„Macht“ im doppelten Sinn
Dicht gedrängtes Programm, flankiert von gleich mehreren weiteren Festivals: „Politik im freien Theater“ mischt Frankfurt auf - auch außerhalb des Theaters.
Dicht gedrängtes Programm, flankiert von gleich mehreren weiteren Festivals: „Politik im freien Theater“ mischt Frankfurt auf - auch außerhalb des Theaters.
Auf der Konferenz „Beyond“ wird noch einmal über den Antisemitismus-Skandal der Documenta debattiert. Künstlerin Hito Steyerl erklärt, warum sie ihre Werke von der Kunstschau abgezogen hat.
Die hundert Tage von Kassel: Das Kuratorenkollektiv der Documenta 15 war angetreten, Kunst als sozialen Prozess gerechter zu gestalten. Stattdessen bleiben von der Schau tiefe Gräben.
Der Super Bowl ist das größte Fernsehereignis des Jahres in den USA. Die Halbzeitshow wird von über 100 Millionen Menschen verfolgt. Apple löst jetzt als Titelsponsor nach zehn Jahren einen anderen prominenten Geldgeber ab.
Wenn sich demnächst Cello-Begeisterte aus aller Welt in der Kronberg treffen, dürfen die Instrumentenbauer nicht fehlen. Geigenbaumeister Urs Mächler und Ekkard Seidl erinnern sich an Sternstunden und Erste Hilfe am Bühnenrand.
Zwischen Freiheitsdrang und Landschaftstransformation: Im Potsdamer „Minsk“ werfen zwei Ausstellungen über Wolfgang Mattheuer und Stan Douglas unterschiedliche Blicke auf das Leben in der DDR.
Jahre der explosiven Unausgeglichenheit: Harald Jähner widmet der Zeit zwischen den Weltkriegen eine kundige und souverän erzählte Darstellung.
Bei einem Sieg von Italiens Mitte-rechts Bündnis muss sich die italienische Kulturszene auf düstere Zeiten einstellen. Giorgia Meloni wettert schon jetzt gegen Teile der Branche.
Die Frankfurter Künstlerin und Filmemacherin Helke Bayrle schuf ein einmaliges Archiv. Sie hielt die Kunst im Augenblick fest. Ein Nachruf.
Die „Visions de l’Amen“, mit denen Olivier Messiaen im dunklen Kriegsjahr 1943 die irdische Leidens- und himmlische Erlösungsgeschichte schrieb, haben die Pianisten Markus Hinterhäuser und Igor Levit in der Alten Oper Frankfurt vorgetragen.
Vor 100 Jahren wurde Akris gegründet. Albert Kriemler arbeitet auch mit Künstlern daran, dass die Luxusmarke aus St. Gallen auf der Höhe der Zeit bleibt.
Die Vorsitzende des Indie-Verbands VUT fordert mehr Transparenz von den Musikstreaming-Diensten und nutzungsbasierte Abrechnungen. Der Weg dahin ist allerdings weit – und kompliziert.
Er wird meist nur unter anderen erwähnt, dabei verdient Don Preston längst einen eigenen Eintrag in die Bücher von Jazz, Rock und Avantgarde: Nun wird der Keyboarder, der für Zappa und Coppola gespielt hat, neunzig.
Der Minimalismus im Wohnzimmer hat ausgedient. In Zeiten des Mangels gewinnt jedes einzelne Stück an Wert. Wer will sich da noch reduzieren?
Auch in Youtube Shorts sollen ausgewählte Nutzer künftig an Werbeeinnahmen beteiligt werden. Der Tech-Riese präsentiert zudem ein neues Modell zur Lizensierung von Songs. Das findet auch in Teilen der Musikindustrie Anklang.
Die römische Mezzosopranistin Cecilia Bartoli ist jetzt Intendantin des Opernhauses von Monte Carlo. Die Pläne für ihre erste Spielzeit reichen von Barock bis zum Verismo. Und sie setzt auf große Stars.
Die Landeshauptstadt verleiht den „Preis zur Förderung des kulturellen Lebens“ an den Verein Kunstarche Wiesbaden.
