Varieté zwischen Tradition und Aufbruch
Man spürt einen Wandel - viele jüngere Artisten suchen neue Zugänge. Das sieht man auch in der neuen Saison des Frankfurter Tigerpalasts. Viele neue Künstler beleben die Show und überzeugen das Publikum.
Man spürt einen Wandel - viele jüngere Artisten suchen neue Zugänge. Das sieht man auch in der neuen Saison des Frankfurter Tigerpalasts. Viele neue Künstler beleben die Show und überzeugen das Publikum.
Ort für Austausch: Der Frankfurter Künstler Dirk Baumanns bietet mitten auf dem Kaiserplatz für benachteiligte Kinder und Jugendlichen kostenlose Kunstkurse an.
Einer der größten Tennisprofis der Geschichte hört auf. Ein literarisches Denkmal hat er längst: In einem Essay von David Foster Wallace. Dieser nähert sich dort künstlerisch dem Phänomen Roger Federer.
Wenn nur die Gentrifizierung nicht wäre: Berlin feiert seine Kunstszene auf der Art Week und der Messe Positions. Pete Doherty ist auch dabei.
Hier kommt die Rock-Legende David Bowie ausschließlich selbst zu Wort: Konzertmitschnitte wechseln sich mit Videos ab. Brett Morgens Film „Moonage Daydream“ ist eine große Zitatefeier.
Im Gespräch schildert der Bildhauer die Gedanken hinter seinen beiden Skulpturen für Kronberg.
Hundert Jahre nach seinem tragischen Tod ist der russische Dichter Velimir Chlebnikov immer noch eine verkannte literarische Größe. Nun erscheint die Neuausgabe von Peter Urbans legendärer Werkausgabe.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Rhein-Main-Rückblick: Was in dieser Woche alles schiefgelaufen ist.
Der belgische Regisseur Luk Perceval inszeniert Lion Feuchtwangers „Exil“ am Berliner Ensemble. Ein Gespräch über Theater als Gegenentwurf zur Realität.
Damien Hirst zerstört eigene Bilder, um sie in der Blockchain zu verkaufen.
Zum Abschluss der documenta wird der Streit um Antisemitismus und Rassismus unversöhnlicher denn je ausgetragen. Die pauschalen Anwürfe der Documenta-Künstler und -Kuratoren sind ein düsteres Omen für eine Kunstwelt, die sich öffnen will.
Mit farbprächtigen abstrakten Bildern hat E. W. Nay nach dem Zweiten Weltkrieg an den frühen Erfolg angeknüpft. Das Museum Wiesbaden zeigt eine Retrospektive.
Die Findungskommission der Documenta spricht von instrumentalisiertem Antisemitismus, der hessische Antisemitismusbeauftragte übt heftige Kritik.
Er choreographiert für Madonna, macht Oper mit Marina Abramovich und jetzt schickt er das Hessische Staatsballett auf eine riesige Rampe: Der Belgier Damien Jalet mit seinem Stück „Skid“ in Darmstadt.
Sankt Nikolaus und die Araber: Das Dommuseum Hildesheim zeigt mit „Islam in Europa. 1000 – 1250“ die überraschend vielen Kulturverflechtungen in der Zeit der Kreuzzüge. Die Objekte sind an Pracht kaum zu überbieten.
Bleistifte sind längst kein Hightech-Produkt mehr. Doch ihre Fertigung ist ein komplizierter Prozess. Bei Staedtler hat man ihn bis zur Vollendung verfeinert.
Trümmerbilder und Glockenklänge: Mit arabischem Maqam, anpassungsfähigem Jazz und scheuem Engelsgesang ist das Kunstfest Weimar zu Ende gegangen.
Sie hatten Ruangrupa einst als Kuratorenkollektiv ausgesucht, jetzt verteidigen sie deren Arbeit: Im Documenta-Streit meldet sich die international besetzte Findungskommission zu Wort.
Kann ich mal Ihre Wohnung sehen? Zu Besuch auf einer Künstler-Party in Brooklyn, New York
Nun drehen die indonesischen Documenta-Kuratoren den Spieß um: Nicht die über Monate in Kassel gezeigten Zerrbilder seien antisemitisch, sondern die Forderungen an die Kuratoren zeigten eine „rassistische Tendenz“.
In der Öffentlichkeit galt der Schriftsteller Javier Marías als schwierig und kapriziös. Vielen Künstlern und Übersetzern aber war er ein großzügiger Freund.
Zwei Volksbanken wollen fusionieren, es wäre wohl nicht die letzte Bankenfusion. In Kronberg entsteht ein neuer Konzertsaal. Und im Städelgarten verschwand ein Kunstwerk – worüber nun gestritten wird. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Darf man über den Tod der Queen traurig sein, wenn man doch gegen alles ist, was sie verkörpert? Manchen verblüfft die eigene Nostalgie.
Mit Schwarz-Weiß-Filmen hat er angefangen, mit 3-D-Versuchen hörte er längst nicht auf – Jean-Luc Godards Werkleben war das ganze Kino.
Eine vom Frankfurter Städel-Verein gekaufte Skulptur ist abgetragen worden. „Zerstörung“, sagt der Künstler. „Deinstallation“ nennt es das Museum.
Jean-Luc Godards Filme waren Trailer vielfältiger Zukunft und zugleich Abschiede von etwas, das es eigentlich nie gab: Nun ist der Regisseur mit 91 Jahren gestorben.
Jean-Luc Godards Filme waren Trailer vielfältiger Zukunft und zugleich Abschiede von etwas, das es eigentlich nie gab: Nun ist der Regisseur mit 91 Jahren gestorben.
Wie können Museen in Europa indigene australische Kunst angemessen präsentieren? Die Fondation Cartier und das Humboldtforum geben Antworten.
Der Künstler Gunter Demnig erinnert an 23 Juden und Jüdinnen aus dem Budge-Heim, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.
Der wissenschaftliche Beirat der Documenta kritisiert ein Filmprojekt, vor allem aber das Kuratorenkollektiv und die Leitung der Kunstschau. Die Kuratoren werfen den Wissenschaftlern deshalb Rassismus und Ressentiment vor.
Geht es um Parodien, Memes oder Pastiche, verhindert immer wieder der Markenschutz, dass neue Kunst entsteht. Um den Künstlern mehr Freiheit zu geben, könnte eine Übertragung von § 51a UrhG ins Markenrecht helfen – auch wenn die Rechtsprechung die Konturen dieser Norm noch schärfen muss.
Robert Wilson inszeniert sein Stück „H – 100 seconds to midnight“ am Thalia Theater in Hamburg. Es ist ein Ereignis, wie noch fast jeder Abend mit diesem Künstler. Und doch fragt man sich, warum einen sein Theater anzieht und gleichzeitig kaltlässt.
Ähnlichkeit erstellt der Betrachter: Der Zeichner Nikolaj Dudek ist der 29. Künstler, der die Schaufenster der Frankfurter Restauratorenwerkstatt Burgdrogerie gestaltet.
The Nest Collective fügt seinem Dokumentarfilm-Projekt „The Feminine and The Foreign“ ein Kapitel aus Rhein-Main hinzu. Premiere war bei der Biennale Wiesbaden.