Wenn Adele von verflossener Liebe singt
Unter den vier aktuellen Superstars der Popwelt sticht die Londonerin Adele heraus. Sie bringt Erfordernisse von Mainstream und Indie-Herkunft spielerisch zusammen – wie „Chasing Pavements“ zeigt.
Unter den vier aktuellen Superstars der Popwelt sticht die Londonerin Adele heraus. Sie bringt Erfordernisse von Mainstream und Indie-Herkunft spielerisch zusammen – wie „Chasing Pavements“ zeigt.
Die NATO-Verteidigungsminister sprechen über ihre Verteidigungspläne. Deutschlands größter Flughafen feiert seinen 100. Geburtstag. Und die Berlinale beginnt. Der F.A.Z. Newsletter.
Uwe Wittstock zeichnet in seiner Studie „Marseille 1940“ die verzweifelte Flucht der deutschen Literaten vor den Nationalsozialisten nach.
Der eigene Körper als Material: Münchens Pinakothek der Moderne widmet dem Künstler Flatz eine Werkschau.
Die iranischstämmige Künstlerin Forouhar spricht über Widerstand, Bischof Georg Bätzing über Überforderung: Der 64. „Aschermittwoch der Künstler“ in Frankfurt.
Fred Sandback wird wieder entdeckt. Und die Frankfurter Galerie Siedlarek zeigt jetzt seine Papierarbeiten.
Der Kunstverein Bad Nauheim zeigt abstrakte Malereien von Isa Dahl und Plastiken von Maximilian Verhas, die er leider zum Schutz in Plexiglaswürfel steckt.
„Bloße Spekulationen“ taugen vor Gericht als Impfschäden nicht, Frauen sind in der Gründerszene unterrepräsentiert und der Körper Adams dient in der Medizin als Standard – mit teils fatalen Folgen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Thomas Bäppler-Wolf fällt mit provokanten Äußerungen auf. Der Frankfurter meint, er könne zwischen seinen Rollen als Komödiant und SPD-Politiker klar unterscheiden. Aber geht das so einfach?
Ein Gespür für die Gegenwart: Der Produzent Nico Hofmann verlässt die Ufa und tut sich mit Beta-Film-Chef Jan Mojto zusammen. Was planen die beiden gemeinsam? Ein Interview.
Größtmögliche Überraschung: Das Musée Guimet stellt „Genji monogatari“, Japans klassischen Roman, in der modernen Seidenwebkunst eines Altmeisters aus.
Ein Festival für brandneues Musiktheater: Bei „Schall und Rausch“ an der Komischen Oper Berlin untersucht der amerikanische Komponist Ted Hearne, wie Musik und Texte uns zu Unmenschlichkeiten manipulieren.
Der Fahrdienst-Vermittler und Uber-Rivale Lyft hat dank erfolgreicher Maßnahmen zur Kostensenkung zuletzt mehr verdient als gedacht. Ein Fehler im Zahlenwerk sorgte jedoch für einen Kursrutsch.
Nora Krug hat mit „Im Krieg“ ihr drittes Buch über menschliches Verhalten unter Tyrannei gezeichnet: Grundlage dafür sind die Berichte einer Ukrainerin und eines Russen über deren Leben seit dem Überfall vom 24. Februar 2022.
Bukkosträucher, Zuckerbüsche, Nadelkissen und Milkwood-Bäume: Das Kap-Florenreich ist Heimat von fast 20 Prozent der afrikanischen Pflanzenarten – und im Gegensatz zu den wilden Tieren laufen sie bei einer Südafrika-Tour nicht davon.
Die Wiener Festwochen haben nach ukrainischen Protesten den Dirigenten Teodor Currentzis, der weiterhin mit Russland Geschäfte macht, ausgeladen. Der Intendant Milo Rau bezeichnet die Absage als „alternativlos“. Das verrät viel über seine Kunstferne.
Frank Auerbachs beeindruckende Kohlezeichnungen können es mit jedem Gemälde aufnehmen. Eine Schau in der Londoner Courtauld Gallery erzählt von seinem Drang, immer wieder von vorne anzufangen.