Amerika feiert die deutsche Besessenheit in der Fotografie: Bernd und Hilla Becher sind im Metropolitan Museum zu sehen, Wolfgang Tillmans im Museum of Modern Art.
In seiner Kunst gehe es darum, was er in seinen Beziehungen falsch gemacht habe, sagte der Schauspieler. Zu den Werken, die Pitt überraschend in Finnland präsentiert, gehört das Relief eines Schusswechsels.
Selbst das heillos zugebaute Köln konnte ihn inspirieren: Der Düsseldorfer Kunstpalast widmet dem Verpackungskünstler Christo eine erste postume Werkschau.
Drehbuchautor und Regisseur Ron Shelton spricht im Interview über den Unterschied zwischen guten und schlechten Sportfilmen – und warum Streaming-Plattformen so viele Dokumentationen im Sport drehen.
Die CD ist tot, es lebe die Vinylplatte: Ist der kleine Boom auf dem insgesamt schrumpfenden Tonträgermarkt der Klangdynamik geschuldet oder der Nostalgie?
Russlands größter Schlagerstar kritisiert „illusorische Ziele“ des Kriegs, die das Land zum „Paria“ machten. Von Putins Sprecher gibt es dazu keinen Kommentar. Es ist ein Thema, bei dem der Kreml nur verlieren kann.
Wir sind alle so verwundbar und fragil – das ist das künstlerische Motto der 16. Lyon Biennale. Aber ist es nicht interessanter, worin wir uns unterscheiden? Eindrücke von einer Ausstellung.
Der ukrainische Kulturminister Olexandr Tkatschenko spricht über künstlerische Aktivitäten unter Kriegsbedingungen und Hilfe, die vor allem von Privatleuten geleistet wird. Putin, sagt Tkatschenko, zerstört in der Ukraine Welterbe.
Der skandalträchtige Libertines-Sänger Pete Doherty nimmt keine Drogen mehr, stattdessen verkauft er jetzt Bilder in Berlin. Über einen möglicherweise heilsamen Trend.
Seit fünf Jahrzehnten fotografiert Walter Schels Menschen und Tiere. Im Hessischen Landesmuseum Darmstadt sind schwarz-weiße Aufnahmen zu sehen, die ihn als Meister des Porträts zeigen.
Ein Caravaggio-Nachfolger aus den Niederländerin und Angelika Kauffmann setzen Glanzlichter bei Kollers kommenden Auktionen mit Alter Kunst und Werken des 19. Jahrhunderts.
Die einsamen Westfjorde standen bislang nicht auf dem Plan von Islandtouristen. Das ändert sich gerade und verlangt von den Einheimischen Kreativität.
Im Frankfurter Kunstraum Bernusstraße sind Arbeiten der Künstler Alwin Dorok und Reinhard Roys zu sehen.
Im Netz boomt die Midjourney-Kunst, die durch KI entworfen wird.
Das Pariser Quartier Matignon entwickelt sich zum Hotspot internationaler Galerien. Immer mehr Häuser öffnen hier Dependancen und wetteifern mit ihrem Angebot. Ein Rundgang durch aktuelle Ausstellungen.
Macht es sich Norbert Lammert, der frühere Bundestagspräsident, mit seiner Übersetzung des Vaterunser-Gebets zu einfach? Mönche der Benediktinerabtei von Tholey zeigten sich angeregt.
Großmeister wie Gérard Caussé, Mischa Maisky und Elena Bashkirova treffen beim Jerusalem International Chamber Music Festival auf den Nachwuchs und halten gemeinsam die Komplexität der Kammermusik hoch. Das Publikum dankt dafür mit Überschwang.
Sie spricht über das Leben, das Kino, Heimatgefühle, das Alter. Und über ihren neuen Film „Peter von Kant“. Ein Nachmittag mit der Schauspielerin Hanna Schygulla.
Münchner Crossover: Die Pinakothek der Moderne hat sich zum zwanzigsten Geburtstag einen neuen Auftritt spendiert. Was wird die Kundschaft dazu sagen?