängig gefragt: Der Cantate-Saal in Frankfurt zeigt mit „Drei Zimmer, Küche, Hinterbühne – Eine Besichtigung“ die Chancenlosigkeit bei der Wohnungssuche auf.
Der einstige Manager von Sony und Warner Music, Ole Obermann, soll Tiktok vor rechtlichem Ärger bewahren. Er blickt aber auch auf andere Felder.
Phylicia Rashad galt durch die „Cosby Show“ lange als Mutter der Nation. Hier erzählt sie von ihrem neuen Film „Black Box“, was sie mit dem unlängst verstorbenen Chadwick Boseman verband und wie ihre Schwester sie zu Social Media überredet hat.
Die Gegenwart und erst recht die Zukunft der Unterhaltung ist nicht bloß elektronisch und computergeneriert. Sie ist vor allem relevant, oft politisch und gar nicht harmlos. Fast jeder kann zum Star werden – und zwar nicht nur für fünfzehn Minuten.
Mit Distanz, aber ohne Absicht: Claudia Bauer inszeniert „Mephisto“ nach Klaus Mann im Schauspiel Frankfurt. Doch was sagt sie uns über den Deal des Künstlers mit dem Bösen?
Die Debatte, ob es sich bei „E-Sport“ um Sport handelt, ist müßig und lähmt die deutsche Politik. Ob Sport oder nicht: Ein regulatorischer Rahmen wird dringend benötigt. Ein Gastbeitrag.
Zwei seit Jahren bewährte Comicanthologien legen ihre neuesten ambitionierten Ausgaben vor: „Triebwerk“ aus Kassel und „Spring“ aus Hamburg. Die Werbung gehört zum Besten darin, weil sie von den beteiligten Zeichnerinnen selbst stammt.
Zusammen wurden sie Weltmeister. Nun sollen Andrea Pirlo und Gennaro Gattuso als Trainer Juve und Neapel prägen. Dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Vor ihrem Duell gibt es Trubel.
Klaus Meine, Sänger der Scorpions, spricht im Interview über „Wind of Change“. Er erklärt das berühmte Intro und geht auf das Gerücht ein, die CIA habe den Song geschrieben.
Heinz-Christian Strache will Bürgermeister von Wien werden. Ein Wahlvideo von ihm klingt, als stamme es von dem verstorbenen Popsänger Falco. Das sorgt nun für rechtlichen Ärger.
Über keinen anderen Symbolort wurde nach 1989 so heftig gestritten wie über den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Wofür steht es, welches Bild vermitteln wir damit der Welt? Und was erwartet uns hier in Zukunft?
Womit der Osten den Westen Deutschlands kulturell bereicherte, als die Mauer noch stand: über Nina Hagen, die Spur der Defa-Film und andere Vermächtnisse der ehemaligen DDR.
Wegen Corona wurden Messen und Auktionen verschoben oder ganz abgesagt, Galerien geschlossen. Sammler blieben fern. Doch es gibt auch in diesem Jahr gute Nachrichten.
Im Gegensatz zu den westdeutschen Nachbarn blieb die ostdeutsche Kunstszene kurz vor und nach der Wiedervereinigung ihrem Stil treu. Über die erstaunlichen Wendephasen der deutschen Malerei.
Von der Erfahrung, in einem solchen Land gelebt zu haben: Welcher Schluss ist aus den letzten 30 Jahren zu ziehen? Über die späten Lehren des Gemeinwesens.
Südkoreas Popmusik hat so viele Fans wie noch nie. Jetzt legt das größte Label im K-Pop einen Börsengang der Superlative hin.
Der Giro d’Italia schickt die Radprofis ins Ungewisse – nicht nur wegen der Corona-Pandemie: Ende Oktober sollen die Alpenpässe gefahren werden. Damit nicht nur die Sorgen dominieren, tritt ein besonderer Werbeträger an.
Mit einem Dach-Konzert neben dem Hauptbahnhof hat die Beatles Revival Band an das legendäre „Rooftop Concert“ der Fab Four vor rund 50 Jahren erinnert – und auf die vielen Künstler aufmerksam gemacht, die aktuell um ihre Existenz bangen.
Nicht immer kritisch, dafür gekonnt weitschweifig: Seit 25 Jahren präsentiert uns 3sat mit der „Kulturzeit“ täglich audiovisuelles Feuilleton.
AfD-Fraktionssprecher Lüth +++ Ruth Bader Ginsburg +++ digitales Semester +++ Fotografiensammlung +++ Deutsche Energiepolitik +++ Redundanz in der Gasversorgung
Sehnsuchtsvolle Phantasiewelten: Das Museum der Moderne in Salzburg zeigt die Not von Exil-Künstlern, die während des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verloren.
Die Gewaltmaschine der Ost-Diktatur wurde aus der öffentlichen Erinnerung verdrängt, aber auch die Westdeutschen haben ihre blinden Flecken. Ein Gastbeitrag über das ungleiche kollektive Gedächtnis der Deutschen.
Das lange verschollene Hauptwerk: Max Pietschmanns „Polyphem“ taucht bei Grisebach auf.
Wie aus einem Spiel gelangweilter Schüler ein Lebenswerk von barocker Leichtigkeit wurde, das in der DDR geheimgehalten werden musste: Die Geschichte von zwei Freunden, der sozialistischen Enge und der Freiheit in Gedanken.
Poetische Reflexionen an den Schnittstellen von Kunst und Musik: Das Kunsthistorische Museum in Wien beleuchtet die vielen Facetten Beethovens.
Mit drei Performances beginnt in der Naxoshalle in Frankfurt die „Themenwoche gegen das Vergessen“. Doch in einer Produktion hallen die Stimmen aus der Vergangenheit der Nazi-Verbrechenso so wider, dass man sie kaum verstehen kann.
Kleine Störfaktoren betonen die Formvollendung: Mat Hennek hat schon lange vor der Corona-Krise menschenleere Orte in Großstädten fotografiert. Nun versammelt ein Bildband seine originellsten Aufnahmen.
Anophthalmus hitleri ist sein Name nicht gut bekommen. Tomás Saraceno fordert neue wissenschaftliche Namen für manche Arten. Anlässlich seiner Schau im Landesmuseum Darmstadt.
Niemals schlafen, alles sehen, für immer festhalten: Die Schirn Kunsthalle in Frankfurt ist der strukturellen Ähnlichkeit von Agententum und Künstlerschaft seit dem Kalten Krieg auf der Spur.
Die Alte Nationalgalerie Berlin zeigt die Kunst des belgischen Symbolismus – und führt eindrucksvoll vor Augen, dass zur Moderne immer auch die Antimoderne gehört.
Das Museum Ludwig untersucht seine Sammlung russischer Avantgardisten. Die Ausstellung dokumentiert, mit welchen Methoden die Echtheitskritik belastbare Urteile erreichen kann.
Das Chateau Marmont am Sunset Strip: ein Hotel so diskret wie exzesstauglich. Manche der Dauergäste aus dem Showbiz starben hier sogar. Jetzt soll daraus ein Privatclub werden.
Er sollte eigentlich das musikalische Familienerbe an der Geige weiterführen. Doch Tony Lakatos wählte lieber das Saxophon. Nun erhält er im Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt den Hessischen Jazzpreis.