Zuckerbrot und Pipelines
Trump lockt Putin mit einem Ende der Sanktionen. Für den Kreml wäre das ein Erfolg. Aber für wichtige Schritte braucht der amerikanische Präsident den Kongress – und die Europäer.
17 Sanktionspakete gibt es schon. Nun droht die EU damit, ihre Sanktionen gegen Russlands Energie- und Finanzmarkt nochmal zu verschärfen. Doch die Wirkung dürfte begrenzt sein.
Trump lockt Putin mit einem Ende der Sanktionen. Für den Kreml wäre das ein Erfolg. Aber für wichtige Schritte braucht der amerikanische Präsident den Kongress – und die Europäer.
SWIFT bietet dem Westen die einfache Möglichkeit, missliebige Banken und sogar ganze Staaten vom internationalen Finanzsystem abzuklemmen. Wie das funktioniert, erklärt unser Kolumnist.
Vor dem Treffen der BRICS-Staaten betont der Kreml deren wirtschaftliche Erfolge. Doch Russlands Initiativen in dem Zusammenschluss stocken.
Vor zwei Jahren wurden die Sanktionen im Westen vielfach überschätzt. Heute nimmt sie kaum noch jemand ernst. Dabei wirken sie sehr wohl.
Wer fliegt schneller, Mensch oder Künstliche Intelligenz? Eine KI, entwickelt von Schweizer Forschern, misst sich in einem Wettrennen mit den drei weltbesten Drohnenpiloten – und gewinnt.
Die Rolle des Dollars wandelt sich. Selbst nach der Einigung im US-Schuldenstreit stellt sich die Frage: Kann er wirklich noch seine führende Position im Weltfinanzsystem aufrechterhalten?
Immer mehr Länder Osteuropas blockieren die Einfuhr ukrainischer Agrarprodukte, weil ihre Bauern unter dem Preisdruck der Importware leiden. Das irritiert die EU-Kommission.
Der Ausschluss aus dem SWIFT-Zahlungsverkehr bereitet schon Probleme. Nun droht eine Verschärfung. Noch schwerer wiegt das Einfrieren der Devisenreserven.
Die russische Zentralbank rückt die Gewinne der russischen Banken im Jahr 2022 in ein positives Licht. Immerhin konnten sie einen herben Verlust im ersten Halbjahr noch in einen Gewinn ummünzen.
Ungarn pokerte bei den Verhandlungen über ein Ölembargo hoch und bekam fast alle Wünsche erfüllt. Muss sich die EU nun auch mit dem belarussischen Diktator Lukaschenko einlassen, um die Nahrungsmittelkrise zu lösen?
Es wird noch dauern, bis die Folgen der Sanktionen bei den Menschen in Russland ankommen. Doch die Anzeichen des Niedergangs sind längst da: Die Industrieproduktion bricht ein, die Zahl der Privatinsolvenzen steigt rasant.
Kim Jong-uns Regime unterläuft systematisch die Strafmaßnahmen der Staatengemeinschaft. Belangt werden die Drahtzieher selten. Dieselben Muster wendet nun auch Russland an.
Die Sanktionen gegen Russland sind richtig, sie stellen aber das um Neutralität bemühte Zahlungssystem vor Akzeptanzprobleme.
Brüssel schließt Russlands größte Bank vom internationalen Zahlungsverkehr aus. Europäische Einheit kann Einlagen zurückzahlen.
Die EU-Kommissionspräsidentin schlägt ein Ölembargo vor, außerdem sollen russische Staatssender verboten werden. Individuelle Sanktionen soll es auch gegen Patriarch Kirill geben. Nun beraten die Mitgliedstaaten über das Paket.
Russisches Gas wird fast komplett in Euro und Dollar gezahlt. Putin will das ändern. Das stellt Unternehmen und Banken vor eine Reihe heikler Fragen.
Der Krieg in der Ukraine treibt die Getreidepreise in die Höhe. Agrarökonomen warnen vor massiven Folgen für die Versorgung ärmerer Staaten. Jetzt sind die großen Exportnationen gefragt – auch Europa kann seinen Beitrag leisten.
Die meistgenutzten Suchwörter russischer Staatsbürger bei Google lassen Rückschlüsse über die Stimmung im Land zu.
Die amerikanischen Banken JP Morgan und Citigroup sollen das Geld an die Gläubiger weitergeleitet haben. Doch einige warten weiter auf den Zahlungseingang.
Die Folgen des Krieges sind überall spürbar
Für Kryptowährungskritiker ist der Ukrainekrieg Wasser auf die Mühlen. Sie ermöglichten es zwar Russland bislang nicht wie vielen Kriminellen, Sanktionen zu umgehen. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Deutschland liefert nun doch Waffen in die Ukraine, die EU verhängt scharfe Sanktionen, der Europarat suspendiert die russische Mitgliedschaft. Wird das Putin beeindrucken?
Die Kämpfe in der Ukraine gehen unvermindert weiter. Die EU plant eine vereinfachte Aufnahme von Flüchtlingen und russische Oligarchen werden von Hofierten zu Gejagten. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Vielen gehen die britischen Sanktionen gegen russische Oligarchen mit Vermögen in London nicht weit genug. Jetzt nehmen sie deren Anwälte ins Visier. Die seien eine „Koalition der Elenden“ eingegangen.
Zwei große russische Banken bleiben im internationalen Zahlungsverkehrssystem. Warum sich die EU mit dem SWIFT-Ausschluss so schwertut.
Die Sorgen um die Energieversorgung überwiegen. Deshalb schließt die EU nur rund ein Viertel der russischen Banken vom Zahlungsverkehr aus.
Die SWIFT-Sanktionen der EU gegen russische Banken bleiben hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt sind sieben Institute von dem Ausschluss aus dem Kommunikationsnetzwerk betroffen. Die größte und die drittgrößte russische Bank gehören nicht dazu.
In mehreren ukrainischen Städten ist es in der Nacht zu Angriffen russischer Truppen gekommen. In Brüssel beraten die EU-Agrarminister über die Auswirkungen des Krieges auf die internationalen Lebensmittelmärkte. Ein Überblick.
Russlands Zentralbank kämpft mit Kapitalkontrollen und Leitzinserhöhung gegen die Abwertung.
Ausgerechnet mit russischem Gas wollte die neue Bundesregierung die Brücke ins Zeitalter der Klimaneutralität bauen. Jetzt ist diese Konstruktion eingestürzt.
Schärfere Sanktionen und eine Kehrtwende in der deutschen Politik: Die Börse startet nach einem bewegten Wochenende in den Handel. Mit klaren Gewinnern und klaren Verlierern. In Moskau bleibt die Börse geschlossen.
Die Sanktionen gegen Russland führen die Europa-Ableger der Sberbank laut EZB an den Rand des Ruins. Sie haben auch von deutschen Anlegern viel Geld eingesammelt.
Deutschland ist der Ukraine besonders verpflichtet. Der Geschichtsunterricht lehrt: Demokratie muss wehrhaft sein. Dazu mahnt auch die Paulskirche.
Die ukrainische Armee leistet mehr Widerstand, als Russland erwartet hat. In der deutschen Sicherheitspolitik gibt es eine Zeitenwende. Und: Der Weltklimabericht wird vorgestellt.
Die EU hat Russland nun doch vom Zahlungssystem SWIFT ausgeschlossen - wenn auch nicht ganz. Ein anderer Beschluss dürfte Russland aber noch mehr treffen.