Damit sie nicht zu Zirkusäffchen werden
In Brasilien hat eine Mutter ihrer Tochter die Social-Media-Konten mit 1,7 Millionen Followern gesperrt. Die Nachricht ist eine Wohltat.
In Brasilien hat eine Mutter ihrer Tochter die Social-Media-Konten mit 1,7 Millionen Followern gesperrt. Die Nachricht ist eine Wohltat.
Bereits im Jugendalter stand die Ausnahmeschauspielerin Marlee Matlin im Scheinwerferlicht: Im Interview spricht sie über ihre Gehörlosigkeit, den Kampf um gute Rollen und ihren Drogenentzug zwischen zwei Filmpreisen.
Der Offenbacher Illustrator Martin Stark hat sich für die Büchergilde Gutenberg an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ gemacht. Für seinen opulenten Bilderbogen ist er mit dem „European Design Award“ ausgezeichnet worden.
Zum 45. Mal ist beim Open-Air-Filmfest in Weiterstadt die Vielfalt Programm. 177 Filme in sieben Tagen werden gezeigt. Darunter sind eine animierte erfolglose Schildkröte und anspruchsvolle Dokumentarfilme.
In Spanien wird über ein Auftrittsverbot kleinwüchsiger Clowns vor Stierkämpfen diskutiert. Die Künstler sehen ihren Broterwerb in Gefahr und berufen sich auf eine Tradition, die weit zurückreicht.
In Städten auf der ganze Welt treten am 25. September berühmte Musiker auf. Die Veranstaltung von Global Citizen steht im Lichte der Armutsbekämpfung und des Planetenschutzes. Künstler wie Ed Sheeran, Billie Eilish und Metallica sind dabei.
Vor Corona hatten Michael Hirsch und Achim Petry als Musiker ein gutes Auskommen. Jetzt arbeiten sie im Autohaus und an der Tankstelle und finden es gar nicht so schlimm.
Spitzenzuschläge für einheimische Künstler und ein mysteriöses Bild von Edouard Vuillard: Ergebnisse der Auktionen von moderner und zeitgenössischer Kunst bei Koller in Zürich.
Im Frankfurter Varietétheater Tigerpalast öffnet Margareta Dillinger jeden Tag die Türen. Es wird viel trainiert, geredet und getröstet – bis im Herbst die Saallichter endlich wieder angehen.
Der Umsatz auf dem hiesigen Markt für Musikaufnahmen ist im ersten Halbjahr auf 903,8 Millionen Euro gestiegen. Das liegt am Streaming – noch stärker wächst prozentual aber der Vinyl-Absatz.
Kunstsammler und ein Verleger haben am Sachsenwald zwei Kunsthäuser gegründet, die selbst Hamburger staunen lassen. Fast unverhofft schimmert dort der Glanz vergangener Zeiten wieder auf – und erinnert auch an Roger Willemsen.
„Wir sind keine Foto-Sharing-App mehr“: Nachdem Instagram jüngst angekündigt hatte, massiv auf Videoinhalte zu setzen, bekommen Fotografen und Künstler kalte Füße.
Eine Ausstellung in Rouen würdigt zu Flauberts zweihundertstem Geburtstag dessen Karthago-Roman „Salammbô“: eine Inspirationsquelle für zahllose Künstler.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum zehnten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und emotionale Integrität verbindet.
Max Richter macht Orchestermusik, die eingängig klingt. Dabei meint er sie eigentlich politisch. Über einen Komponisten, der auch Aktivist sein will.
Mit witzigen Kurzvideos verdienen die Social-Media-Stars aberwitzige Summen. Instagram, TikTok und YouTube jagen sich die besten Influencer mit immer höheren Prämien gegenseitig ab.
In diesem Jahr wieder zur Festspielzeit: Die Galerien der Stadt inszenieren ihre schönste Kunst.
Vulgär und radikal nennt sie die Dinge beim Wort: In ihrem Romandebüt voller Wut und Witz beschreibt Katharina Volckmer Versuche radikaler Eingriffe in die sexuelle Identität und deutsche Geschichte.
Die Niederlande verdanken ihren Reichtum auch der Ausbeutung ihrer Kolonien. Erst jetzt geben führende Politiker zu: Es gibt eine Linie vom Sklavenhandel der Vergangenheit zum Rassismus der Gegenwart.
Das Frankfurter Bahnhofsviertel wird immer schicker, das alte Kiezflair will trotzdem nicht weichen. Im legendären Frankfurter Nachtklub „Pik-Dame“ kommt nun beides zusammen.
Wir sind Bestandteil der Natur. Doch die Menschen heben sich gerne von ihr ab und sehen sich nicht als Teil dieser an. Wie Musik und Mythos zwischen Mensch und Natur vermitteln.
Das Frankfurter Bahnhofsviertel steht für Weltoffenheit. Künstler treibt es ebenso in die Szene-Bars wie Geschäftsleute – und in den Restaurants gibt es eine kreative, aber nie überkandidelte Küche.
Seit sie für Millionen die Besitzer wechselt, wirft Digitalkunst als „Non-Fungible Token“ Fragen auf. Nun ergründen die ersten Museen das Phänomen aus der Blockchain – und geben Antworten.
Wer nur Bahnhof versteht, sobald es um NFT geht, ist nicht allein, doch schon wenige Schlüsselbegriffe helfen, die Technologie halbwegs zu durchschauen.
Schon lange vor Corona fragten sich die Anwohner von Londons schönstem Park, des Hampstead Heath: Wozu überhaupt verreisen?
Oft wirkt der Ausnahmefußballer Lionel Messi der Wirklichkeit entrückt. Aber sein offenbar ungewollter Vereinswechsel trägt Züge einer kollektiven Siesta.
Die Aschaffenburger Kunsthalle Jesuitenkirche zeigt das Werk von Man Ray in 130 Fotografien, Zeichnungen und Objekten. Der Künstler spielte besonders gern mit Objekten und blickt auf Traum und Wirklichkeit.
Wo ein Fürst dem Fortschritt frönt und Arnold Schönberg sich unterwürfig zeigt: Ein Prachtband beleuchtet die Frühgeschichte der Donaueschinger Musiktage und blendet auch die Nazi-Verstrickungen des Mäzens nicht aus.
In diesem Sommer widmen sich gleich mehrere große Ausstellungen und Sonderpublikationen dem paradoxen Verhältnis von Menschen und Tieren. Wie verändert aber die Kunst den Blick auf diese Beziehung?
Warum gerade allenthalben Ausstellungen zum Verhältnis von Mensch und Natur wie Pilze aus dem Boden sprießen – und die in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe die klügste von ihnen ist.
In Sachsen-Anhalt sind die Verhandlungen für den Koalitionsvertrag der neuen „Deutschland-Koalition“ auf der Zielgeraden. In Tokio sind im Schlussspurt noch Medaillen für Deutschland drin. Und der DFB-Pokal startet. Der F.A.Z. Frühdenker.