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In Belarus wurden wichtige Kultureinrichtungen und Medien geschlossen. Jetzt wirbt Präsident Lukaschenko um die Künstler und Intellektuellen seines Landes, stellt ihnen jedoch harte Bedingungen.
Von zehn Jahren zog Prince ein bereits fertig eingespieltes Album namens „Welcome 2 America“ zurück. Nun ist es postum doch noch erschienen. Was bekommen wir zu hören?
Am Vierwaldstätter See liegt die Villa, die Sergej Rachmaninow sich 1933 bauen ließ. Sie ist ein Denkmal des Bauhaus-Stils. Noch ist sie für die Öffentlichkeit geschlossen. Aber zaghaft öffnet die Schatzkammer sich.
Der US-Verlag Primary Wave besitzt Anteile am Katalog von Bob Marley oder Whitney Houston. Nun ist er auch beim Nachlass von Prince beteiligt.
Libanon, ein Jahr nach der Katastrophe im Hafen von Beirut. Welche Geschichte will man erzählen? Was soll man zeigen in Museen und auf Bühnen?
Sehnsucht nach dem Nass: Die Ausstellung „La Mer imaginaire“ der Fondation Carmignac auf der Insel Porquerolles zeigt, wie sich die Kunst vom Meer inspirieren lässt. Als Besucher taucht man ein in einen der größten Lebensräume der Welt.
Wege aus der Pandemie: Die Art Basel findet im Herbst wieder physisch an ihrem Heimatort statt. Aber nicht alles bleibt wie gewohnt.
Das symbolische Kapital dieser Branche ist der Glamour: Giulia Mensitieri wirft einen ernüchternden Blick hinter die Fassade der Modeindustrie.
Gerade, als es für das Theater Alte Brücke so richtig gut lief, kam der Lockdown. Nun wollen Alexander Beck und Sabrina Faber durchstarten – nicht nur am Main.
In seiner Bilderschau im Museum Marta Herford zeigt Benjamin Katz einmal keine Künstler, sondern Kunst am Straßenrand.
Der Streit um die Super League geht in die Verlängerung: Real Madrid, Juventus Turin und FC Barcelona verspüren durch ein Gerichtsurteil in Spanien Rückenwind. Die Drohungen der UEFA laufen ins Leere.
Sein Friedberger Haus glich einer Galerie. Jetzt zeigt das Wetterau-Museum eine Auswahl der mehr als 200 Kunstwerke der Sammlung Fritz Usingers, ein Jahr nach seinem 125. Geburtstag.
Theorie der Sphärentrennung, Praxis der Lichtmischung: Das Landesmuseum in Münster zeigt August Macke und macht das Verdienst seiner Ehefrau Elisabeth um sein Werk sichtbar.
Florenz braucht sein kunstinteressiertes Publikum, fürchtet aber die Überfüllung der Stadt. Ein Gespräch mit Eike Schmidt, dem Direktor der Uffizien, über visionäre Projekte, Ketchup auf Sandstein und seine Lieblinge im Museum.
Ihrem Werk wohnt die philosophische Tiefe eines Buster Keaton inne: Zum siebzigsten Geburtstag der Bühnenkünstlerin Anna Viebrock.
Essen oder Düsseldorf? Der Streit um den Standort eines Bundesinstituts für Fotografie überlagert die Debatte, wozu es eigentlich geschaffen werden soll.
Im Dreißigjährigen Krieg wechselten so viele Kunstschätze den Besitzer wie nie zuvor. Die Fürsten plünderten sich gegenseitig aus, bis sich der Schwerpunkt der Kultur von Südeuropa nach Norden verschoben hatte. Davon erzählt eine Ausstellung in Dresden.
Versinken wir im Chaos? Oder laufen viele Dinge besser als öffentlich wahrgenommen? Letzteres denken viele Ausländer, die hier leben. Warum merken das die Deutschen nicht?
In der einzigartigen Bamberger Altstadt bleiben die 26. Kunst- und Antiquitätenwochen ihrem gewohnt hohen Anspruch treu und präsentieren ein exquisites Angebot aus Silber, Möbeln und Gemälden.
Es ist eine Geschichte von transkulturellen Verflechtungen: Das Museum Ludwig in Köln zeigt mit der Ausstellung „Vor Ort“ eine Fotogeschichte der Migration am Beispiel der eigenen Stadt.
Später Kriegsheimkehrer: Die Kunsthalle Bremen bekommt Dürers viel zitiertes „Großes Pferd“ aus Kanada zurück. Der berühmte Kupferstich gibt bis heute Rätsel auf.
Die junge Londoner Galerie Saatchi Yates will ihre Künstler zu internationalen Stars machen. Jetzt sind dort Werke des äthiopischen Malers Tesfaye Urgessa zu sehen.
Die Insel Lopud war einst Zufluchtsort für die Patrizier Dubrovniks. Heute haben sich die letzten Bewohner zwischen Touristen und Millionärsvillen eingerichtet.
„How beautiful it was“: Das „The Roots“-Mitglied Questlove erinnert mit dem Musikfilm „Summer of Soul“ an ein zu Unrecht vergessenes musikalisches Großereignis, das „Harlem Cultural Festival“.
Darf eine Autorin mit ihren Figuren Katz und Maus spielen? Zum zweiten Mal löst die Erzählung „Cat Person“ von Kristen Roupenian eine Debatte über das Verhältnis von biographischen Fakten und literarischer Fiktion aus.
Wie reagieren Comicautoren in der arabischen Welt auf die politische Lage? Ein Gespräch mit den Zeichnern Lina Ghaibeh und George Khoudry über junge Künstler-Kollektive und feministische Superheldinnen.
Auch das Museum Wiesbaden feiert den 100. Geburtstag von Joseph Beuys, würdigt aber weniger den Bildhauer und Zeichner als den Denker und Theoretiker.
Billie Eilishs zweites Album „Happier Than Ever“ ist eine abgeklärte Anleitung zum Erwachsenwerden – bei Flutlicht und im Allgemeinen.
Erst gab es Visitenkarten, dann kam die Postkarte, und heute gehen Milliarden Bilder täglich um die Welt: Eine Ausstellung im Fotografiezentrum c/o Berlin zeigt, wie das Senden von Bildgrüßen vom Rinnsal zur Flut wurde.
Es ist stabil, keimabweisend und ein idealer Brutkasten im Miniaturformat: Mit dem Ei hat sich die Natur einen wahren Geniestreich einfallen lassen.
Die hessische Polizei arbeitet an der digitalen Transformation, neue Apps sollen die Arbeit effizienter machen. Bis Ende 2022 erhalten alle Polizisten ein Dienst-Smartphone.
Im Juli ist der Protest der Bevölkerung gegen das kubanische Regime eskaliert. Die Gewalt gegen die Opposition auch. Seitdem lebt der Schriftsteller Ángel Santiesteban im Versteck.