Sony Music kauft wohl ein großes Rechtepaket am Schaffen von Michael Jackson. Es ist nicht das erste Geschäft mit den Nachlassverwaltern des „King of Pop“ – und dürfte der größte Abschluss dieser Art fürs Werk eines einzelnen Künstlers sein.
Der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis lässt seine Ensembles mit russischem Geld finanzieren. Zum Krieg gegen die Ukraine formuliert er keine Haltung. Nach ukrainischen Protesten haben ihn die Wiener Festwochen jetzt ausgeladen.
Taylor Swift bricht nicht nur mit ihrer Musik Rekorde, auch darüber hinaus bewegt sie Massen wie kein Popstar vor ihr. Wie sie das geschafft hat – und warum man sie nicht unterschätzen sollte.
An diesem Montag würde Max Beckmann seinen 140. Geburtstag wohl mit einer Flasche Sekt begehen. Ebenfalls zu feiern ist die bevorstehende vollständige Edition seiner Tagebücher, die neues Licht auf den begnadeten Selbsterhöher wirft.
Die Plattform Tiktok ist künftig verpflichtet, sicherzustellen, dass die Nutzungsrechte für die Wiedergabe geschützten Werke vorliegen. Geklagt hatte eine Berliner Filmrechtefirma.
Immer habe ich schweigsam weinen dürfen: Zur kleinen Renaissance des früh verstorbenen österreichischen Dramatikers Werner Schwab, dessen vergessene Stücke viel Radikales zur Zeit im Angebot haben.
Viele kennen Jakob Fugger und seine legendäre Leistung. Doch seine Frau, die den Konzern lange alleine führte, war kaum weniger erfolgreich.
Das Afrika-Museum in Tervuren stellt sich der blutigen Kolonialgeschichte Belgiens in Kongo: durch kritische Forschung und Kooperation.
Beim Pop- und Schlagerfestival in Italien setzte sich die Musikertochter Angelina Mango durch – und neben Hollywoodstars bekamen auch protestierende Bauern eine Bühne.
Um „Finnegans Wake“ zu lesen, braucht man in der Zurich James Joyce Foundation zehn Jahre. Der Ire hatte eine enge Beziehung zu der Stadt, in der er begraben ist.
Zwischen Seine und Rhône mag man es üppig-verspielt – oder zeitgenössisch-cool. Wir zeigen 14 Neuheiten von der aktuellen Pariser Designwoche Maison & Objet.
Seine Stehaufmännchen sind mit Stacheldraht dekoriert, seine Teddybären aus Lagerkleidung gefertigt: Gegen den sibirischen Künstler Wassili Slonow wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Seine Kunst ging unter die Haut – und brachte ihn in den Sechzigerjahren in seiner Heimat ins Gefängnis: Zum Tod des österreichischen Künstlers und Erfinders des Ganzkörperaktionismus Günter Brus.
Christian Dior, Coco Chanel, Cristóbal Balenciaga und die Gründerjahre der großen Designer: Zwei Serien bei Disney+ und Apple TV erzählen von den Galionsfiguren der Modehistorie.
Indiens Kunstmarkt boomt: Immer mehr junge Vermögende investieren in kulturelle Statussymbole, und Künstlerinnen demonstrieren mit alten Techniken ein neues Selbstbewusstsein.
Ein paar Kilometer von meiner Wohnung entfernt wurde über meine Deportation geredet. Doch der raue Ton in Brandenburg kann ansonsten im Ohr einer Amerikanerin auch gut klingen. Ein Gastbeitrag.
Das Frankfurter Eliot-Quartett wird im Holzhausenschlösschen bis zum Juli 2025 alle 15 Streichquartette von Schostakowitsch aufführen. Der Auftakt gelang denkbar vielversprechend.
Der Geiger Dmytro Udovychenko und die Dirigentin Oksana Lyniv haben wegen des Kriegs in ihrer Heimat Ukraine nicht oft Gelegenheit, gemeinsam aufzutreten. Jetzt kommen sie nach Kronberg.