Auftritt für die Ukraine
Der Geiger Dmytro Udovychenko und die Dirigentin Oksana Lyniv haben wegen des Kriegs in ihrer Heimat Ukraine nicht oft Gelegenheit, gemeinsam aufzutreten. Jetzt kommen sie nach Kronberg.
Der Geiger Dmytro Udovychenko und die Dirigentin Oksana Lyniv haben wegen des Kriegs in ihrer Heimat Ukraine nicht oft Gelegenheit, gemeinsam aufzutreten. Jetzt kommen sie nach Kronberg.
Die Suche nach der Street-Art des Künstlers „Invader“ kann einen Familienurlaub retten – in Paris, Köln oder München
Trifft der größte lebende Popstar beim Superbowl den Präsidenten? Kann Taylor Swift die Demokraten stärken? Über die Rolle einer Musikerin als Projektionsfläche verschiedener Hoffnungen im US-Wahlkampf.
Unter den vielen Neoexpressionisten leuchtete ein Bild Karl Horst Hödickes immer wieder heraus und selbst in seinen zäh fließenden Plastiken aus Teer blieb er ganz Maler. Nun ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.
Willy Kurth rettete als Kustos des Berliner Kupferstichkabinetts Hunderte von modernen Kunstwerken vor dem Zugriff der Aktion „Entartete Kunst“. Eine Ausstellung erzählt seine Geschichte.
Die Musikindustrie wächst weiter, doch die ganz großen Zuwächse der vergangenen Jahre scheinen nicht mehr in Sicht. Die Branchenriesen stellen sich darauf ein, durchleuchten ihre Struktur – und streichen Stellen.
Strike Germany? Warum eigentlich? Vielleicht sind es gar nicht die Deutschen, die wegen ihrer Haltung zu Israel einen Knacks haben, sondern die, die nicht sehen, dass die Deutschen sich bei der Israelkritik nicht vordrängeln sollten.
In Gavá bei Barcelona ist das Genossenschaftszentrum von 1936 vorbildlich saniert worden. Es ist das letzte Relikt einer ambitionierten Planung aus dem Geist der Avantgarde.
Beim „Rundgang 2024“ der Städelschule präsentieren angehende Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten.
Einst lebte der Maler, Bildhauer und Vegetarier Fritz Best in dem Haus in Kronberg bei Frankfurt. Künftig könnten dort Künstler logieren. Aber erst einmal wird saniert.
Diesen Freitag soll Grundsteinlegung für das Berliner Museum der Moderne sein, das auch für die Sammlung Marx errichtet wird. Aus dieser aber sind zuvor schon drei hochkarätige Werke verkauft worden. Weitere Bilder könnten folgen.
Nach Ansicht von Richard Huber, preisgekrönter Regisseur und Drehbuchautor, kann sich die Branche gegen KI nicht verwehren – „und ich weiß auch nicht, warum man das tun sollte“.
Vor hundert Jahren wurde die Pariser Galerie Montaigne umgebaut, in der Rodin, Modigliani und DADA zuvor Erfolge gefeiert hatten.
Während der Woche treffen sich die Künstler zum Theaterlabor, am Wochenende gibt es ein Publikumsprogramm: Die Winterwerft will mehr sein als ein Festival.
Anekdotische Poetologie mit Phrasen: Alex Capus beschwört in „Das kleine Haus am Sonnenhang“ seine prägenden italienischen Lebensjahre herauf.
Mit religiöser Indoktrination hält sich Erdoğan an der Macht, kaufen können sich die Menschen in der Türkei bald nichts mehr. Ein Gang über den Wochenmarkt und ein Blick auf die jüngsten Zahlen.
Paravents schützen vor Wind und fremden Blicken. Doch nicht nur das: Manche von ihnen sind auch wahre Kunstwerke, wie eine Ausstellung in Mailand zeigt.
Auch 2024 wird es ein Stoffel-Festival geben. Für das organisierende Stalburg-Theater ist die Freiluft-Veranstaltung existenziell wichtig.
