Das Glück des einzelnen Blattes
Papier braucht Zuwendung: Gute 34 Jahre lang arbeitet Ruth Schmutzler als Papier-Restauratorin im Städel-Museum. Jetzt hat sie ihr letztes Blatt in Arbeit.
Papier braucht Zuwendung: Gute 34 Jahre lang arbeitet Ruth Schmutzler als Papier-Restauratorin im Städel-Museum. Jetzt hat sie ihr letztes Blatt in Arbeit.
Vorwärts in einer aus den Fugen geratenen Welt: Das Gallery Weekend in Berlin steht unter dem Eindruck des Ukrainekriegs und hofft doch auf postpandemischen Aufschwung.
Vereinsamung der Avantgarde: Die Moskauer Verlegerin Irina Prochorowa erklärt, warum Bücher über Geschichtsschreibung in Russland heute populär sind, und warum russische Intellektuelle derzeit von zwei Seiten bedroht werden.
Im Ring erzielt Boxer Oleksandr Ussyk mehr Wirkung als mit Waffen. Sein WM-Kampf passt in die Außenpolitik seiner Regierung. Doch die Instrumentalisierung des Sports bedroht seine Existenz.
Geschlechtsidentität +++ Auflösung der Geschlechter +++ Lehmbaupastor +++ Juri Andruchowytsch +++ Zeitenwende +++ Osterbotschaft +++ Putins Krieg +++ Nord Stream 2 +++ Gerhard Schröder
So viel Dramatik wie möglich, so wenig Redundanz wie nötig: Um die Weibchen zu betören, „sampeln“ männliche Braunrücken-Leierschwänze Laute aus ihrer Umgebung zu eigenen Melodien, haben Wissenschaftler herausgefunden.
Fast sehen sie aus, als seien sie für diesen Ort geschaffen: Die Plastiken von Urban Hüter sind im Atelierfrankfurt zu sehen.
In der stimmungsvollen Asbach-Gasse in Rüdesheim hat mit dem Mechanicum eine außergewöhnliche Automatenausstellung geöffnet. Auch Krieg spielt eine Rolle
Franz Mon war Dichter, Graphiker, Collagist, Verleger und Lektor. Bei der Trauerfeier in Frankfurt ist er noch einmal in allen seinen Facetten gewürdigt worden.
Arno Schmidt war ein unbeugsamer Schriftsteller und ein Atheist – der aber, als wäre er Gott, nicht revidierbare Urteile über andere und sich selber sprach. Sein Biograph Sven Hanuschek braucht tausend Seiten für den Versuch, das Leben dieses Mannes zu fassen.
Wenn der Hyperkapitalismus mit der Avantgardekunst tanzt: Erlebnisbericht von der spektakulären Umwandlung einer Theaterszene zu Kryptokunst in einem Berliner Kraftwerk. Was aus „Einstein on the Beach“ werden kann.
Darf man sich nicht manchmal auch einfach nur verzaubern lassen? Spaziergänge durch schöne und weniger schöne Viertel Algiers.
Das Musikfestival „Heidelberger Frühling“ setzte 25 Jahre lang erfolgreich auf Wachstum. Das ist für einen Intendanten zuviel geworden. Jetzt teilt sich Thorsten Schmidt die Verantwortung mit dem Pianisten Igor Levit.
BMW-Erbin Suisanne Klatten wird 60. Und meidet den roten Teppich wie eh und je.
Vorkämpferin der Gleichberechtigung: Ein Band versammelt Gespräche mit der vor zwei Jahren verstorbenen französischen Anwältin und Aktivistin Gisèle Halimi.
Nee die Ideen: Die Berliner Sammlung Scharf-Gerstenberg zeigt mit André Thomkins einen Künstler zwischen Begriff und Zufall
Ganze Familienverbände feiern den maskierten Rapper – und bleiben selber alle ohne im Gesicht. Cro gastiert in der ausverkauften Stadthalle Offenbach.
Biedermann und die Brandstifter +++ Nach der Flutkatastrophe +++ Steinmeier und Selenskyi +++ Opernsängerin Netrebko fällt in Ungnade +++ Russische Kriegsverbrechen
Manche Menschen haben Berufe, die die meisten einfach bloß eklig finden. Wie es sich damit lebt, wenn das Tagewerk von Schädlingen, Schimmel oder Exkrementen geprägt ist.
„Boykott“ wollen die Ukrainer ihren Abstand von russischer Kultur nicht nennen. Beim Filmfestival Go East wird über Unterdrückung, Traumata und Aufarbeitung gesprochen.
Erfolgsprogramm Künstlerbücher: Der Verlag der Buchhandlung Walther König zeigt prächtige Werke im Frankfurter Museum Angewandte Kunst.
Norbert Schoerner stellt mit seinen Aufnahmen alle Gewissheiten in Frage. Das Museum Angewandte Kunst zeigt seine Fotografien nun in der Ausstellung „Natur der Natur. Fukushima Project.“
Was bedeutet Handwerk? Was ist der Reiz am Handgemachten? Und wie verändert sich dieser Blick im Lauf der Jahrhunderte? Fragen im Museum Angewandte Kunst Frankfurt
„Alles!“ von Alexej von Jawlensky ist die Schau im Museum Wiesbaden reichlich unbescheiden überschrieben – und löst dieses Versprechen auf nie gesehene Weise ein.
Zum 70. Geburtstag eine Ausstellung: Gábor Töröks abstrakte Arbeiten in der Gemäldegalerie.
Die Ausstellung „Daphne ohne Apoll“ in den Opelvillen Rüsselsheim zeigt Verwandlungen, besonders jene von weiblichen Wesen. Alle Werke von Richter bis Lassnig stammen aus der Sammlung Klöcker.
Will Sharpes „Die wundersame Welt des Louis Wain“ rekonstruiert das Leben des britischen Tiermalers. In der Hauptrolle brilliert Benedict Cumberbatch.
Zwei schwarze Künstlerinnen aus England und Amerika und eine Deutsche kommen in Venedig aufs Stockerl. Der deutsche Pavillon geht leer aus.
Bilder wie Albträume von einem grandiosen Organisator des Ungewissen: Das Museum Leopold zeigt Alfred Kubins „Bekenntnisse einer gequälten Seele“.
Die Stadt hat die Vergabe eines Grundstücks an einen Bauherren gestoppt. Sie bevorzugt ein Konzeptverfahren. Aber manchmal ist das Bessere der Feind des Guten.
Freundschaftlich verbunden: Sotheby’s ruft bei der Contemporary Evening Auction in New York ein Werk Sigmar Polkes aus der Sammlung Sohst auf – in bester Gesellschaft.
Der Bariton Christian Gerhaher gilt als größter Liedsänger der Gegenwart. Jetzt hat er ein Buch über seine Kunst geschrieben. Zeit für ein ernstes Gespräch.
Mehr als 40 Millionen Euro spielte die Versteigerung der Sammlung der Matisse-Enkelin Jacqueline Matisse Monnier ein. An Überraschungen fehlte es dabei nicht.
Die Kunstbiennale in Venedig feiert einen neuen Surrealismus. Aber über den Kanälen schweben die Realität des Krieges und ein Satz des ukrainischen Präsidenten Selenskyj.
Noch David Bowie ließ sich von ihm inspirieren: Stuttgarts Staatsgalerie feiert den 100. Geburtstag von Oskar Schlemmers Triadischem Ballett.
Massimiliano Pironti haucht seinen Werken mit einem fotorealistischen Stil Leben ein. Jetzt hat er für die Serie „Portraits of the Holocaust“ einen Auschwitz-Überlebenden gemalt.