Jahrzehntelang forschte der Frankfurter Kunsthistoriker Klaus Herding über Gustave Courbet. Seine Kollegin Regine Prange führt Herdings Interesse am Realismus auf die Folgen von 1968 zurück.
Russland baut Kultur und Geisteswissenschaften nach chinesischem Vorbild um. Kontakte zu ausländischen Forschern werden verboten oder überwacht. Ein Buch über die Ideale der Universität entsteht im Gefängnis.
In Leipzig wurde nach emotionalen Debatten der städtebauliche Wettbewerb für die Entwicklung des einstigen Stasi-Areals entschieden. Auf dem Ergebnis lässt sich aufbauen.
Seine Plastiken erinnern an Malerei wie an Skulpturen. In der Galerie Bärbel Grässlin sind neue Arbeiten des Künstlers Meuser zu sehen.
Alle Energie absorbiert das Einzelbild: Günter Fruhtrunk, der so etwas wie ein Staatskünstler der mittleren Bundesrepublik war, erhält eine Retrospektive im Bonner Kunstmuseum.
Das Schweizer Engadin hat nicht nur Schnee, sondern auch Gegenwartskunst. Ein Besuch bei einem Gemeindepräsidenten mit Blutstropfen auf den Schuhen und den neuen Ausstellungsorten am Berg.
Obwohl sein Vater selbst von Mao in die Verbannung geschickt wurde: Der Künstler Ai Weiwei behauptet in einem TV-Interview, der Westen zensiere alle propalästinensischen Maßnahmen wie einst die Kulturrevolution die Chinesen.
Tiktok-Nutzer müssen fürs Erste auf Taylor Swifts und Millionen andere Songs verzichten. Doch gelingt keine baldige Einigung, verschwindet noch viel mehr Musik – und die gesamte Musikindustrie wird in den Streit mit hineingezogen.
Der Maler Karl Schwesig wurde von den Nationalsozialisten ins Exil getrieben und weiter verfolgt. Nach dem Krieg forderte er Gerechtigkeit. Jetzt gelangt sein Nachlass ins Deutsche Exilarchiv 1933–1945.
Als Gründungsdirektor hat Wolfram Knauer das Jazzinstitut Darmstadt zum Forschungs- und Informationszentrum von internationalem Rang geformt. Jetzt geht er in den Ruhestand.
Popsuperstar Taylor Swift überholt bei den Grammys Musiklegende Frank Sinatra. Der Rapper Killer Mike, mit drei Grammys ausgezeichnet, wurde vor der eigentlichen Gala abgeführt.
Nichts geht über ein Klassentreffen deutscher Hip-Hop-Stars im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: „Hip-Hop - Made in Germany“ bringt Helden des Deutschraps aus den letzten 40 Jahren zusammen.
Der Ökothriller „Tod in Mombasa“ mit Heino Ferch will anklagen, wie „der Westen“ mit Afrika umgeht. Dabei beutet er ein berühmtes Bild menschlichen Leids aus, das nicht an diese Stelle gehört.
Nanimarquina ist eines der profiliertesten Designunternehmen Spaniens. Ein Besuch bei der Neuerfinderin des handgeknüpften Teppichs, die sich fragt: Wie steigt man am besten aus seinem eigenen Unternehmen aus?
Die Maya nutzten ein komplexes Schriftsystem, das heute weitgehend, aber immer noch nicht vollständig entziffert ist. Vom Versuch, zumindest rudimentär zu erlernen, wie man solche Glyphen liest.
Die Bilder des chinesischen Künstlers Luo Xi sind geprägt von russischer Gewalt. In Moskau stellt der Maler seinen jüngsten Werkzyklus aus, denn dort fühlt er sich am besten verstanden.
Mit riesiger Kamera reiste die Fotografin Dorothea Lange in den 1930er-Jahren durch die USA. Die Pionierin des Fotojournalismus prägte das Bild, das wir heute von der Großen Depression haben.
Seit Jahren ist Philipp Mosetter mit der Frankfurter Volksbühne verbunden. Dass er hier sein neues Stück zur Uraufführung bringt, steht für den Autor außer Frage.